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In Miyota begegnen Ihnen unterschiedliche Seiten des Ortes: ein Festival mit Bezug zur Ryujin-Legende, ein von Fotografie geprägter Komplex, lokale Hofläden und die Möglichkeit, Curling auszuprobieren. Diese Mischung hilft bei der Frage, welchen Schwerpunkt Sie Ihrer Reise geben möchten – kulturelle Traditionen, Fotografie und Gastronomie oder eine Aktivität zum Mitmachen.

Anreise und Hotelwahl

Von Tokio aus erreichen Sie Miyota mit dem Hokuriku-Shinkansen bis Karuizawa und anschließend mit der Shinano Railway. Die Fahrzeit beträgt 80 Minuten bis Karuizawa und weitere 15 Minuten bis Miyota. Prüfen Sie den Fahrplan für Ihren Reisetag, denn die angegebenen Zeiten können sich mit dem Fahrplan ändern.

Für die Suche nach einem Hotel in Miyota können Sie zuerst überlegen, welche dieser Themen Ihre Reise prägen sollen. Wer sich für Feste und Rituale interessiert, findet hier andere Anknüpfungspunkte als Reisende mit Schwerpunkt auf Fotografie, lokalen Produkten oder Curling.

Feste und überlieferte Bräuche

Das Ryujin Festival beginnt auf dem Gelände des Shinrakuji mit einer Eröffnungszeremonie im Zusammenhang mit der Ryujin-Legende. Anschließend wird es im zentral in Miyota gelegenen Ryujin no Mori Park fortgesetzt. Der Ablauf verbindet damit zwei Schauplätze in einer klaren Reihenfolge: zuerst die Zeremonie am Tempelgelände, dann die Fortsetzung im Park im Ortszentrum.

Ein anderer kultureller Akzent ist Kannomizu. Das traditionelle Fest wird im Ortsteil Kusagoe um den 20. Januar, zur Zeit des sogenannten Großen Kalten, überliefert. Wasserasketen laufen mit Wasser übergossen und nur mit einem Lendenschurz bekleidet durch den Ortsteil. Dabei bringen sie ihre aus Stroh gefertigte Kopfbedeckung zum Kumano-Schrein. Der ungefähre Termin und die überlieferte Handlung geben diesem Brauch einen klaren Winterbezug; sie unterscheiden ihn vom Festivalablauf rund um die Ryujin-Legende.

Fotografie und Hochlandprodukte

Das 2021 in Miyota eröffnete MMoP ist ein von Fotografie geprägtes Lifestyle-Zentrum in einem villenartigen Komplex. Zu den insgesamt acht Einrichtungen gehören das Miyota Photography Museum, Cafés, Restaurants, ein Einrichtungsgeschäft sowie ein Delikatessen- und Weinladen. Weitere Einrichtungen ergänzen das Angebot. Damit stehen Fotografie, Gastronomie, Wohnen und Spezialitäten nebeneinander. Einzelne Mieter können wechseln.

Auch Miyotas Landwirtschaft gibt einen konkreten Einblick in den lokalen Charakter: Auf 800 Metern Höhe werden unter anderem Kopfsalat, Kohl, Chinakohl und Brokkoli als kühles Hochlandgemüse angebaut. Zahlreiche Hofläden in der Stadt verkaufen frisch geerntetes Gemüse an Besucher und Einheimische. Wenn Sie regionale Produkte in Ihre Reise einbeziehen möchten, bieten diese Läden einen direkten Bezug zu den Erzeugnissen, die in Miyota wachsen.

Curling selbst ausprobieren

Neben Kultur und Kulinarik gibt es in Miyota eine historische Curlinghalle, die seit 1995 besteht. Besucher können dort Curling ausprobieren. Das ergänzt die übrigen Themen um eine sportliche Aktivität, bei der nicht nur das Zuschauen, sondern das eigene Ausprobieren im Mittelpunkt steht. Für Ihre Reiseplanung ist damit eine weitere konkrete Möglichkeit gegeben, Miyota jenseits von Festen, Museum und Hofläden zu erleben.

Weitere Reiseziele entdecken: Tateshina, Karuizawa.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kitasaku District.

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