Der Ashiya Park erstreckt sich von der Nationalstraße 43 entlang des linken Ufers des Ashiya-Flusses bis in die Nähe seiner Mündung. Im Park stehen etwa 420 Schwarzkiefern, die seit mehr als 150 Jahren wachsen.
Grünräume und Natur im Jahreslauf
Das Nakanonoike Green Space wurde zur Beobachtung der Natur eingerichtet. Die Anlage ermöglicht Begegnungen mit Wasserpflanzen und Wassertieren sowie mit einer artenreichen Tierwelt aus Vögeln und Insekten. Im Norden von Ashiya, wo sich das Rokko-Gebirge erstreckt, können Sie die Natur zu verschiedenen Jahreszeiten erleben und wandern. Naturbeobachtung und saisonale Wanderungen setzen damit unterschiedliche Schwerpunkte für die Zeit im Freien.
Wanderwege mit unterschiedlichen Zielen
Eine Wanderroute beginnt entweder am Hankyu-Ashiyagawa-Bahnhof oder am Ausgangspunkt des Takaza-Wasserfall-Wegs. Sie führt über den Gipfel des Shiroyama und bietet Aussichtspunkte mit Blick nach Osten und Westen. Eine weitere Route startet am Ausgangspunkt des Takaza-Wasserfall-Wegs und führt über den Ashiya Rock Garden, Fuki-iwa, Ame-ga-toge und den Tsuchihiwari-Pass zum Gipfel des Jatanikita-yama, dem höchsten Berg Ashiyas. Der Takaza-Wasserfall-Wegbeginn ist die gemeinsame Startoption beider Routen; für die Shiroyama-Route kommt der Bahnhof Hankyu-Ashiyagawa als Alternative hinzu. Das macht den Einstieg der Shiroyama-Strecke variabler, während die andere Route nur vom Wasserfall-Wegbeginn ausgeht.
Die erste Route bietet Aussichtspunkte mit Ost- und Westblick; die zweite führt zum höchsten Berg der Stadt. Der Ashiya Rock Garden gilt als Ursprungsort des Felskletterns und wird von Wanderern und Felskletterern genutzt. Die Bedingungen beider Routen können sich ändern. Prüfen Sie vor dem Aufbruch aktuelle Hinweise, auch zu möglichen vorübergehenden Sperrungen.
Archäologie, Literatur und Stadtgeschichte
Die Egenoyama-Ruinen sind eine 1954 entdeckte Höhensiedlung. Ihre Überreste erstrecken sich über den Berg und umfassen Grundrisse von Grubenhäusern, einen Kultplatz sowie Feuerstellen. Im Tanizaki Jun’ichiro Memorial Museum in Ashiya veranschaulichen Manuskripte, Briefe, Bücher und Alltagsgegenstände das Leben und Werk von Tanizaki Jun’ichiro. Als Höhensiedlung wird eine Siedlung in erhöhter Lage bezeichnet; bei den Egenoyama-Ruinen benennt der Begriff die Lage am Berg. Die archäologische Einordnung umfasst so die geografische Position und die baulichen sowie kultischen Spuren.
Das Ashiya City Museum of Art and History vereint eine Kunst- und eine historische Abteilung und wurde 1991 eröffnet. Es bietet Ausstellungen sowie die Sammlung und Bewahrung von Materialien zur Kunst und Geschichte, Forschung, Vorträge und Studienveranstaltungen. Die beiden Museen setzen unterschiedliche kulturelle Akzente: Das Tanizaki-Museum richtet den Blick auf das Leben und Werk eines Autors, während das Stadtmuseum Kunst und Geschichte mit Ausstellungen und Veranstaltungen verbindet.
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