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In der archäologischen Zone von Calixtlahuaca geben Lage, Terrassenbau und Monumentformen konkrete Anhaltspunkte für die Einordnung des Ortes. Wenn Sie bei der Wahl Ihrer Ferienwohnung zunächst den kulturellen Schwerpunkt festlegen möchten, bietet die Zone dafür einen klaren Bezug. Zur archäologischen Zone gelangen Sie, indem Sie Calixtlahuaca in Richtung Tecaxic durchqueren und der Beschilderung zum Standort am Cerro Tenismó folgen.

Monumente und ihre Lage

Das Conjunto Tláloc besteht aus den Monumenten 4 und 7 sowie einem Tzompantli. Dieses Tzompantli liegt auf dem zentralen Hof am mittleren Nordhang des Cerro Tenismó. Seine Struktur ist kreuzförmig; in den kreisförmigen Abschnitt sind Nägel und Schädel in den Fels eingearbeitet. So lässt sich ein einzelnes Bauwerk innerhalb des benannten Komplexes auch anhand seiner Form und seiner genau bezeichneten Lage einordnen.

Monument 3, auch Tempel des Ehécatl Quetzalcóatl genannt, liegt am unteren Nordhang des Cerro Tenismó. Monument 7 ist eine viereckige Struktur auf einer künstlich angelegten Terrasse; seine Treppe ist nach Süden zu einem Hof ausgerichtet. Die Angaben zu diesen beiden Monumenten setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Bei Monument 3 ist der Hangabschnitt benannt, bei Monument 7 sind Grundriss, Terrasse und Treppenrichtung konkretisiert. Zusammen mit der Lage des Tzompantli lassen sich so verschiedene Positionen und Bauformen innerhalb der archäologischen Zone unterscheiden.

Terrassen, Gelände und Petroglyphen

Die archäologischen Komplexe am Cerro Tenismó stehen auf eingeebneten Terrassen, die mit dicken Stützmauern befestigt wurden. Die Bauwerke des Conjunto Tláloc sind auf einer großen Terrasse angeordnet. Deren Gestaltung ahmt den Cerro Molcajete und seinen nach Osten verlaufenden Abhang nach. Bei diesem Komplex gehört damit neben den einzelnen Monumenten auch die Form der Fläche zur beschriebenen Anlage.

In die Mauern der prähispanischen Gebäude von Calixtlahuaca wurden Petroglyphen eingearbeitet, denen kulturell-symbolische oder religiös-rituelle Bedeutung zukommt. An der Südostecke eines Bauwerks in der archäologischen Zone sind Teile einer Struktur mit verschiedenen Petroglyphen zu sehen, die von den Teotihuacanern in die Mauerfelsen eingearbeitet wurden. Diese Angaben machen die Steinzeichen zu einem eigenen Thema neben Grundriss, Treppenausrichtung und Terrassengestaltung: Sie verbinden die Betrachtung der Bauten mit der symbolischen Bedeutung der eingearbeiteten Motive.

Unterschiedliche Zeitstellungen

Die beschriebenen Befunde gehören nicht alle in dieselbe Zeit. Die Petroglyphen an der Südostecke des Bauwerks stammen aus der klassischen Periode. Die Bauphasen von Monument 7 reichen vom späten Klassikum bis in die postklassische Zeit; das Tzompantli ist der späten postklassischen Zeit zugeordnet. Diese zeitliche Spannweite hilft, die Steinzeichen und Bauwerke als unterschiedliche Befunde innerhalb der archäologischen Zone einzuordnen.

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