Zum Inhalt

Monkey Bay liegt am Südufer des Malawisees und auf der Nankumba-Halbinsel. Der Ort zählt zu den wichtigsten Seehäfen Malawis. Sandstrände und felsige Landspitzen prägen die Uferlandschaft; Hafen, Werft und Ilala-Fähre geben Monkey Bay zugleich eine maritime Seite. Wenn Sie das Reiseziel einordnen, lohnt es sich, diese Themen zu unterscheiden: Küste, Schiffbau und Fährroute erzählen jeweils etwas anderes über den Ort.

Küste und Hafen

Sandstrände und felsige Landspitzen lassen sich erkunden. Wer Monkey Bay als Küstenort betrachtet, findet damit zwei unterschiedliche Uferformen statt eines einheitlichen Strandbildes. Der Hafen bildet dazu eine weitere Seite des Ortes: Er umfasst ein Trockendock, eine Slipanlage, einen Passagierkai sowie moderne Werkstätten für Mechanik, Schweißarbeiten, Tischlerei und Elektroarbeiten.

Zu den Kernaufgaben der Werft in Monkey Bay gehören Schiffsaufbau, Aufarbeitung und allgemeine Wartung. Sie ist die einzige Werft am See, die Schiffe aus Tansania, Mosambik und Malawi bedient. So zeigt sich Monkey Bay nicht nur als Hafen am Wasser, sondern auch als Bau- und Reparaturzentrum für den Schiffsverkehr auf dem Malawisee.

Eine konkrete Verbindung zur Werftgeschichte ist das Schiff Chilembwe: Es wurde von Damen aus den Niederlanden auf der Werft von Monkey Bay gebaut. Dieser historische Bezug steht neben der heutigen Beschreibung der Werftaufgaben und macht den Schiffbau zu einem eigenen Thema des Ortes.

Mit der Ilala über den Malawisee

Die Ilala-Fähre legt in Monkey Bay an. Ihre Route führt zwischen Monkey Bay im Süden und Chilumba im Norden; auf den Fahrten in beide Richtungen läuft sie Likoma Island und Chizumulu Island an. Monkey Bay ist damit ein Endpunkt der beschriebenen Verbindung über den See. Wenn Sie eine Fahrt mit der Ilala planen, prüfen Sie den Fahrplan vorab.

Die wöchentlichen Fahrten der Ilala auf dem Malawisee bieten Passagieren Ausblicke auf wechselnde Landschaften. Die Fähre ist damit nicht nur eine Verbindung zwischen ihren Endpunkten: Auch die Seequerung selbst gehört zu den beschriebenen Seiten dieser Reise.

Weitere Themen im Reiseziel Mangochi

Jenseits der Landzunge bei Cape Maclear liegt im näheren Umfeld der Lake Malawi National Park. Zu den dortigen Angeboten gehören Lodges, unbewohnte Inseln, Strände und Wassersportmöglichkeiten. Der Park liegt im Mangochi District und umfasst terrestrische Miombo-Wälder sowie ein aquatisches Ökosystem mit insgesamt 13 Inseln. Er beherbergt seltene Buntbarscharten; die Vogelwelt ist ein bedeutendes Merkmal, besonders auf Boadzulu, auch Bird Island genannt. Diese Naturthemen gehören zum weiteren Reiseziel Mangochi und sind von Monkey Bays eigener Uferlandschaft zu unterscheiden.

Ein weiterer historischer Bezugspunkt im übergeordneten Reiseziel Mangochi ist Fort Mangochi. Es wurde 1897 am Standort eines früheren Palisadenlagers von Zarafi (Jalasi), einem mächtigen Yao-Häuptling, errichtet. Zu den Überresten zählen eine äußere Steinmauer und die Reste von mindestens sieben Ziegelhäusern. Das Fort ist nach dem Act of 1967 als Denkmal geschützt, liegt in einem geschützten Waldreservat und ist auch nach dem Forestry Act geschützt. Möglicherweise gehören die Ruinen zu den besterhaltenen Überresten des Sklavenhandels in Malawi.

Weitere Reiseziele entdecken: Mangochi, Chembe, Mulanje.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Southern Region.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.