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Kawagoe lässt sich über verschiedene Themen kennenlernen: eine erhaltene Kurazukuri-Straßenfront mit Edo- bis Meiji-Charakter, eine lange Festivalgeschichte, traditionelle Süßwaren und die Landschaft am Isanuma. Wenn Sie nach einem Hotel in Kawagoe suchen, können Sie zunächst überlegen, ob Baukultur, Festtradition, Genuss oder Park- und Uferlandschaft Ihre Reise stärker prägen soll.

Kurazukuri und historische Spuren

Im Gemeindegebiet von Kawagoe ist eine Kurazukuri-Straßenfront erhalten, die die Atmosphäre der Edo- bis Meiji-Zeit bewahrt. Ein markantes Wahrzeichen Kawagoes ist die Toki no Kane: Sie ist etwa 16 Meter hoch und läutet täglich automatisch um 6, 12, 15 und 18 Uhr.

Auch das Osawa-Haus erzählt von der Baugeschichte der Stadt. Es wurde 1792 von einem wohlhabenden Händler erbaut, der unter anderem mit Kimonos handelte. Beim großen Brand von Kawagoe im Jahr 1893 blieb das Haus erhalten, weil es in der feuerbeständigen Kurazukuri-Bauweise errichtet war. Die Kawagoe-kan-Stätte eröffnet einen weiteren historischen Blick: Sie ist als nationale historische Stätte ausgewiesen und war der frühere Wohnsitz des Kawagoe-Clans. Dieser gehörte vom späten Heian-Zeitalter bis zur Nanboku-chō-Zeit zu den einflussreichen Kriegerfamilien der Provinz Musashi.

Das Kawagoe Festival: Geschichte und Termine

Die Geschichte des Kawagoe Festivals beginnt 1648. Damals stiftete Matsudaira Nobutsuna, der Herr der Kawagoe-Domäne, dem Hikawa-Schrein Festgeräte für die Feierlichkeiten. Das Festival wurde stark vom Edoer Tenka Matsuri beeinflusst. Die prächtigen Festwagenumzüge bewahren den Charakter des früheren Tenka Matsuri, während sich dieses in Edo auf Prozessionen mit tragbaren Schreinen verlagerte.

Der Festwagenumzug des Kawagoe Hikawa Festivals wurde im Februar 2005 als wichtiges immaterielles Volkskulturgut Japans ausgewiesen und 2016 als immaterielles Kulturerbe der UNESCO eingetragen. Das Kawagoe Festival findet jährlich am dritten Sonntag im Oktober und am Vortag statt. Prüfen Sie vor der Reise die aktuellen Veranstaltungsdaten.

Süßwarentradition in der Kashiya Yokocho

In der Kashiya Yokocho werden seit der frühen Meiji-Zeit Süßigkeiten hergestellt. Für die frühe Shōwa-Zeit wird von mehr als 70 Geschäften für traditionelle Süßwaren berichtet. Die Stadtbeschreibung vom Dezember 2024 nennt für die Kashiya Yokocho mehr als 30 Geschäfte mit Süßigkeiten wie Bonbons und Reiscrackern. Im Haushaltsjahr 2001 wurde die Kashiya Yokocho als eine der „100 Duftlandschaften Japans“ ausgewählt.

Isanuma: Park, Ufer und Jahreszeiten

Auf dem Gemeindegebiet der Stadt Kawagoe umfasst der landschaftlich gestaltete Isanuma Park den Abenteuerwald mit seinem Feldhindernisparcours, eine Freifläche, eine Freiluftbühne und ein Watenbecken. Am angrenzenden Isanuma ist am Westufer ein Spazierweg angelegt; dort stehen auch Kirschbäume. Das Ufer gilt als einer der Plätze Kawagoes zur Kirschblütenschau. Ganzjährig kommen Angler zum Isanuma Park.

In der Nähe des Isanuma liegen der Isanuma-Landwirtschaftsprodukte-Direktverkauf, Isanuma-an und das Landwirtschaftliche Begegnungszentrum. Von September bis Anfang November, der Süßkartoffelerntezeit, können Sie auf touristischen Landwirtschaftsbetrieben im Stadtgebiet von Kawagoe Süßkartoffeln ausgraben. Prüfen Sie vor der Reise die saisonale Verfügbarkeit.

Museum und Einblicke in den Alltag

Im Gemeindegebiet der Stadt Kawagoe umfasst die Dauerausstellung des Kawagoe City Museum einen nachgestellten Arbeitsplatz örtlicher Handwerker sowie einen Bereich über das Kawagoe Festival und lokale Feste. Dort können Besucher außerdem ein echtes Einbaumboot aus der Nähe betrachten, das etwa 3.000 bis 4.000 Jahre alt ist. Prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Besucherinformationen des Museums.

Weitere Reiseziele entdecken: Kawaguchi, Koshigaya, Toda, Ogawa, Sayama, Misato, Kumagaya, Ageo.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Präfektur Saitama.

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