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Ein Schwarzer Christus, ein Markt für Kunsthandwerk und ein 35 Meter hoher Wasserfall zeigen die unterschiedlichen Seiten von Valle De Bravo. Religiöse Geschichte, regionale Produkte und eine nahe gelegene Naturstation setzen jeweils eigene Akzente. Die zeitlichen Bezugspunkte reichen von einem festgelegten Feiertag über ganzjährig gefeierte Gottesdienste bis zu einer lokalen Überlieferung.

Religiöse Orte und lokale Überlieferungen

Der Templo de Santa María Ahuacatlán war ursprünglich eine Calvario-Kapelle und wurde ab 1864 wiederaufgebaut. Im Inneren wird ein Schwarzer Christus aufbewahrt, der von den Einwohnern von Valle De Bravo stark verehrt wird und mit lokalen Legenden verbunden ist. Hinter dem Templo befindet sich außerdem eine ausgewiesene Landezone für Gleitschirm- und Hängegleiterpiloten.

La Capilla ist der Jungfrau von Guadalupe gewidmet und wurde Mitte des 20. Jahrhunderts renoviert. Dort wird das ganze Jahr über Gottesdienst gefeiert. Am 12. Dezember findet den ganzen Tag eine Volksfeier statt, an der Einheimische und Besucher teilnehmen. Der Eingang liegt gegenüber der Parroquia de San Francisco de Asís. Wenn Sie Ihre Reise gezielt an dieser Feier ausrichten möchten, ist der 12. Dezember der maßgebliche Planungsbezug.

El Pino ist ein Ahuehuete, der mehr als 700 Jahre alt sein soll. Nach lokaler Überlieferung markiert der Baum den Ort, an dem 1530 eine Gruppe franziskanischer Mönche die erste Messe zur Gründung von San Francisco del Valle de Temascaltepec feierte. Die Jahreszahlen erfüllen dabei unterschiedliche Rollen: 1530 gehört zur lokalen Überlieferung um die Messe, während 1864 den Beginn des Wiederaufbaus am Templo bezeichnet.

Kunsthandwerk, regionale Produkte und Feste

Der Mercado de Artesanías wurde 1984 errichtet, um das lokale Kunsthandwerk zu schützen, zu fördern und bekannt zu machen. Dort werden unter anderem glasierte Keramik, Schmiedeeisenarbeiten, Textilien, Stickereien, Lochstickereien, Hochtemperaturkeramik und Körbe aus Ocoxal angeboten. Die Bandbreite umfasst damit Keramik, Metall- und Textilarbeiten sowie Korbwaren.

Der Mercado Municipal setzt einen anderen Schwerpunkt: Er führt traditionelle Produkte der Region und verfügt über einen Bereich, in dem Besucher daraus zubereitete typische Gerichte probieren können. So stehen lokales Kunsthandwerk und regionale Küche als unterschiedliche Besuchsthemen nebeneinander. Zum Kultur- und Gastronomieangebot von Valle De Bravo gehört außerdem das Festival de las Almas. Wenn Sie Ihre Reise daran ausrichten möchten, prüfen Sie die konkreten Veranstaltungstermine vor der Buchung.

Ein Wasserfall als Naturakzent

Im nahe gelegenen Parque Velo de Novia befindet sich ein 35 Meter hoher Wasserfall. Über einen abwärts führenden Weg kann man seine Mündung am See erreichen. Der Park liegt etwa 20 Autominuten vom städtischen Anlegesteg entfernt. Damit ergänzt die Landschaft dort die religiösen, handwerklichen und kulinarischen Themen um einen Wasserfall und einen Weg hinunter zum See.

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