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Camlaren verbindet eine genaue Lage am Gordon Lake mit einer Bergbaugeschichte aus mehreren klar getrennten Zeiträumen. Der Ort liegt auf einer Insel im See, 85 Kilometer nordöstlich von Yellowknife. Für die Einordnung lohnt es sich, zwischen der Mine selbst und dem größeren Bergbaugebiet um sie herum zu unterscheiden: Camlarens eigene Betriebszeiten sind kürzer als die Zeitspanne, in der im Gebiet insgesamt Gold und Wolfram abgebaut wurden.

Die Geschichte der Camlaren-Mine

Die ersten Arbeiten in Camlaren begannen 1936. Im Herbst desselben Jahres zog Gordon Lake Prospektoren an; 1937 wurde an der Hump-Vene ein Schacht abgeteuft. Bergleute erkundeten die Vene auf zwei Ebenen. Innerhalb der Gordon-Lake-Gruppe war Camlaren die größte Mine. Diese Abfolge verbindet die frühe Prospektion am See mit der konkreten Erschließung der Vene und der späteren Bedeutung des Standorts innerhalb der Gruppe.

Die Camlaren-Mine war 1937–1938, 1962–1963 und 1980–1981 in Betrieb. Die drei Zeitfenster zeigen einen unterbrochenen Verlauf statt eines durchgehenden Betriebs. Während des Krieges wurde der Bergbau in Camlaren eingestellt; später sanierte ein anderes Unternehmen den Schacht und die Betriebsanlage. Erz aus Camlaren wurde von 1962 bis 1964 zur Verarbeitung zur Discovery Mine transportiert. So lässt sich neben den Betriebszeiten auch ein eigener Teil der Industriegeschichte einordnen: der Weg des Erzes zur Verarbeitung.

Der längere Zeitraum betrifft das Gebiet um die Camlaren-Mine: Dort begann der Gold- und Wolframabbau in den 1940er-Jahren und dauerte bis in die 1990er-Jahre an. Das ist nicht dieselbe Zeitspanne wie der Betrieb der Camlaren-Mine selbst.

Erhaltene Spuren am Standort

Am Standort ist heute noch ein steinerner Schornstein des Hauses des Bergwerksleiters erhalten. Hinzu kommen Ruinen von Blockhütten, in denen die Bergleute von Camlaren und ihre Familien lebten. Die Überreste verweisen damit auf unterschiedliche Seiten des früheren Standorts: das Haus des Bergwerksleiters und die Unterkünfte der Bergleute samt ihren Familien. Diese Wohn- und Familiengeschichte ergänzt die Angaben zu Schacht, Mine und Erzverarbeitung um die Menschen, die am Standort lebten.

Das übergeordnete Reiseziel Nordwest-Territorien

Auch das übergeordnete Reiseziel Nordwest-Territorien bietet weitere Themen für die Reiseplanung. Die Aurora borealis ist dort an bis zu 240 Nächten pro Jahr zu sehen. Herbst und Winter bilden zwei Aurora-Saisons: Im Herbst sind Land und Seen noch warm, im Winter sind die Seen zugefroren. Lizenzierte Veranstalter in den Northwest Territories bieten Erlebnisse von Aurora-Hunting bis zu Aufenthalten in Lodges an; prüfen Sie die Verfügbarkeit vor der Reise.

Je nach Jahreszeit können indigene Touren in den Northwest Territories Jagd, Angeln, Paddeln und das Lernen darüber umfassen, wie Kultur bewahrt wird. Indigene Kunst ist in Gemeinden des Territoriums zu finden und steht in Verbindung mit dem Land und der lokalen Geschichte. Diese regionalen Themen ergänzen die Einordnung Camlarens als Minenstandort am Gordon Lake um weitere saisonale und kulturelle Interessen auf Ebene der Nordwest-Territorien.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Fort Smith Region.

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