Ciovo verbindet eine benannte Radroute und Wege in der Natur mit Küstenorten, Tauchgängen und historischen Kirchen. So können Sie Ihre Reise nach unterschiedlichen Interessen ausrichten, statt alle Themen in einen einzigen Tagesablauf zu pressen.
Radfahren und Naturwege
Die Route 35 „Mystique of the island“ führt über Ciovo durch Okrug Gornji, Okrug Donji, Žedno, Arbanija und Slatine. Sie ist 33,6 Kilometer lang und erreicht eine Höhe von 565 Metern über dem Meeresspiegel. Länge und erreichte Höhe sind konkrete Orientierungspunkte für die eigene Tourenplanung. Daneben gibt es auf Ciovo zahlreiche Wege zum Radfahren und Wandern in der Natur.
Auch unter Wasser lässt sich die Insel erkunden: Das Trogir Diving Center organisiert von der Bucht Mavarčica in Okrug Gornji aus Tauchgänge. Dabei kann das Unterwassergebiet von Ciovo mit professioneller Unterstützung und entsprechender Ausrüstung erkundet werden. Wenn Sie einen Tauchgang einplanen, prüfen Sie vorab die aktuellen Angaben des Anbieters.
Strände und Küstenorte
Der Strand Toć ist zwei Kilometer lang, kiesig und mit einer Promenade ausgestattet. Eine andere Orientierung bietet Arbanija: Die meisten Strände von Trogir liegen dort auf Ciovo. So stehen bei der Küstenplanung sowohl ein konkret beschriebener Strand als auch die Lage der Trogirer Strände auf der Insel im Blick.
Zur Landschaft gehört eine üppige mediterrane Vegetation. Zusammen mit den Stränden und den Wegen zum Wandern und Radfahren ergibt sich ein Inselprofil, das Aktivitäten im Freien mit einem Besuch an der Küste verbinden kann. Welche Orte Sie dabei auswählen, lässt sich nach dem gewünschten Schwerpunkt der Reise entscheiden.
Kirchen und historische Spuren
Auf Ciovo gibt es zahlreiche vorromanische Kirchen. Das Einsiedlerheiligtum Gospe od Prizidnica stammt aus dem 16. Jahrhundert und liegt an der Südseite der Insel auf einer Felsklippe am Meer. Das Dominikanerkloster und die Kirche des Heiligen Kreuzes stammen aus dem 15. Jahrhundert. Die unterschiedlichen Datierungen geben den Sakralbauten jeweils einen eigenen historischen Bezugspunkt.
In Okrug Donji steht die Crkva sv. Ivana Krstitelja an der alten Straße, die zur Küstenanlegestelle Stari porat führt. Zu ihren spätrenaissancezeitlichen Baumerkmalen zählen ein profilierter Türsturz, ein Rosettenfenster und eine Glockenbekrönung. Auch bei Sv. Tudor an der Küste am Ende der Bucht Saldun reicht die Geschichte weiter zurück: Die Bauanfänge können bis ins 6. Jahrhundert zurückgehen. Bei Ausgrabungen unter der bestehenden Kirche wurde zudem eine Schicht einer älteren Kirche entdeckt.
Ein weiterer historischer Bezugspunkt ist der Landsitzkomplex der Familie Racetini in der Bucht Pantera. Laut Pavao Andreis wurde er im Jahr 1650 errichtet. Zusammen mit den Kirchen bietet er einen weiteren Ansatz, die historischen Orte der Insel zu erkunden.
Orientierung für Ihren Aufenthalt
Die dalmatinischen Konobas in Okrug servieren Meeresfrüchte und Wein aus der Region. Einzelne Lokale und Speisekarten können variieren; wenn Sie ein bestimmtes Angebot suchen, prüfen Sie es direkt beim jeweiligen Lokal.
Eine Brücke verbindet Ciovo mit Trogir. In den Sommermonaten ist Arbanija außerdem durch Schiffsverbindungen angebunden. Wenn Sie eine Fahrt mit dem Schiff einplanen, prüfen Sie den saisonalen Fahrplan für Ihre Reisedaten. Für die Wahl einer Ferienwohnung können Sie anschließend abwägen, ob Sie vor allem die Radroute, die Küste, die historischen Orte oder mehrere dieser Themen in den Mittelpunkt stellen möchten.
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