Zum Inhalt

Gornja Voća eröffnet verschiedene Zugänge zur Vergangenheit: ein traditionelles Wohnhaus, sakrale Kunst und die Vorgeschichte der Menschen in der Region. Für Ihre Reiseplanung stehen damit unterschiedliche Schwerpunkte nebeneinander – Architektur und Alltagsleben, religiöse Bildwerke oder archäologisches Erbe.

Ein traditionelles Haus und seine Vermittlung

Die Virtual Zagorje Hiža wurde 1917 erbaut. Das traditionelle ebenerdige Wohnhaus besteht aus breiten, horizontal geschichteten Eichenbalken, die mit Lehm und Stroh bestrichen sind. Sie steht auf dem Hügel Gruntišće und vermittelt das Leben der Menschen aus dem Voća-Gebiet vor etwa hundert Jahren. Hologramme, 3D-Technik, Wandtablets und ein interaktiver Tisch gehören zu den genannten Mitteln der Vermittlung. So treffen eine historische Wohnform und digitale Darstellungsformen aufeinander.

Technische Einzelheiten können sich ändern. Wenn die interaktiven Elemente für Ihren Besuch wichtig sind, stimmen Sie deren aktuellen Stand vorab ab. Eine Besichtigung der Hiža ist nach vorheriger Anmeldung bei der Gemeinde Donja Voća möglich; vereinbaren Sie den Besuch mit der Gemeinde.

Kapellenkunst und die Tradition des Ivanje

Die Kapelle der Geburt des heiligen Johannes des Täufers in Gornja Voća wurde 1973 erbaut und von einheimischen Künstlern ausgemalt. In der Kapelle befinden sich drei große Altarbilder: Sie zeigen die Geburt Johannes des Täufers, die Taufe Jesu durch ihn am Jordan und Johannes im Gefängnis vor seiner Hinrichtung. Das Bildprogramm verbindet damit mehrere Stationen aus dem Leben des Täufers.

Das Voćansko Ivanje in Gornja Voća steht in Verbindung mit der seit alters her gepflegten Feier des Ivanje und des Festes der Geburt Johannes des Täufers im Voća-Gebiet. Ein konkreter Einblick in das Festprogramm stammt vom 26. Juni 2021: Am Ethnohaus in Gornja Voća umfasste es eine Kunstkolonie zum Gedenken an Slavko und Stjepan Stolnik. Beim selben Voćansko Ivanje wurde auch das Ivanjski krijes, ein alter Brauch aus dem Voća-Gebiet, zusammen mit dem mehrere hundert Jahre alten Lied „Sveti Ivan kresa kuri“ wiederbelebt.

Bildstöcke, Rosenkranzstationen und Vindija

Der barocke Bildstock Trpeći Krist stammt aus der Zeit um 1770. Nachdem er im Zweiten Weltkrieg zerstört worden war, wurde er 2014 restauriert. Er steht auf dem Gipfel des nahe gelegenen Kogil breg. Ein anderer Teil des sakralen Kulturerbes erstreckt sich über zwei Orte: Die neun steinernen Rosenkranzstationen verteilen sich über Klenovnik und Gornja Voća und sind als Kulturerbe eingetragen.

Die Höhle Špilja Vindija ist im kroatischen Kulturgüterregister unter Gornja Voća eingetragen. Im übergeordneten Reiseziel Općina Donja Voća ist sie sowohl als Kulturdenkmal als auch als Naturdenkmal geschützt. Fossilienanalysen zeigen, dass Neandertaler aus der Höhle vor mehr als 40.000 Jahren lebten. Damit reicht der zeitliche Blick, den die Kulturthemen eröffnen, weit über die jüngere Haus- und Kapellengeschichte hinaus.

Der größere Kunstkontext der Općina Donja Voća

Auch die Kunstgeschichte lässt sich über Gornja Voća hinaus einordnen. In der Općina Donja Voća wurde Slavko Stolnik geboren; den größten Teil seiner besten Werke schuf er in Voća, inspiriert von einheimischen Motiven aus dem Alltagsleben. Dieser regionale Zusammenhang steht neben dem Gedenken an Slavko und Stjepan Stolnik beim Voćansko Ivanje 2021, ohne den historischen Charakter dieses konkreten Festprogramms zu verändern.

Für Ihre Schwerpunktwahl bedeutet das: Die Hiža steht für Bau- und Alltagsgeschichte, die Johanneskapelle für biblische Bildkunst und Špilja Vindija für die archäologische Vergangenheit.

Weitere Reiseziele entdecken: Donja Voća.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Općina Donja Voća.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.