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Valandovo liegt am Fuß des Berges Plavush, teilweise amphitheatralisch an einem Hang und auf 110 bis 150 Metern Höhe. Südlich der Stadt fließt die Anska Reka. Hanglage, Höhenangabe und Fluss liefern unterschiedliche räumliche Bezugspunkte; archäologische Fundorte im Stadtgebiet und historische Ziele im näheren Umfeld ergänzen sie um klar lokalisierte Kulturthemen. Ein Teil der Kultur- und Naturziele liegt auf Ebene der Gemeinde außerhalb der Stadt.

Archäologie im Stadtgebiet

Der archäologische Komplex Valandovo umfasst Überreste aus paeonischer, hellenistischer, römischer und frühbyzantinischer Zeit. Die genannten Perioden bieten einen breiten historischen Rahmen, statt die Archäologie der Stadt auf eine einzelne Zeitstufe zu verengen. Einen konkreten Fundort bezeichnet „Stakina Chesma“ im südlichen Teil der Stadt: Dort wurden Mosaike entdeckt. Für Ihre Einordnung sind das zwei unterschiedliche Maßstäbe: Der Komplex fasst Überreste mehrerer Perioden zusammen, während Stakina Chesma einen benannten Ort mit Mosaikfunden markiert.

Festung und Kloster im näheren Umfeld

Im näheren Umfeld liegt auf einem Hügelplateau nordwestlich von Valandovo die mittelalterliche Festung „Markova Kula“, auch „Kulata“ genannt. Die beiden Bezeichnungen stehen für dieselbe Festung; Sie brauchen sie also nicht als zwei getrennte Ziele zu behandeln. Das Plateau und die nordwestliche Lage unterscheiden den Festungsort von den Mosaiken am Fundort im südlichen Valandovo.

Nordwestlich von Valandovo liegt auch das Kloster Sv. Gjorgji, in naturnaher Landschaft am Berg Plavush. Sein Gelände ist als Picknick-, Erholungs- und Rastplatz gestaltet. Am Standort des Klosters stand im Mittelalter eine dem Heiligen Georg geweihte Kirche, die der serbische Zar Stefan Dušan 1349 erbauen ließ. Die Jahreszahl bezieht sich auf die historische Kirche; die Nutzungsangabe betrifft das Klostergelände. So lassen sich an diesem Ort die historische Kirchenstiftung und die Gestaltung für Erholung voneinander unterscheiden.

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Weitere Ziele in der Gemeinde Valandovo

Auf Ebene der Gemeinde Valandovo kommen weitere archäologische und landschaftliche Bezugspunkte hinzu. Im Dorf Dedeli liegt die eisenzeitliche Nekropole Melezik aus dem 7. bis 6. Jahrhundert v. Chr. Zu den Bestattungen gehören Körperbestattungen in Steinkisten und Bestattungen in großen Keramikgefäßen. Das unterscheidet Melezik von den Mosaikfunden in Valandovo: Hier stehen Nekropole und Bestattungsformen im Mittelpunkt. Auch die Kochula-Wasserfälle und die Ring-Wasserfälle liegen in der Gemeinde, an der Westseite des Berges Belasica; sie zählen zu ihren attraktivsten Naturmerkmalen.

Feste im Mai

Die Maifestivals unterscheiden sich vor allem durch ihren Ort. Das Folk Fest Valandovo findet jedes Jahr im Mai statt. Das Frühlingsfest „HID-BAH SHEN FEST“ findet seit 1992 jedes Jahr Anfang Mai im Dorf Chalakli in der Gemeinde Valandovo statt. Damit ist das eine Fest Valandovo zugeordnet, das andere einem Dorf innerhalb der Gemeinde. Wenn Sie Ihre Reise an einer Veranstaltung ausrichten möchten, prüfen Sie die konkreten Termine vorab.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Valandovo.