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Eine Höhle in einer steilen Felswand ist der Schauplatz eines außergewöhnlichen Bauwerks im Tohaku District: Mitokusan Sanbutsuji Temple. Hier treffen ein markanter Ort und ein besonderes architektonisches Kulturgut aufeinander.

Mitokusan Sanbutsuji: Tempel am Berg

Der Bergtempel liegt auf dem 900 Meter hohen Berg Mitoku und ist am Eingang einer Höhle in einer steilen Felswand erbaut. Er gilt als einzigartiges nationales architektonisches Kulturgut. Wer sich für Architektur interessiert, begegnet hier einem Bauwerk, dessen Lage an der Felswand selbst Teil des Eindrucks ist.

Für eine Betrachtung aus der Nähe muss eine eher raue Bergstraße begangen werden. Eine andere Möglichkeit bietet der Nageiredo Yohaisho: Von dort lässt sich der Tempel auch vom Fahrzeug aus betrachten, ohne die Bergstraße bis zum Tempel zu begehen. So stehen Nahsicht und Blick vom Yohaisho als unterschiedliche Besuchsweisen nebeneinander. Vom Bahnhof Kurayoshi ist der Tempel mit dem Highway-Bus in 40 Minuten erreichbar. Prüfen Sie die Fahrzeiten vor der Fahrt.

Conan Street und ihre Details

Einen ganz anderen Akzent setzt die Conan Street. Sie verläuft über etwa 1,4 Kilometer vom Conan-Bahnhof, dem JR-Bahnhof Yura, bis zum Gosho Aoyama Manga Factory. Die beiden Endpunkte geben eine klare Orientierung für diese benannte Strecke. Auf der Conan Bridge in der Conan Street befinden sich sechs Conan-Objekte und sechs verschiedene Reliefarten. Dabei beziehen sich die beiden Zahlen auf unterschiedliche Details: auf die Objekte und auf die Reliefarten.

Eine Spezialität aus Yurihama

In Yurihama sind große Shijimi-Muscheln aus dem Tōgo-See eine regionale Spezialität. Wegen ihres Aussehens und Glanzes werden sie „schwarze Diamanten“ genannt. So erhält die regionale Küche einen eigenen Akzent neben den architektonischen und kulturellen Entdeckungen.

Weitere Perspektiven in der Präfektur Tottori

Der Daisen-Oki-Nationalpark erstreckt sich über die Präfekturen Tottori, Shimane und Okayama. Er gliedert sich in vier Gebiete: Daisen und Hiruzen, die Oki-Inseln, die Shimane-Halbinsel und den Berg Sanbe. Diese Einteilung zeigt die weite geografische Ausdehnung des Nationalparks über mehrere Präfekturen.

Ein historischer Blick in der Präfektur Tottori führt zum ehemaligen Gelände des Daisenji. Dort sind Gebäude aus der Zeit vor der frühen Neuzeit erhalten. An aufgegebenen Standorten von Nebenklöstern sind außerdem Steinmauern, Erdwälle und die sie verbindenden Wege gut bewahrt. Die Geschichte zeigt sich damit sowohl in den erhaltenen Gebäuden als auch in den Spuren der früheren Anlagen.

Für Wanderinteressierte gibt es am Daisen einen eigenen saisonalen Bezug: Der Sommer-Bergwanderweg ist als Hauptweg für Anfänger konzipiert. Empfohlen wird er Menschen, die den Daisen zum ersten Mal besteigen, sowie Kindern und unerfahrenen Wandernden. Diese Empfehlung bezieht sich auf den Sommerweg am Daisen.

An den Tottori-Sanddünen in der Präfektur Tottori können auch kleine Kinder Erinnerungsfotos mit Kamelen machen; die Tiere gelten als zutraulich und kinderfreundlich. Sandboarding bedeutet dort, mit einem speziellen Board einen sandigen Hang hinunterzugleiten, und gilt als neue Freizeitmöglichkeit im Nationalpark Tottori-Sanddünen. Für die Busfahrt von der Bushaltestelle am Bahnhof Tottori zu den Dünen sind etwa 20 Minuten angegeben; ausgestiegen wird an der Haltestelle Tottori-Sanddünen beziehungsweise Sakyu Kaikan.

Auch die Nijisseiki-Birne gehört zu den regionalen Spezialitäten der Präfektur Tottori. Von Ende August bis Ende September kann man sie pflücken. In Kurayoshi präsentiert das Tottori Nijisseiki Pear Museum die Nashi-Birne; es ist das einzige Museum in Japan, das diese Frucht präsentiert. Die Birne begegnet damit in zwei unterschiedlichen Zusammenhängen: als saisonale Pflückaktivität und als Thema eines Museums.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Präfektur Tottori.

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