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Am Rand von Archers Post liegt das Samburu-Frauendorf der Umoja Uaso Women Group. Das Samburu National Reserve gehört zum größeren Samburu-Reisegebiet; für die Planung lohnt es sich, diesen regionalen Maßstab vom unmittelbaren Umfeld des Ortes zu unterscheiden. So stehen ein konkreter kultureller Bezug nahe Archers Post und eine weiter gefasste Naturregion nebeneinander.

Archers Post und das Umoja-Dorf

Die Umoja Uaso Women Group betreibt ein Samburu-Frauendorf knapp außerhalb von Archer’s Gate am Rand von Archers Post. Zum Dorf gehören einfache Bandas, Zelte und ein Campingplatz.

Das benachbarte Kulturdorf der Umoja Uaso Women Group liegt in Gehweite des Umoja Camps, von dem aus ein Besuch möglich ist. Wenn Sie diesen Besuch einplanen, klären Sie vorab, ob ein Termin zu Ihren Reisedaten passt. Auch die Geschichte der Gruppe hat einen Bezug zu Archers Post: Sie war dort ansässig und errichtete ein Museum.

Samburu als größerer Reisebezug

Das Samburu National Reserve liegt am Nordufer des Ewaso-Nyiro-Flusses und umfasst 165 km². Archer’s Gate ist das Haupttor des Reservats und liegt nahe Archers Post; das Reserve hat fünf Eingangstore. West Gate liegt an der Westgrenze zur West Gate Community Conservancy, Kalama Gate im Norden an der Grenze zur Kalama Community Conservancy. Waso Bridge Gate befindet sich an der Querung des Ewaso-Nyiro-Flusses von der gegenüberliegenden Buffalo Springs National Reserve. Da sich Torbezeichnungen ändern können, prüfen Sie diese Angaben vor der Reise lokal.

Die Landschaft des Reservats verbindet von Doumpalmen gesäumte Flussufer, markante Felsaufschlüsse und weite Grassavanne mit Akazien. Im Samburu National Reserve wurden 50 Arten größerer Säugetiere festgestellt, darunter Löwen, Leoparden, Geparden, Impalas sowie große und kleine Kudus.

Natur und Kultur im weiteren Samburu-Gebiet

Im weiteren Samburu-Gebiet erstreckt sich die West Gate Conservancy entlang des Ewaso-Nyiro-Flusses westlich des Samburu National Reserve. Sie ist ein Rückzugsgebiet für bis zu 500 Grevy-Zebras sowie für Elefanten, kleine Kudus, Somalistrauße, Grant-Gazellen, Impalas, Warzenschweine und Wasserböcke. Wildtierbestände und Vorkommen können variieren. Die Conservancy bietet Möglichkeiten zur Tierbeobachtung und ein abgeschiedeneres Naturerlebnis im afrikanischen Busch.

Im Samburu zeigt Kenyatta House historische Fotografien sowie das originale Telefon und Möbel der Familie Kenyatta. Im Maralal Wildlife Sanctuary kommen unter anderem Erdferkel, Zorillas, Leoparden, Hyänen, Zebras, Klippschliefer, Riesengürtelschweife, Ginsterkatzen, Impalas, Paviane, Klippspringer und Elenantilopen vor. Artenvorkommen können sich im Zeitverlauf ändern.

Als Wanderoptionen im Samburu kommen geführte Spaziergänge der lokalen Samburu-Gemeinschaft entlang der Klippen und hinunter zum Talboden sowie eine Wandersafari mit einem der im Maralal Wildlife Sanctuary ansässigen Ranger in Betracht. Klären Sie die aktuellen Möglichkeiten vorab.

Ein saisonaler Anlass im größeren Samburu-Gebiet ist das Maralal International Camel Derby. Die dreitägige Veranstaltung findet jährlich am zweiten Augustwochenende im Yare Camel Camp statt. Prüfen Sie die Termine der jeweiligen Ausgabe, ehe Sie das Ereignis als festen Teil Ihrer Reiseplanung einbeziehen.

Weitere Reiseziele entdecken: Mokowe, Mara Simba, Utange, Shimoni, Kibokoni, Kikowani, Gazi, Lolgorien.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kenia.

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