Zum Inhalt

Zwei REM-Stationen, ein Radwegenetz entlang von Fluss und See sowie regionale Angebote rund um Ahorn, Obst und Cidre geben Deux-Montagnes mehrere Ansatzpunkte für einen Aufenthalt.

Anreise, Radwege und Wasser

Die Stadt Deux-Montagnes verfügt über die beiden REM-Stationen Deux-Montagnes und Grand-Moulin. Ihre Namen bieten konkrete Bezugspunkte für die Anreiseplanung. Das Radwegenetz La Vagabonde verläuft entlang der Rivière des Mille-Îles und des Lac des Deux-Montagnes und durchquert Saint-Eustache, Deux-Montagnes, Sainte-Marthe-sur-le-Lac, Oka und Saint-Placide. So reicht die Route über mehrere Gemeinden und folgt zugleich beiden Wasserläufen.

La Vagabonde gilt als für Radfahrende aller Niveaus geeignet und besonders familienfreundlich. Ihr asphaltierter Verlauf abseits der Straßen gilt als sicher. Wer Radfahren in den Mittelpunkt des Aufenthalts stellt, findet hier eine Route, deren Verlauf mehrere Orte und Landschaftsbezüge umfasst.

Für Zeit am Wasser setzen zwei Parks unterschiedliche Akzente. Der Parc linéaire Aimé-Struthers bietet entlang der Rivière des Mille-Îles einen Weg mit Aussicht auf den Fluss sowie eine Rampe zum Einsetzen von Booten. Im Parc du Centenaire können Wassersportinteressierte nicht motorisierte Boote wie Kajaks, Kanus und Stand-up-Paddleboards mieten. Für Einwohner von Deux-Montagnes ist die Miete 2026 mit gültiger Bürgerkarte kostenlos.

Schienen- und Landschaftsgeschichte

Im Parc Bélair steht die restaurierte Lokomotive CN 6710 der Canadian National Railway. Sie erinnert an die Eisenbahngeschichte von Deux-Montagnes und war 75 Jahre in Betrieb, bis das Eisenbahnnetz in den 1990er-Jahren modernisiert wurde. Zusammen mit den beiden REM-Stationen macht sie unterschiedliche Kapitel des Schienenverkehrs in der Stadt sichtbar.

La Marche d’Alphonse führt durch historische städtische Bereiche, ländliche Landschaften, geschützte Naturgebiete und kleine familiengeführte agrotouristische Betriebe. Im Vieux-Saint-Eustache setzt das wiederkehrende Festival de la galette einen eigenen kulturellen Akzent: Zum Programm gehören traditionelle Musik und Tänze, Erzählungen sowie historische Nachstellungen. Die Route und das Festival sprechen damit verschiedene Interessen an – Landschaftswechsel unterwegs oder Musik, Erzählungen und historische Szenen an einem Veranstaltungsort.

Ahornzeit, Ernte und Cidre

Die Cabane à sucre Constantin serviert zur Ahornsirupzeit ein traditionelles Menü ohne Mengenbegrenzung; die Familie Constantin bereitet die Speisen hausgemacht zu. Da das Angebot saisonal ist, prüfen Sie vor der Planung die Termine der jeweiligen Saison. Zum Programm zählen außerdem Pferdeschlittenfahrten, eine Minifarm und Wandermöglichkeiten. Ein Besuch der Verdampferanlagen ist nach Reservierung möglich; einzelne Aktivitäten sind saisonabhängig oder reservierungspflichtig.

Bei Labonté de la pomme stehen im Jahresverlauf 25 Sorten Obst und Gemüse zur Selbsternte bereit. Die Erntetermine variieren je nach Saison. Die Cidrerie Lacroix bringt Äpfel über ihre Cidres, ihre Obstplantage und ihr gastronomisches Angebot zur Geltung. So unterscheiden sich die kulinarischen Schwerpunkte: Ahornmenü und Selbsternte sind saisongebunden, während das Angebot der Cidrerie Cidre, Obstplantage und Gastronomie umfasst.

Die Unterkunft nach dem Reiseplan wählen

So richten Sie die Auswahl an den Aktivitäten aus, die für Ihre Reise wirklich wichtig sind.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Weitere Reiseziele

Weitere Reiseziele entdecken: Saint-Eustache, Oka, Pointe-Calumet, Sept-Rivières--Caniapiscau, Les Basques, La Haute-Gaspésie, La Côte-De-Gaspé, Portneuf.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Quebec.