Zum Inhalt

Ročko Polje bietet einen klaren Dreiklang für die Reiseplanung: die mittelschwere 510 Rome Trail, die Kirche des heiligen Rochus und Rokova am 16. August. Dazu kommen historische Spuren und eine ländliche Umgebung unter dem Ćićarija-Kamm. So können Sie Radfahren, Baugeschichte und Festtermin als unterschiedliche Schwerpunkte betrachten, statt sie zu einem einzigen Ausflug zusammenzuziehen.

Landschaft und Orientierungspunkte

Ročko Polje liegt neben der Straße Buzet–Lupoglav, bei fruchtbaren Feldern unterhalb des Ćićarija-Kamms. Mit dem Ort verbunden sind traditionelle Landwirtschaft und Viehzucht. Diese Umgebung ergänzt die Bau- und Kulturgeschichte um den ländlichen Charakter des Reiseziels.

Ein Orientierungspunkt in der Umgebung ist die St.-Andreas-Quelle: Eine Straße steigt an ihr vorbei und erreicht etwa 200 Meter später eine Kreuzung. Neben einer Kirche steht außerdem ein steinernes Wasserbauwerk aus dem Jahr 1892. Sein Hahn wird von nahegelegenen Quellen des heiligen Andreas gespeist. So treffen an einem Bauwerk ein konkretes Datum und der Bezug zu den Quellen zusammen.

Radfahren auf der 510 Rome Trail

Die offizielle 510 Rome Trail folgt der Route Buzet–Ročko Polje–Kolinasi–Buzet. Sie ist 25,67 Kilometer lang und mit einer Dauer von zwei Stunden verbunden. Die Schwierigkeit ist mittel. Auf 5 Kilometern verläuft die Strecke auf Asphalt, auf 20 Kilometern auf Macadam.

Für die Planung lassen sich Dauer und Länge gemeinsam betrachten; der Belag gibt eine zusätzliche Orientierung. Die 20 Kilometer Macadam stehen den 5 Kilometern Asphalt gegenüber. Damit können Sie bei der Wahl der Tour sowohl die mittlere Einstufung als auch die Oberflächenverteilung berücksichtigen. Die Route bietet einen konkreten Radfahr-Schwerpunkt, während die Kirchen und historischen Orte andere Interessen ansprechen.

Die Kirche des heiligen Rochus

Die Kirche des heiligen Rochus wurde 1860 an der Stelle eines älteren Gotteshauses errichtet. Zu ihren Merkmalen gehören eine Vorhalle und ein Fassadenglockengiebel mit einer Glocke. Die Ausstattung umfasst ein Corner-Altargemälde, ein rustikales Christusrelief an der Fassade sowie wiederverwendete antike Reliefs und Inschriften.

An den hinteren Ecken der Kirche sind außerdem zwei behauene Steine aus den Ruinen der Kirche der heiligen Helena eingesetzt. Zusammen verweisen Baujahr, ältere Bauelemente und die Steine aus St. Helena auf mehrere Zeitschichten der örtlichen Sakralgeschichte.

Historische Spuren in der Umgebung

Oberhalb von Ročko Polje liegen die Überreste von Crni Grad aus der fränkischen Zeit. Ein weiterer historischer Landschaftspunkt ist Beli Grad: Von einer Straße aus bietet sich ein Blick auf den Hügel, auf dem die frühere Festung stand. Die beiden Orte setzen unterschiedliche Akzente: Bei Crni Grad stehen die Überreste im Vordergrund, bei Beli Grad der Blick auf den ehemaligen Festungsplatz.

Rokova und lokale Küche

Rokova, das Fest des heiligen Rochus, wird am 16. August mit einer Prozession und einem Volksfest begangen. Soll dieser Festtag den Reisezeitpunkt bestimmen, prüfen Sie vorab die Veranstaltungstermine.

Restaurant Nela gilt als Ort mit hundertjähriger Wirtshaustradition. Das Angebot umfasst Prosciutto, Trüffel, Steaks, Fisch, Schalentiere sowie Gerichte nach Wunsch und vom Grill. Speisekarte und Betriebsangaben können sich ändern; prüfen Sie aktuelle Informationen, wenn Sie den Restaurantbesuch einplanen.

Weitere Reiseziele entdecken: Kotli, Brnobići, Sveti Ivan, Čiritež, Sveti Martin, Prodani, Buzet, Sveti Donat

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Općina Buzet.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.