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Temozón und die Orientierung zu Ek’ Balam

Ek’ Balam ist der konkrete archäologische Bezugspunkt für die Planung eines Aufenthalts in Temozón Municipality. Die Anlage verbindet zahlreiche benannte Bauwerke mit Malereien und einem archäologischen Fundzusammenhang um Ukit Kan Lek Tok’. Für Ihre Suche nach einem Hotel sind damit sowohl die Anfahrt zur Stätte als auch ihre historischen Schwerpunkte relevant.

Von Valladolid aus führt die Straße in Richtung Tizimín am Ort Temozón vorbei. Nach sechs Kilometern biegen Sie rechts ab und fahren weitere vier Kilometer bis zur Kreuzung, die den Weg zur archäologischen Zone weist. Von dort geht es einen Kilometer geradeaus bis zum Touristenstützpunkt Ek Balam. Zum Cenote XCanché führt von dort ein weiterer Weg über 1,5 Kilometer. Wenn Sie beide Ziele einplanen, beachten Sie den Unterschied zwischen dem Abschnitt bis zum Touristenstützpunkt und dem anschließenden Weg zum Cenote.

Archäologie in Ek’ Balam

Ek’ Balam umfasst 45 Bauwerke, darunter die Akropolis, den Ballspielplatz, die Zwillingspyramiden und den Ovalen Palast. Diese Beispiele geben mehrere konkrete Bezugspunkte innerhalb der Stätte und führen über die Akropolis hinaus. Malereien an den Bauwerken zeigen Gottheiten, mythische Wesen, Menschen und Tiere. So stehen die architektonischen Formen und die Bildmotive als zwei unterschiedliche Perspektiven auf den Ort nebeneinander.

Die monumentale Akropolis war Wohnsitz und Grabstätte des Herrschers Ukit Kan Lek Tok’.

Raum 35, Sak Xok Naah („das weiße Haus des Lesens“), ist der zweite Raum der vierten Ebene. Dort wurden die Überreste von Ukit Kan Lek Tok’ zusammen mit einer Beigabe aus mehr als 7.000 Muschel- und Schneckenschalenstücken niedergelegt. Der Unterschied zwischen der Übersicht über die Bauwerke und diesem einzelnen Raumdetail kann bei der Wahl des eigenen Schwerpunkts helfen: Die Bauwerke vermitteln einen Überblick über das Ensemble, während Raum 35 einen genau benannten historischen Bezug und Fundzusammenhang bietet.

Yucatán als größerer Rahmen

Im übergeordneten Reiseziel Yucatán bieten Uxmal und Mayapán weitere archäologische Perspektiven. Uxmal war die wichtigste Stadt der Puuc-Region; seine zeremoniellen Ruinen gelten in Gestaltung, Anordnung und Ornamentik als Höhepunkt der späten Maya-Kunst und -Architektur. Die Casa del Adivino in Uxmal ist 35 Meter hoch und wurde in fünf Bauphasen zwischen dem 6. und 10. Jahrhundert errichtet. Mayapán war die letzte große Stadt der alten Maya, eine ummauerte Stadt mit Gebäuden maya-toltekischen Einflusses und einem wertvollen Wandgemälde. In der nachklassischen Periode von 1250 bis 1450 n. Chr. war Mayapán das wichtigste Zentrum der Maya-Zivilisation. Die regionalen Beispiele setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Uxmal ist über Kunst, Architektur und Bauphasen charakterisiert, Mayapán über seine Stadtgeschichte.

Weitere Reiseziele entdecken: Ekbalam, Sinanché, Mérida, Progreso.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Yucatán.

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