Ein 2017 gebauter Damm verbindet Mbita mit Rusinga Island. Dort findet jedes Jahr im Dezember das Rusinga Annual Cultural Festival statt, das das kulturelle Erbe der Abasuba feiert. Der Damm ordnet Rusinga geografisch ein; der wiederkehrende Dezembertermin gibt dem Festival einen eigenen saisonalen Platz in der Planung.
Mbita und seine nahe Umgebung
Im näheren Umfeld von Mbita liegen Lake Victoria Safari Village, ein touristisches Resort, und Mfangano Island Camp. Beide befinden sich etwa drei Kilometer südlich von Mbita und sind mit der Fähre erreichbar.
Auch der Ruma-Nationalpark ist von Mbita aus in kurzer Fahrzeit erreichbar. In Mbita selbst befindet sich außerdem der Thomas Odhiambo Campus des International Centre of Insect Physiology and Ecology (ICIPE). Der Campus ist ein Ortsbezug innerhalb Mbita; der Nationalpark und die beiden Unterkünfte ergänzen die Orientierung im näheren Umfeld. Für die räumliche Einordnung unterscheiden sich die Angaben: Die Unterkünfte liegen südlich, der Nationalpark ist über eine kurze Fahrzeit erreichbar.
Kulturgeschichte im übergeordneten Reiseziel Homa Bay
Die Geschichte des Ruma-Nationalparks gehört zum übergeordneten Reiseziel Homa Bay. 1966 wurde er unter dem früheren Namen Lambwe Valley als Wildreservat unter Schutz gestellt und später zum Nationalpark aufgewertet. Die Abfolge ordnet die beiden Status ein: Zunächst stand das Gebiet als Wildreservat unter Schutz, später wurde es zum Nationalpark.
Auf Mfangano Island im übergeordneten Reiseziel Homa Bay sind alte Felskunststätten und heilige Stätten bekannt. Dort gibt es 36 Arten heiliger Stätten; 19 davon sind noch intakt und auffindbar. Die Felskunst ist möglicherweise etwa 2.000 Jahre alt und wird frühen Jäger-und-Sammler-Gruppen der Twa zugeschrieben. Die Stätten und die Felskunst eröffnen unterschiedliche kulturelle Perspektiven: Bei der Felskunst bleiben Alter und Zuschreibung ausdrücklich möglich, während die Angaben zu den heiligen Stätten Zahl und Zustand benennen.
Für die zeitliche und thematische Wahl ergibt sich ein klarer Unterschied: Rusinga bietet mit dem jährlich im Dezember stattfindenden Festival einen wiederkehrenden Anlass; Mfangano steht für Felskunst und heilige Stätten. Rumas Entwicklung vom Wildreservat zum Nationalpark ergänzt diese Themen um eine eigene historische Abfolge innerhalb Homa Bay.
Auf Mfangano befindet sich außerdem das Abasuba Community Peace Museum. Es fördert den Felskunsttourismus auf den Inseln des Viktoriasees. Wenn Sie das Museum gezielt besuchen möchten, klären Sie die Besuchsmöglichkeit vorab. Das Festival und das Museum stehen für unterschiedliche kulturelle Schwerpunkte: Auf Rusinga feiert das Festival das kulturelle Erbe der Abasuba, während das Museum auf Mfangano den Felskunsttourismus auf den Inseln des Viktoriasees fördert.
Weitere Reiseziele entdecken: Kadongo, Homa Bay, Kendu Bay.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Homa Bay.