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Am Shulba Reservoir zieht sich eine lange felsige Uferlinie entlang der Berge. Zusammen mit Wäldern, Flüssen und historischen Orten prägt sie den Charakter von Borodulikha District. Für die Reiseplanung helfen konkrete Lagebezüge: Erholungsbasen am Reservoir und im Kiefernwald liegen unterschiedlich weit vom Bezirkszentrum entfernt, während Museen, Gedenkstätten und archäologische Plätze weitere Facetten der Gegend zeigen.

Übernachtung nach Lage planen

Die Erholungsbasen Zhanay und Nursultan liegen am Shulba Reservoir im ländlichen Bezirk Zhernovskiy, 65 Kilometer vom Bezirkszentrum Borodulikha entfernt. Im Gebiet der Zhernovskie Lakes befindet sich die Erholungsbasis der Firma Adal in einem Relikt-Streifen-Kiefernwald; bis zum Bezirkszentrum sind es 35 Kilometer. Die angegebenen Entfernungen unterscheiden sich um 30 Kilometer und geben zwei unterschiedliche landschaftliche Bezugspunkte: Reservoirufer oder Waldgebiet. Überlegen Sie bei der Suche zuerst, welche Umgebung für Ihre Reise wichtiger ist. Prüfen Sie vor der Anreise den aktuellen Status der jeweiligen Basis und die Zugangsbedingungen.

Wasser, Wald und Ausflüge

Das Shulba Reservoir wird von Bergen gesäumt; seine Uferlinie ist lang und felsig. Am See Bolshoe im Dorf Borodulikha wird ein Strand zur öffentlichen Erholung genutzt. Bade- und Zugangsbedingungen können sich ändern, daher sollten Sie sich vor einem Besuch über die örtliche Situation informieren. Das Landschaftsbild des Bezirks umfasst außerdem Berge, Wälder und Flüsse.

Auch Ausflüge am Reservoir sind mit unterschiedlichen Aktivitäten verbunden. Bei einem 2019 beschriebenen Besuch kamen ein Motorboot, Reiten am Ufer und Fischsuppe vom Lagerfeuer vor. Diese Erlebnisse beziehen sich auf einen einzelnen Ausflug; erkundigen Sie sich vorab, ob entsprechende Aktivitäten aktuell angeboten werden. Ein Aufstieg auf den Mohnatukha-Kamm war bei einem beschriebenen Ausflug nicht leicht und eröffnete Blicke auf das Reservoir, Felder, Bäume und Grasland. Prüfen Sie die Wegverhältnisse vor Ort. Als Vorschläge wurden außerdem ein Wander- und Reitweg am Shulba sowie ein touristisch-ökologischer Weg bei Uba-Forpost diskutiert. Klären Sie vorab, ob diese Routen derzeit genutzt werden können.

Kultur und Geschichte des Bezirks

Im Haus der Freundschaft finden wiederkehrende Kulturveranstaltungen statt, die kasachische, russische, tatarische, belarussische, ukrainische und deutsche Kultur vertreten. In seiner Museumsecke werden Geschichte, Kultur und Alltag der deutschen Bevölkerung des Bezirks präsentiert. Eine Museumssammlung in Borodulikha umfasst zudem eine Truhe aus dem späten 19. oder frühen 20. Jahrhundert, die Wolgadeutsche während der Deportation mitbrachten. Wer diese Orte besuchen möchte, sollte die Besuchsarrangements und Veranstaltungstermine vorher klären.

Das Haus der Freundschaft nahm auch an einem Wettbewerb der tatarischen Küche teil. Den ersten Platz belegte dabei die ethnokulturelle Vereinigung Laysan mit ihrem Gericht. Das ist ein konkreter Einblick in die kulturellen Aktivitäten des Hauses, aber kein Hinweis auf ein regelmäßig stattfindendes kulinarisches Angebot.

Im zentralen Park von Borodulikha steht ein 1979 errichtetes Denkmal für die im Zweiten Weltkrieg gefallenen Soldaten des Ortes. Granitplatten tragen ihre Namen; vor der Figurengruppe brennt ein ewiges Feuer. Auch in Dmitrievka erinnert ein 1970 errichtetes Denkmal an Gefallene: Es umfasst eine Figurengruppe, thematische Wände, die Namen verstorbener Dorfbewohner und eine Darstellung des Ordens des Vaterländischen Krieges. In Zenkovka steht ein Siegesdenkmal von 1970 mit einer Betonskulptur eines Soldaten und der Inschrift „Niemand ist vergessen, nichts ist vergessen“.

Archäologische Spuren in der Landschaft

New Shulba-9 ist eine Siedlung auf Dünen am Ufer der Shulbinka und wird der Bronzezeit zugeordnet. Ihr östlicher Teil ist durch Uferabbrüche und Auswaschungen beschädigt; Ausgrabungen fanden dort nicht statt. Auch Aul-2 wird als bronzezeitliche Siedlung eingeordnet. Sie liegt auf Sanddünen am Südufer eines unbenannten Sees. An diesem Platz wurde ebenfalls nicht gegraben, und Winderosion hat die Kulturschicht beeinträchtigt. Diese archäologischen Orte ergänzen die Kulturgeschichte Borodulikha Districts um einen Bezug zu früheren Siedlungen und zur Landschaft am Wasser.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ostkasachstan.

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