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Schutzgebiete und Tierwelt in Isiolo

Im Isiolo County prägen benannte Wildreservate, Conservancies und Artenvielfalt das Naturthema. Zu den drei Wildreservaten gehören Shaba National Reserve, Buffalo Springs und Bisanadi. Der County-Plan für 2018–2022 nennt daneben fünf von NRT unterstützte Schutzgebiete: Nakupratt-Gotu, Leparua, Biliqo-Bulesa, Nasulu und Oldonyiro Community Conservancy. So stehen konkrete Reservatsnamen neben einer zweiten Gruppe von Gebieten, die als Conservancies bezeichnet werden.

Der Plan beschreibt die fünf Conservancies außerdem als Wildtierkorridore und Wanderungsgebiete. Damit stehen die Namen der Schutzgebiete und die Rolle der Conservancies für die Bewegung von Wildtieren als zwei unterschiedliche Blickwinkel nebeneinander.

Der County-Plan für 2018–2022 zählt Afrikanische Wildhunde, Elefanten und Löwen zu den Wildtieren im Isiolo County; außerdem nennt er mehr als 300 Vogelarten. Die Artenliste stammt aus dem Planzeitraum und ist keine aktuelle Schätzung von Tierbeständen. Für die Parks und Wildreservate im County beschreibt der Plan Flora und Fauna einschließlich endemischer Arten. Bei den Säugetieren nennt der Plan einzelne Beispiele, bei den Vögeln dagegen eine Artenzahl. Diese unterschiedlichen Angaben lenken den Blick zugleich auf konkrete Tiere und auf Artenvielfalt; die endemische Flora und Fauna erweitert ihn über die Tierwelt hinaus.

Für die thematische Reiseplanung hilft die Trennung der drei Ebenen: benannte Reservate, die Rolle der Conservancies für Wildtierbewegungen und die Vielfalt der im County genannten Arten.

Kenia im größeren Zusammenhang

Im übergeordneten Reiseziel Kenia treten weitere, eigenständige Naturthemen hinzu. Das Kenya Lake System im Großen Afrikanischen Grabenbruch ist weltweit die wichtigste Nahrungsstätte für Kleine Flamingos. Etwa 1,5 Millionen Kleine Flamingos ziehen zwischen den Seen umher. Außerdem bietet das System die wichtigsten Nist- und Brutgebiete für Rosapelikane im Großen Afrikanischen Grabenbruch. Zu den Lake Turkana National Parks gehören der Sibiloi-Nationalpark sowie die Nationalparks auf South Island und Central Island. Für den Vergleich der Vogelthemen ist die Funktion entscheidend: Bei den Flamingos steht die Nahrungsstätte im Vordergrund, bei den Pelikanen die wichtigsten Nist- und Brutgebiete.

Ein kultureller Schwerpunkt im übergeordneten Reiseziel Kenia sind die Sacred Mijikenda Kaya Forests. Die zehn getrennten Waldgebiete erstrecken sich über rund 200 Kilometer entlang der Küste und enthalten Überreste befestigter Dörfer der Mijikenda, der sogenannten Kayas. Die Kayas entstanden ab dem 16. Jahrhundert und wurden bis in die 1940er-Jahre aufgegeben. Sie gelten als heilige Orte und Wohnstätten der Ahnen und werden von Ältestenräten gepflegt. So begegnen sich hier zwei Zeitebenen: Die Kayas wurden als Siedlungen aufgegeben, gelten aber weiterhin als heilige Orte und werden von Ältestenräten gepflegt.

Weitere Reiseziele entdecken: Korbesa, Kinna, Isiolo, Laikipia District, Siaya, Narok District, Vihiga, Kakamega District.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kenia.

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