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Ein Kulturaufenthalt in Monywa lässt sich nach zwei Schwerpunkten ordnen: bekannte Pagoden im Ort und Kunststätten im näheren Umfeld. Hinzu kommt das jährlich stattfindende Buddha-Pujaniya-Fest an der Hsutaungpyae-Pagode. So stehen sakrale Bauwerke, Höhlen- und Wandkunst sowie ein zeitlich gebundener Anlass nebeneinander; Sie können entscheiden, ob Architektur, religiöse Praxis oder Bildkunst Ihren Schwerpunkt bilden.

Pagoden und Fest in Monywa

Die Shwezigon-Pagode und die Hsutaungpyae-Pagode zählen zu den bekannten Pagoden Monywas. Das Buddha-Pujaniya-Fest an der Hsutaungpyae-Pagode dauert jedes Jahr zehn Tage im Monat Thadingyut und zieht zahlreiche Pilger und Besucher an. Wenn Sie wegen des Festes reisen möchten, prüfen Sie die konkreten Termine und aktuellen Veranstaltungsdetails vorab.

Kunst und Verehrung im Raum Monywa

Die Mohnyin Thanbuddhe Pagoda wird im Raum Monywa als Ziel für einheimische und ausländische Besucher genannt, besonders wegen ihrer Kunst und ihres Kunsthandwerks. Besucher können stehenden und sitzenden Buddha-Bildern verschiedener Größen huldigen. Eine Beschreibung aus 2020 nennt 582.363 Buddha-Bilder an den Innen- und Außenwänden des Hauptgebäudes. Dieselbe Beschreibung nennt 864 umgebende Pagoden, die an der Pagode und der Gebetshalle zu sehen sind. Die Angaben setzen unterschiedliche Akzente: Die Verehrung beschreibt eine Handlung, die Zahlen die Bildausstattung und die umgebenden Pagoden.

Höhlenkunst westlich von Monywa

Pho Win Taung und Shwe Ba Taung liegen in der Gemeinde Yinmabin, 25 Kilometer westlich von Monywa in der Region Sagaing. An beiden Stätten sind Steinmetzarbeiten, Wandkunst, Skulpturen und religiöse Kunst des alten Myanmar zu sehen. Steinmetzarbeiten und Skulpturen ergänzen die Wandkunst um plastische Formen und zeigen, dass sich der kulturelle Schwerpunkt nicht auf ein einziges Motiv beschränkt.

In Shwe Ba Taung sind zahlreiche Höhlen und Tempel in das umgebende Vulkangestein gehauen und mit alten Buddha-Bildern ausgestattet. An den Höhlenwänden befinden sich Wandmalereien aus dem 13. Jahrhundert. Fels, Bauform und Bildkunst gehören hier zusammen: Die Malereien ergänzen die in den Fels gehauenen Räume um eine klar datierte Kunstform.

Pho Win Taung umfasst zahlreiche von Menschen geschaffene Höhlen; an ihren Innenwänden befinden sich Buddha-Bilder und antike Malereien. Der Legende nach lebte der Alchemist U Pho Win in den Höhlen von Pho Win Taung; der Berg und die Höhlen wurden nach ihm benannt. Diese Namensgeschichte ist als Legende zu verstehen.

Zwei unterschiedliche Zeitbezüge

Für die Reiseplanung sind zwei Angaben auseinanderzuhalten: Das 13. Jahrhundert datiert die Wandmalereien in Shwe Ba Taung; Thadingyut bezeichnet den Monat des jährlich zehn Tage dauernden Festes an der Hsutaungpyae-Pagode. So steht eine kunsthistorische Datierung einem saisonalen Reiseanlass gegenüber.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sagaing-Division.

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