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Juršići liegt neben der Kreisstraße zwischen Vodnjan und Svetvinčenat. Von hier führt die Rundroute Roveria durch Felder und Wälder nach Cukrići und wieder zurück. Im Ort befindet sich außerdem die Kirche, in der der selige Miroslav Bulešić getauft wurde. Radfahren und Kirchengeschichte geben einer Reise nach Juršići damit zwei konkrete Schwerpunkte.

Roveria: eine Rundroute mit wechselndem Belag

Die Roveria ist 14,9 Kilometer lang und gilt als leichte Radroute, die für Familien geeignet ist. Sie können sie mit Trekkingrad, E-Bike oder Mountainbike befahren. Von der Gesamtstrecke entfallen 8,6 Kilometer auf Schotter und 6,3 Kilometer auf Asphalt. Diese Aufteilung gibt Ihnen einen konkreten Eindruck vom Untergrund, ohne die beiden Beläge zu einer bestimmten Reihenfolge zusammenzufassen.

Als Rundkurs verbindet die Roveria Juršići, Sv. Kirin und Cukrići, bevor sie nach Juršići zurückführt. Nach Sv. Kirin verläuft die Strecke durch Felder und Wälder nach Cukrići; der Rückweg steigt leicht in Richtung Juršići an. Die Roveria verläuft durch eine erhaltene Naturlandschaft. Ihr Name geht auf ein italienisches Wort für Eiche zurück.

Auch die St.-Quirinus-Kapelle ist ein Ziel der Roveria. Die Kapelle wurde 1730 am Standort einer älteren frühchristlichen Basilika errichtet, die ein Mittelschiff und zwei Seitenschiffe hatte. Wenn Sie die Radroute einplanen, berücksichtigen Sie sowohl den Schotter- als auch den Asphaltanteil. Die angegebene Länge kann sich ändern, falls die Strecke umgeleitet wird; prüfen Sie deshalb vor der Fahrt die aktuelle Streckenführung und die Bedingungen.

Kirche und Geschichte von Juršići

Die Pfarrkirche des heiligen Franziskus von Assisi wurde 1874 erbaut und 1875 geweiht. Ihr integrierter Glockenturm ist 18 Meter hoch und hat zwei Glocken. Die Kirche ist außerdem mit dem jährlich am 4. Oktober gefeierten Fest des heiligen Franziskus verbunden. Prüfen Sie vor Ihrer Reise die aktuellen Feierdetails.

Der Ort hat auch einen historischen Bezug zu Miroslav Bulešić: In der Kirche des heiligen Franziskus von Assisi in Juršići wurde er getauft. Die Geschichte des Pfarrgebiets reicht weiter zurück. Im Mittelalter war es als Sv. Kvirin bekannt; dort gab es eine Festung und eine Kirche. Nach der Pest von 1630 wurde das Pfarrgebiet unter venezianischer Herrschaft von kroatischen Familien aus Dalmatien neu besiedelt. So lassen sich verschiedene Zeitschichten voneinander unterscheiden: die mittelalterliche Geschichte des Gebiets, die Wiederbesiedlung im 17. Jahrhundert und die Kirche aus dem 19. Jahrhundert.

Landschaft im übergeordneten Reiseziel

Als ergänzender regionaler Blick: Im übergeordneten Reiseziel Općina Svetvinčenat hebt sich das Gelände sanft an und bildet eine leicht wellige Landschaft. Mediterrane Vegetation und landwirtschaftlich genutzte Flächen prägen sie; Trockenmauern oder Bewuchs begrenzen die Felder. Dieser größere landschaftliche Rahmen ergänzt die konkreteren Eindrücke der Roveria in Juršići, deren Verlauf durch Felder und Wälder führt.

Weitere Reiseziele entdecken: Butkovići, Pusti, Smoljanci, Svetvinčenat, Boškari, Bokordici, Režanci, Salambati.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Općina Svetvinčenat.

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