Zum Inhalt

Der Indawgyi-See umfasst 12.000 Hektar und ist der drittgrößte See Südostasiens. Seine Ausdehnung beträgt 13 Kilometer von Ost nach West und 24 Kilometer von Nord nach Süd. Fläche und Richtungsmaße zeigen den See aus zwei Perspektiven: als Gesamtgröße und über seine Ausdehnung in den beiden angegebenen Achsen.

Rund um den See liegt ein Wildtierschutzgebiet, das eine Vielzahl von Arten beherbergt, darunter seltene Säugetiere und Vögel. Am Indawgyi-See sind Angeln, Kajakfahren, Trekking und Radfahren als Freizeitaktivitäten verfügbar. Für Ihre Interessen lassen sich die Möglichkeiten unterscheiden: Angeln und Kajakfahren haben einen unmittelbaren Wasserbezug, während Trekking und Radfahren einen anderen Aktivitätsschwerpunkt setzen.

Waldlandschaften und Flüsse

Ein weiteres Naturthema ist der Northern Mountain Forest Complex. Er besteht aus dem Hkakabo Razi National Park, dem Hponkan Razi Wildlife Sanctuary und einer vorgeschlagenen südlichen Erweiterung des Hkakabo Razi National Park. Seine Lebensräume reichen von subtropischem immergrünem Wald bis zu alpinen Wiesen und schneebedeckten Gipfeln. Der See lässt sich durch Fläche und Maße einordnen; beim Komplex liegt der Schwerpunkt auf der Bandbreite der Waldtypen und alpinen Lebensräume.

Myitsone ist der Zusammenfluss der Flüsse Mayhka und Malikha, die dort den Ayeyarwady bilden. Für Ihre thematische Auswahl lassen sich die Naturdetails nach drei Blickwinkeln ordnen: Maßstab, Lebensraumvielfalt und Flussgeografie.

Kachin-Kultur und Manaw-Festival

Für die Kachin-Kultur bieten das Kachin State Cultural Museum im Myitkyina Township und das Manaw-Festival zwei unterschiedliche Bezugspunkte. Eine Meldung vom 2. Mai 2024 beschrieb eine zusätzliche Ausstellungshalle für das Museum als geplant.

Das Kachin Manaw Festival wird gewöhnlich einen Tag lang in der ersten Januarwoche gefeiert. Kachin reisen dafür auch aus aller Welt nach Myanmar, um teilzunehmen und Familie und Freunde zu treffen. Der beim Festival aufgeführte Manaw-Tanz war früher Teil des Nat-Geisterkults. Touristen werden gewöhnlich eingeladen, gemeinsam mit Einheimischen den Festtanz zu tanzen. Historische Einordnung und Besuchereinladung sind dabei unterschiedliche Aspekte: Der Bezug zum Nat-Geisterkult gehört zur früheren Tanzgeschichte, während die Einladung an Touristen gewöhnlich ausgesprochen wird. Wenn Sie das Festival als Reiseanlass wählen, prüfen Sie die Termine des jeweiligen Jahres vorab.

Weitere Kulturperspektiven in Myanmar

Außerhalb des Kachin-Staats finden Sie in Myanmar weitere Kulturorte mit unterschiedlichen Schwerpunkten. In Mandalay in Myanmar können Besucher in Steinmetzwerkstätten nahe der Mahamuni-Pagode Kunsthandwerkern bei der Arbeit zusehen. Die archäologische Zone von Mrauk U in Myanmar umfasst Pagoden und Tempel aus dem 15. bis 18. Jahrhundert sowie die Ruinen eines Königspalasts. An den religiösen Monumenten der Pyu Ancient Cities in Myanmar verehren buddhistische Pilger aus der gesamten Region weiterhin die Heiligtümer. Das National Museum in Nay Pyi Taw in Myanmar erstreckt sich über fünf Gebäude.

Weitere Reiseziele entdecken: Putao, Rangun, Magway Region, Ayeyarwady, Irawadi, Sagaing-Division, Kayin-Staat, Tanintharyi-Division.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Myanmar.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.