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Buići lässt sich über konkrete kulinarische und kulturelle Themen erschließen. Kadum verbindet mehrere Olivensorten mit ökologischer Bewirtschaftung und einer Verarbeitung in der Mühle; die Istarska Konoba Buići verwendet Öl aus eigener Mühle und kann Gerichte auf besondere Weise vor den Gästen zubereiten. Das nahegelegene Žbandaj ergänzt diese Perspektive um eine dreischiffige Pfarrkirche mit datierbarem Bau und Ausstattung. So stehen für einen Aufenthalt unterschiedliche Schwerpunkte zur Wahl.

Olivenöl: Sorten und Verarbeitung

Kadum produziert zwei verschnittene native Olivenöle extra mit den Namen Blago und Intenzivno. Dafür kommen mehrere Sorten zum Einsatz: Buža, Istarska bjelica, Leccino, Pendolino und Frantoio. Die Sortenliste gibt einen konkreten Einblick in die Zusammensetzung der Blends. Kadums Olivengärten werden mit natürlichen Mitteln und ökologischer Bewirtschaftung gepflegt. Die Oliven werden innerhalb weniger Stunden in einer für ökologische Produktion zertifizierten Mühle verarbeitet. Das Kadum-Weingut befindet sich an der Anschrift Buići 8, Poreč. Damit lassen sich beim Olivenöl verschiedene Aspekte unterscheiden: die verwendeten Sorten, die Bewirtschaftung der Haine und die Verarbeitung.

Küche und Olivenöl bei der Konoba

Bei der Istarska Konoba Buići werden Gerichte mit Olivenöl aus der eigenen Mühle zubereitet. Dieses Öl wird außerdem zur Verkostung und zum Kauf angeboten. Auf Voranmeldung können Gerichte unter einer čripnja oder über dem Kaminfeuer vor den Gästen zubereitet werden. Die Voranmeldung ist für diese besondere Zubereitung erforderlich. Wenn Sie sich dafür interessieren, planen Sie die Anfrage daher vorab ein. Öl zu probieren oder zu kaufen und eine Zubereitung vor den Gästen zu erleben, sind zwei unterschiedliche kulinarische Anknüpfungspunkte.

Kirchengeschichte im nahegelegenen Žbandaj

Buići zählt zu den Siedlungen, die mit Žbandaj verbunden sind; Žbandaj liegt nahe bei Buići. Dort steht eine dreischiffige Pfarrkirche, die 1595 erbaut wurde. Zu ihrer Ausstattung gehören rustikale Kunstwerke und ein Weihwasserbecken mit der Datierung 1688. Die beiden Jahreszahlen beziehen sich auf unterschiedliche Aspekte: 1595 datiert den Kirchenbau, 1688 das Weihwasserbecken. Wer sich für sakrale Architektur interessiert, kann so die Bauform und ein datiertes Ausstattungsstück getrennt betrachten. Die zeitliche Abfolge macht zudem den Unterschied zwischen dem Kirchenbau und einem später datierten Element der Ausstattung sichtbar.

Ein weiterer Kulturfokus in Poreč

In Poreč bietet die Euphrasian Basilica einen weiteren Kulturfokus. Das Kulturdenkmal stammt aus dem 6. Jahrhundert und wurde 1997 von der UNESCO anerkannt. Besucherinnen und Besucher können den Komplex besichtigen und den Glockenturm besteigen; von dort reicht der Blick über Poreč und seine Umgebung. Die Öffnungsmodalitäten können je nach Saison oder Gottesdiensten variieren. Prüfen Sie die aktuellen Besuchsmöglichkeiten daher vorab, wenn der Rundgang für Ihre Planung wichtig ist. Im Vergleich zur Pfarrkirche in Žbandaj stehen hier auch die Besichtigung des Komplexes und die Aussicht vom Turm als eigene Besuchsaspekte im Mittelpunkt.

Für die Schwerpunktwahl lassen sich die kulinarischen und kulturellen Möglichkeiten gut unterscheiden: Bei der Konoba stehen das Öl und eine nur nach Voranmeldung mögliche Zubereitung im Vordergrund. In Žbandaj prägen die Baugeschichte und das datierte Weihwasserbecken den Kirchenbesuch; in Poreč gehören ein Rundgang und die Aussicht vom Glockenturm dazu. So können Sie den Aufenthalt eher auf Genuss oder auf Kultur ausrichten.

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