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Im Seal Bay Nature Park ist die Vielfalt der Landschaft konkret: Auf 642 Hektar schützt der Park die biologische Vielfalt und wertvolle Lebensräume für Wildtiere. Dazu gehören ein regenerierter Sekundärwald, Feuchtgebiete und seltene Pflanzengemeinschaften. Die unterschiedlichen Lebensräume geben dem Park mehr als einen landschaftlichen Schwerpunkt und machen ihn zu einem vielseitigen Ziel für Naturinteressierte.

Im Park sind Wandern, Mountainbiken, Reiten und das Ausführen von Hunden möglich. Drei Wege führen zum Ufer: Ravine/saʔpɛt, Don Apps und Eagle/q̓ayk̓ʷ. Die Wegweiser führen Coast-Salish-Namen in der traditionellen Sprache aýaĵuθəm und würdigen damit die kulturelle und historische Bedeutung des Parks für die K’ómoks First Nation. So treten neben den Lebensräumen auch die kulturelle Bedeutung und die Namen der Region in den Blick. Die Aktivitäten bieten verschiedene Möglichkeiten, den Park zu erleben; die drei Wege benennen zugleich konkrete Ziele am Ufer.

Waldlandschaften und Wege

Auf Hornby Island erreicht Mount Geoffrey 330 Meter und ist damit der höchste Punkt der Insel. Im Mt. Geoffrey Nature Park reicht die Landschaft von einer sehr trockenen Arbutus-Steilhangfläche bis zum regenwaldähnlichen Sitka-Fichtenwald am Fuß des Steilhangs. Dieser Wechsel macht die ökologische Spannweite des Parks anschaulich: Eine trockene Hangzone und ein feuchter wirkender Wald gehören hier zu derselben Landschaft. Innerhalb des Mehrwegenetzes sind sechs Wege für den Reitsport geöffnet.

Am Nordufer des Puntledge River schützt der Nymph Falls Nature Park 61 Hektar Sekundärwald. Die Kaskade verläuft über Fischtreppen, die 1977 angelegt wurden, damit laichende Lachse flussaufwärts wandern können. Der Wasserlauf und die Fischtreppen geben dem Ort eine besondere Verbindung von Waldlandschaft und Lachswanderung. Vom Parkplatz aus führt ein einfacher, 0,5 Kilometer langer Weg zur Kaskade. Er ist breit, sanft und rollstuhlgerecht; am Ausgangspunkt gibt es ausgewiesene Parkplätze. Prüfen Sie die Zugangsbedingungen vor Ihrer Anfahrt vor Ort.

Küstenblicke und Industriegeschichte

Auch an der Küste gibt es unterschiedliche Arten, Landschaft und Geschichte kennenzulernen. Der Abschnitt des Royston Seaside Trail zwischen dem Parkplatz an der Hilton Road und der Chinook Road ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich. Die südliche Hälfte des Weges verläuft entlang der Marine Drive, von der aus sich Blicke über den Comox Harbour bieten. Prüfen Sie die örtlichen Bedingungen vor dem Besuch.

Der Royston to Cumberland Railway Trail bewahrt den Korridor der früheren Wellington Colliery Railway. Von 1888 bis in die 1950er-Jahre transportierte die Bahn Kohle von Cumberland über Royston zu den Docks in Union Bay. Heute prägen ein lichtes Kronendach und Sträucher sowie junge Erlen, Ahornbäume, Zedern und Pappeln das Bild neben dem Weg. Zugänge gibt es an der Baden Road oder der Trent Road; örtliche Bedingungen können dabei eine Rolle spielen.

Eine weitere markante Landschaftsform ist Goose Spit Park: Die bewegliche Sandnehrung wird von den Willemar Bluffs gespeist und bildet zusammen mit Gartley Point den Comox Harbour. Bei den Comox Valley Exhibition Grounds wiederum stehen Veranstaltungen im Mittelpunkt, darunter Reitveranstaltungen, Hundeschauen, Curling-Bonspiels, Gemeindefeste und Musikveranstaltungen. Die Bandbreite reicht damit von Sport- und Tierschauen bis zu Festen und Musik.

Das Comox Valley ist außerdem einer der wichtigsten Zugangspunkte zum Strathcona Park. Für die touristische Orientierung ist Experience Comox Valley der Tourismusdienst des Comox Valley Regional District.

Weitere Reiseziele entdecken: Mount Washington, East Kootenay, Powell River, Strathcona, Central Kootenay, Capital Regional District, Metro Vancouver, Squamish-Lillooet.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Britisch Kolumbien.

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