Trail 162 führt durch geschlossene Bereiche des weiterhin aktiven Kirmenjak-Steinbruchs. Dazu kommen eine geschützte Dinosaurierfundstelle mit 971 Fußabdrücken und Kirmenjak-Stein, der in Bauwerken in Poreč und Venedig verwendet wurde. Für Ihre Reiseplanung können Sie drei Aspekte betrachten: Radfahren auf Trail 162, die geschützte Dinosaurierfundstelle und die Verwendung des Kirmenjak-Steins in Bauwerken in Poreč und Venedig.
Fossilspuren und Schutzstatus
Die Dinosaurierfundstelle in Kirmenjak umfasst 971 Fußabdrücke; 161 davon bilden 23 Fährtenzüge. Diese Zahlen beruhen auf dem nationalen Beschluss zum Schutz von Dinosaurierfossilien und ihren Fundstätten, der im April 2021 veröffentlicht wurde. Achten Sie auf zwei Ebenen: einzelne Fußabdrücke und die Fährtenzüge, die sich aus einem Teil davon zusammensetzen. Erhalten sind die Spuren in Flachmeer-Sedimenten einer Küstenumgebung. Diese geologische Einordnung ergänzt die Zählung um den Kontext der Fährten. Kirmenjak I ist als geschützte Dinosaurierfossil-Fundstelle in Westistrien ausgewiesen. Die Jahreszahl 2001 bezeichnet das Entdeckungsjahr von Kirmenjak I; 2021 steht für den Schutzbeschluss. Fundgeschichte und Schutzstatus haben somit unterschiedliche Zeitbezüge.
Trail 162 und der Bikepark
Wenn Sie Rad fahren, ist Trail 162 Faragude Kontija ein konkreter Bezugspunkt. Die offizielle Route ist als mittelschwer eingestuft und führt durch geschlossene Bereiche des weiterhin aktiven Kirmenjak-Steinbruchs. Beachten Sie auf diesem Abschnitt die Trail- und Sicherheitsregeln. Die Strecke erreicht den Bikepark am Hügel St. Becic. Dort gibt es XC-Routen, die mit dem Poreč Cycling Club verbunden sind; außerdem können Radfahrende wiederholt Runden um den Hügel fahren. Entlang Trail 162 können Sie den MTB Trail Centar San Servolo als Punkt von Interesse einordnen. Route und Bikepark bieten unterschiedliche Radbezüge: Trail 162 ist die mittelschwer eingestufte Strecke, während XC-Routen und wiederholte Runden zum Bikepark gehören. So können Sie zwischen einer Fahrt entlang der Route und Runden um den Hügel unterscheiden.
Kirmenjak-Stein in der Baugeschichte
Kirmenjak ist außerdem mit einem Steinbruch verbunden, der an mehreren Stellen südlich und nördlich der Siedlung tätig ist. Dort wird heller bis hellbrauner Jura-Kalkstein mit charakteristischer Stylolithenstruktur gewonnen. Kirmenjak-Stein ist für seine Widerstandsfähigkeit gegenüber Meersalz bekannt. Beim Bau der Ponte di Rialto und des Dogenpalasts in Venedig wurde Kirmenjak-Stein verwendet. Auch Poreč können Sie in diese Baugeschichte einordnen: Beim Bau der frühchristlichen Euphrasius-Basilika im 6. Jahrhundert kam Stein aus dem Kirmenjak-Steinbruch zum Einsatz. Wenn Sie Kirmenjak-Stein einordnen, betrachten Sie Material und Verwendung gemeinsam: Farbe und Stylolithenstruktur beschreiben das Gestein; Bauwerke in Poreč und Venedig zeigen seine Verwendung. Die Beispiele umfassen drei Bautypen: eine Brücke, einen Palast und eine frühchristliche Basilika an zwei Orten, in Venedig und Poreč.
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