Ein Glockenturm setzt einen konkreten zeitlichen Anker: Der Glockenturm des Alten Friedhofs des heiligen Apollinar wurde 1618 errichtet und gilt bis heute als Symbol von Dubašnica. Der Alte Friedhof markiert den Standort der ursprünglichen Pfarrkirche. So treffen an diesem Ort ein dauerhaftes Wahrzeichen und die Erinnerung an den früheren Kirchenstandort aufeinander.
Küstenpromenaden, Wander- und Radwege
Im Gebiet der Gemeinde Malinska-Dubašnica sind die Strände durch mehrere Promenaden miteinander verbunden. Einen anderen Blick auf die Landschaft eröffnen die Radwege von Dubašnica: Sie führen von der Küste durch jahrhundertealte Eichenwälder und Olivenhaine ins Landesinnere. Küste und Inselinneres erscheinen dabei als unterschiedliche Landschaftsräume, die sich auch in den beschriebenen Wegen wiederfinden.
Das örtliche Angebot zum Wandern und Laufen umfasst 50 Kilometer an Wegen. Zu den benannten Routen gehört H114 – Cesta maslina, ein drei Kilometer langer Rundwanderweg, der in Porat beginnt. Die MTB-Rundroute B413 – Srce Dubašnice beginnt und endet ebenfalls in Porat. Sie ist 18 Kilometer lang und weist 240 Höhenmeter auf. Die Angaben verdeutlichen unterschiedliche Streckenmaße; die B413-Daten kann der Betreiber überarbeiten. Prüfen Sie daher vor einer Tour die aktuelle Routenbeschreibung.
Auch der Charakter einzelner Wege ist verschieden: Der Wanderweg Mihojski puti verbindet Geschichte, Naturlandschaft und das Kulturerbe der Insel Krk. Die MTB-Route B412 – Putevima svetaca führt von Sv. Vid durch Olivenhaine zum verlassenen Dorf Sršići. Zusammen zeigen diese Beschreibungen, wie Natur- und Kulturthemen auf den Wegen jeweils eigene Schwerpunkte setzen.
Kirchenorte und steinerne Zeugnisse
Die Kapelle des heiligen Andreas ist die älteste erhaltene Kapelle in Dubašnica. Sie war ursprünglich romanisch und stammt aus dem 13. oder 14. Jahrhundert. Die Kapelle des heiligen Nikolaus wurde im 14. oder 15. Jahrhundert errichtet; ihre Überreste liegen in Strilčići. An ihrer Südwand und an den Wänden des Heiligtums sind Reste von Wandmalereien erhalten. Die beiden Kapellen stehen für unterschiedliche Abschnitte der örtlichen Baugeschichte.
In Porat befindet sich das Franziskanerkloster des Dritten Ordens. Die heutige Gestaltung seines Außenbereichs mit Kreuzgang und zentralem Brunnen stammt aus dem 17. Jahrhundert. Im Klosterhof beherbergt ein Lapidarium kroatische glagolitische Steindenkmäler: die Tafel von Baška, die Tafel von Senj, das Fragment von Grdoselo, die Inschrift von Krk und die Tafel von Valun. Die Sammlung vereint mehrere benannte Zeugnisse in einem Ort.
Die spätantike Sakralanlage Cickini wurde im 5. oder 6. Jahrhundert errichtet. In Sv. Vid-Miholjice zeigt die ständige archäologische Sammlung Cickini Fragmente steinerner liturgischer Ausstattung und dekorierte architektonische Skulpturen. Wer sich für frühere Bau- und Glaubenswelten interessiert, begegnet hier sowohl einem historischen Sakralbau als auch steinernen Ausstattungsstücken.
Ortsgeschichte, Seefahrt und Tradition
Das Haus des dubašljanischen Erbes ist ein altes ländliches Wohnhaus, das um die Mitte des 19. Jahrhunderts für zwei Familien errichtet wurde. Dort veranstaltete Workshops widmen sich traditioneller Gastronomie, vergessenen Fertigkeiten, traditioneller Musik und dem glagolitischen Alphabet. Wenn Sie ein bestimmtes Workshop-Thema interessiert, prüfen Sie vor der Reise die Verfügbarkeit des Programms.
Das maritime Erbezentrum DUBoak befindet sich an der Uferpromenade von Malinska, an einem historischen Ort der Seefahrt: Von dort brachen mit Holz beladene Schiffe nach Venedig und ins nahe Rijeka auf. Eine weitere Tradition in Dubašnica ist Sensa, das Wettrennen der Hirten um Käse, im Volksmund „Teć za sir“ genannt. Zusammen erzählen DUBoak und Sensa von unterschiedlichen Seiten des örtlichen Erbes: dem historischen Schiffsverkehr und einer lang gepflegten Tradition rund um die Hirten und den Käse.
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Vantacici, Porat, Milovcici, Malinska-Dubašnica, Sveti Vid-Miholjice, Kremenići, Ljutići, Turčić, Sveti Anton, Radići, Strilčići.
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