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In Ugljan treffen geschütztes Kulturerbe, Strand und Wege durch Olivenhaine auf unterschiedliche Zeitschichten. Für die Planung eines Aufenthalts können Sie Schwerpunkte setzen: die Kirchen und ihre Geschichte, Zeit am Wasser oder Bewegung auf Küsten- und Inlandwegen. So lässt sich Ugljan nach den eigenen Interessen entdecken, ohne die Tage auf ein einziges Thema festzulegen.

Geschichte an der Küste und in den Ortsteilen

Neben dem Strand Mostir stehen das Kloster und die Kirche des heiligen Hieronymus, die als bedeutendstes geschütztes Kulturgut der Siedlung Ugljan gelten. Die einschiffige gotische Kirche stammt aus dem Jahr 1447. Im Kloster wird außerdem die Grabplatte des Bischofs Š. Kožičić (Benja) aufbewahrt. Mostir selbst ist ein Sandstrand in Lučino Selo innerhalb der Siedlung Ugljan. Damit liegen hier ein geschütztes Bauensemble und ein Strand als zwei klar unterscheidbare Besuchsinteressen beieinander.

Oberhalb von Gornje Selo steht die Allerheiligenkirche, deren Ursprung ins 12. oder 13. Jahrhundert datiert wird. Von der Kirche aus führt ein kurzer Aufstieg zum Aussichtspunkt Stražica, ebenfalls oberhalb von Gornje Selo. Wer beides verbindet, kann den historischen Bau mit einem Weg hinauf zum Aussichtspunkt ergänzen; die Bedingungen auf Wegen können sich ändern, prüfen Sie sie daher vor einer konkreten Tour. Eine weitere historische Kirche befindet sich in Varoš: St. Hippolytus und St. Cassianus wird ins 11. oder 13. Jahrhundert datiert und 1374 erstmals in Dokumenten erwähnt.

Auch das Schloss „Beršić“ gehört zu den historischen Themen Ugljans. Es wurde im 17. Jahrhundert vom Großgrundbesitzer Califfi errichtet, später restauriert und trägt heute den Namen „Dvor Krešimir Ćosić“. Die unterschiedlichen Jahresangaben der Kirchen und des Schlosses geben dem Kulturprogramm mehrere historische Bezugspunkte, ohne dass Sie dafür eine bestimmte Reihenfolge voraussetzen müssen.

Buchten, Wege und Olivenölgeschichte

Die Bucht von Batalaža verfügt über zwei Hauptstrände. Beim Tauchen kann am Meeresgrund ein Mühlrad zu entdecken sein; ob es sichtbar ist, hängt auch von den wechselnden Bedingungen unter Wasser ab. Das ist eine andere Art, die Bucht wahrzunehmen als einen Aufenthalt am Strand: Hier stehen ein mögliches Fundstück unter Wasser und die Zeit am Ufer nebeneinander, ohne dass eine Sichtung garantiert ist.

In Muline gibt es gepflegte Wege entlang der Küste und im Landesinneren zum Wandern und Radfahren. Zugleich können Besucher dort mehr über hochwertiges Olivenöl und die antike Geschichte der Olivenölverarbeitung erfahren. Wer Bewegung und Kultur verbinden möchte, findet damit zwei verschiedene Anknüpfungspunkte am selben benannten Ort: Wege für Aktivitäten im Freien und Wissenswertes zur Verarbeitung von Olivenöl. Auf der Insel Ugljan insgesamt gibt es mehr als 40 Kilometer Wege durch Olivenhaine zum Wandern, Spazierengehen und Radfahren.

Die Čeprljandska fešta reicht bis ins Jahr 1979 zurück und findet am ersten Samstag im August statt. Prüfen Sie vor der Reise das Programm und den Termin der jeweiligen Ausgabe, wenn das Fest in Ihre Planung passen soll.

Anreise und regionale Ergänzung

Die Jadrolinija-Passagierlinie verbindet Zadar mit Preko auf der Insel Ugljan. Sie bietet zahlreiche tägliche Abfahrten; die Überfahrt dauert 25 Minuten. Da sich Fahrpläne ändern können, empfiehlt sich ein Blick auf die aktuellen Angaben des Betreibers, bevor Sie Ihre Anreise festlegen.

Als Ergänzung im übergeordneten Reiseziel Preko befinden sich auf dem Berg Sv. Mihovil die Überreste der mittelalterlichen Festung St. Michael. Eine drei Kilometer lange asphaltierte Straße führt zur Festung und ist für Autos, Fahrräder und Fußgänger geeignet. Von dort reicht der Blick über mehr als 200 Inseln des Zadar-Archipels und den Nationalpark Kornati. Diese Aussicht und die Festung sind ein eigener regionaler Ausflugspunkt in Preko.

Weitere Reiseziele entdecken: Poljana, Lukoran, Sestrunj, Preko, Sutomišćica.

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