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Skitača verbindet verschiedene Naturwege mit einer klar umrissenen Kulturgeschichte. Die Ortschaft liegt auf einer Lichtung auf 425 Metern, umgeben von vier Hügeln. Für die Tagesplanung können Sie zwischen Wegen zur Quelle der heiligen Lucia, längeren Runden zu Fuß oder mit dem Rad und Besuchen der örtlichen Kirchen wählen.

Wege zu Fuß und auf dem Rad

Der Labin Hiking Path verläuft von Crna Punta über das Berghaus in Skitača bis nach Oštri. Der Weg der heiligen Lucia führt vom Bergsteigerhaus durch das Dorf in Richtung Brdo und endet an einer Quelle etwa zehn Meter unterhalb des Gipfels. Er gilt als leicht, größtenteils gerade und für alle Altersgruppen geeignet.

Die Quelle liegt am Brdo und sammelt Wasser in einer kleinen Felsmulde. Von Labin führt die Anfahrt über Brgod und Brovinje nach Skitača; vom Dorf folgt ein ungefähr einen Kilometer langer, leichter Fußweg. Diese Angabe bezieht sich auf den Fußweg ab dem Dorf. Das Skitača-Berghaus ist ein umgebautes altes, zweistöckiges Haus aus Mauerwerk, das für den Gebrauch durch Bergsteiger angepasst wurde. Wenn Ihre Planung vom Zugang abhängt, prüfen Sie vorab die aktuellen Nutzungs- und Zugangsinformationen.

Der Vale-di-Tono-Weg führt durch Skitača und bildet einen 15,7 Kilometer langen Rundkurs ab Kamp Tunarica. Die Bella-Vista-Radroute verbindet Labin und Skitača auf einer 30 Kilometer langen Runde; ihre Dauer ist mit etwa zwei bis zweieinhalb Stunden angegeben. Die Streckenangaben können sich ändern: Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Routenbedingungen.

Der Bella Vista Trail führt über den Hügel Glušići nach Skitača und bietet Ausblicke auf den Kvarner. Bei klarer Sicht kann auch Venedig zu sehen sein. Damit ergänzen sich die Routen durch unterschiedliche Perspektiven: Die Rundkurse sind mit konkreten Längen angegeben, während beim Bella Vista Trail der Ausblick ein besonderer Orientierungspunkt ist.

Kirchen und lokales Fest

Die Kirche der heiligen Lucia wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts errichtet. Ihre heutige Form erhielt sie 1924, als der Bau eines Glockenturms begann, der unvollendet blieb. Die Barockkirche ist einschiffig; ihr zentraler Altar besteht aus Marmor, die beiden Seitenaltäre sind aus Holz. In der Nähe, nördlich von Skitača im Wald von Prodol, liegt die Kapelle des heiligen Matthäus. Auch sie ist einschiffig, jedoch gotisch.

Einen anderen Einblick in die lokale Esskultur bietet das wiederkehrende Fest „Skitača – fešta od vina, maneštre, pršuta i sira“. Auf dem Programm stehen heimische Weine, traditionelle istrische Maneštra, Pršut und Käse. Wenn Sie gezielt wegen des Festes reisen, prüfen Sie die Veranstaltungstermine vorab.

Historischer Kontext im übergeordneten Reiseziel Općina Raša

Im übergeordneten Reiseziel Općina Raša erzählt Raša eine andere Geschichte: Die geplante Bergbaustadt wurde zwischen 1936 und 1937 nach Entwürfen des Architekten Gustavo Pulitzer Finali erbaut. Das Bergwerk Raša beschäftigte von 1928 bis 1966 mehr als 10.000 Bergleute. Das Centar Arsia präsentiert das bergbauliche Erbe der Stadt in einem kleinen Museum am Stadtplatz von Raša. So stehen die Wege und Kirchen von Skitača einem eigenen Schwerpunkt zur Bergbaugeschichte in Raša gegenüber.

Weitere Reiseziele entdecken: Trget, Most-Raša, Koromacno, Sveta Marina, Diminici, Raša, Stanišovi, Kunj.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Općina Raša.

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