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Am Nordufer des Ewaso-Nyiro-Flusses liegt das Samburu National Reserve, ein 165 km² großes Wildreservat. Sein Landschaftsbild verbindet von Doumpalmen gesäumte Ufer, markante Felsaufschlüsse und weite Grassavanne mit Akazien. Der Wechsel von Flussrand, Felsen und offenen Flächen rückt unterschiedliche Seiten der Landschaft in den Blick. Samburu lässt sich so über mehrere konkrete Entdeckungen erschließen: Natur, Tierwelt, Kultur und geführte Unternehmungen.

Flusslandschaft und Tierwelt

Die Landschaft des Reservats vereint einzelne, klar erkennbare Formen: Doumpalmen säumen das Flussufer, Felsaufschlüsse setzen markante Akzente, und Akazien prägen die weite Grassavanne. Diese Kombination macht den Charakter des Samburu National Reserve aus, ohne dass sich die Landschaft auf einen einzigen Typ reduzieren lässt.

Im Reservat wurden 50 Arten größerer Säugetiere festgestellt. Dazu gehören Löwen, Leoparden und Geparden ebenso wie Impalas sowie große und kleine Kudus. Die Zahl bezieht sich ausdrücklich auf größere Säugetiere und bietet einen klar abgegrenzten Blick auf diese Tiergruppe. Die genannten Arten reichen von Raubkatzen bis zu Antilopen und Kudus.

Orientierung im Samburu National Reserve

Das Samburu National Reserve hat fünf Eingangstore. Zu den namentlich genannten gehören Archer’s Gate, West Gate, Kalama Gate und Waso Bridge Gate. Archer’s Gate liegt nahe Archer’s Post und wird als Haupttor bezeichnet. West Gate liegt an der westlichen Grenze zur West Gate Community Conservancy; Kalama Gate befindet sich im Norden an der Grenze zur Kalama Community Conservancy. Waso Bridge Gate liegt an der Flussquerung des Ewaso-Nyiro von der gegenüberliegenden Buffalo Springs National Reserve aus. Die beschriebenen Orientierungspunkte unterscheiden sich also: ein nahe gelegener Ort, Grenzen und eine Flussquerung.

West Gate Conservancy

West Gate Conservancy erstreckt sich westlich des Samburu National Reserve entlang des Ewaso-Nyiro. Sie ist ein Rückzugsgebiet für bis zu 500 Grevy-Zebras sowie für Elefanten, kleine Kudus, Somalistrauße, Grant-Gazellen, Impalas, Warzenschweine und Wasserböcke. Die Zahl von bis zu 500 ist eine Obergrenze; Wildtierbestände und Vorkommen können variieren. Die Conservancy bietet Möglichkeiten zur Tierbeobachtung und ein abgeschiedeneres Naturerlebnis im afrikanischen Busch. Klären Sie vor einem Besuch die aktuellen Besuchsmöglichkeiten.

Natur und Geschichte rund um Maralal

Das Maralal Wildlife Sanctuary liegt am Schnittpunkt eines bekannten Wildtierkorridors und steht seit Beginn des 20. Jahrhunderts unter gesetzlichem Schutz. Zu den dort vorkommenden Tieren zählen Erdferkel, Zorillas, Leoparden und Hyänen sowie Warzenschweine, Schakale und Zebras. Auch Klippschliefer, Riesengürtelschweife, Ginsterkatzen, Impalas, Affen, Paviane, Klippspringer und Elenantilopen kommen vor. Das Vorkommen einzelner Arten kann sich mit der Zeit ändern.

Im Kenyatta House zeigt sich Kulturgeschichte anhand konkreter Sammlungsstücke: Zu sehen sind historische Fotografien sowie das originale Telefon und Möbel der Familie Kenyatta. Die Fotografien bieten einen visuellen Zugang, während Telefon und Möbel die Sammlung um originale Gegenstände ergänzen. Eine andere Art, die Umgebung zu erkunden, ist eine Wandersafari im Maralal Wildlife Sanctuary mit einem der dort ansässigen Ranger. Die lokale Samburu-Gemeinschaft bietet außerdem geführte Spaziergänge entlang der Klippen und hinunter zum Talboden an. Wenn Sie eine dieser Unternehmungen einplanen, klären Sie vorab die aktuelle Verfügbarkeit.

Ein jährliches Ereignis in Maralal

Der Maralal International Camel Derby findet jährlich als dreitägige Veranstaltung am zweiten Augustwochenende im Yare Camel Camp statt. Wenn Sie das Ereignis in Ihre Reiseplanung aufnehmen möchten, prüfen Sie vorab die Termine und Durchführung der aktuellen Ausgabe.

Weitere Reiseziele entdecken: Maralal, Turkana County, Coast, Uasin Gishu District, Mombasa, Laikipia District, Tana River, Baringo County

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kenia.

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