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Das Cape Cross Seal Reserve ist ein Schutzgebiet für die weltweit größte Brutkolonie von Kap-Pelzrobben. Während der Brutzeit im November und Dezember halten sich dort schätzungsweise bis zu 210.000 Tiere auf; dieser saisonale Höchstwert kann von Jahr zu Jahr variieren. Ein Steg erleichtert die Beobachtung der Robben. Prüfen Sie vor dem Besuch den aktuellen Zustand des Stegs.

Eine Begegnung mit Natur und Geschichte

1486 landete der portugiesische Seefahrer Diego Cão am Cape Cross und errichtete dort ein steinernes Padrão. Eine Nachbildung ist heute sichtbar; das Gebiet einschließlich einer zweiten Nachbildung ist als National Heritage Site ausgewiesen. So stehen Robbenkolonie und ein konkreter historischer Bezug am Cape Cross nebeneinander. Prüfen Sie vor dem Besuch auch den Zustand der sichtbaren Nachbildung.

Felslandschaften und Schutzgebiete

Zu den Naturdenkmälern im Nordwesten der Erongo-Region zählen der Brandberg, die charakteristisch geformten Spitzkoppe Mountains und der sehr alte Messum-Krater. Die Spitzkoppe wird oft als „Matterhorn Namibias“ bezeichnet und ist fast 700 Millionen Jahre alt. Ihr höchster Punkt erreicht 1.784 Meter über dem Meeresspiegel und liegt rund 700 Meter über der umliegenden Ebene. Die erste Zahl beschreibt die absolute Höhe, die zweite den Höhenunterschied zur Ebene – zwei unterschiedliche Maßstäbe für denselben Gipfel.

Ein Teil des Namib-Naukluft-Parks liegt im Süden der Erongo-Region; der übrige Teil erstreckt sich in die Regionen Hardap und Karas. Henties Bay, Swakopmund und der Weiler Wlotzkasbaken liegen innerhalb des Dorob-Nationalparks in der Erongo-Region. Der Dünenstreifen zwischen Swakopmund und Walvis Bay liegt ebenfalls im Dorob-Nationalpark. Das macht den Dorob zugleich als Schutzgebiet mit Ortschaften und als Landschaftsraum der Dünen verständlich.

Lagunen, Vogelwelt und Wege

Walvis Bay Lagoon und Sandwich Harbour sind Ramsar-Vogelschutzgebiete. Sandwich Harbour liegt etwa 30 Kilometer südlich von Walvis Bay. Eine touristische Beschreibung von 2015 nennt Bootstouren, die von Walvis Bay aufs Meer führen; dabei können Benguela-Delfine, Robben, Pelikane und Mondfische sowie gelegentlich Südliche Glattwale beobachtet werden. Prüfen Sie vor der Planung, ob solche Fahrten derzeit angeboten werden.

Für den Dorob-Nationalpark sind Angeln, Campen und Wandern als touristische Aktivitäten verzeichnet. Der 18 Kilometer lange Jakkalsputz-Wanderweg liegt im Park; am Omaruru-Fluss sind außerdem Wanderwege von 20 und 70 Kilometern ausgewiesen. Nach Länge betrachtet liegen der 18-Kilometer-Weg am Jakkalsputz und die 20-Kilometer-Angabe am Omaruru-Fluss nah beieinander; die ebenfalls für den Omaruru-Fluss angegebene Strecke von 70 Kilometern setzt einen deutlich anderen Umfang. Prüfen Sie vor dem Aufbruch den aktuellen Zugang und Zustand der Routen sowie den Betrieb der Campingplätze.

Kulturelle Einblicke auf Omandumba

Auf Omandumba kann seit 2008 das Living Museum der Ju/'Hoansi-San besucht werden. Zum Besuch gehören Vorführungen traditioneller Tänze und Rituale sowie Spiele. Damit setzt der Besuch einen kulturellen Akzent neben den Natur- und Landschaftsthemen der Region.

Weitere Reiseziele entdecken: Swakopmund, Walfischbucht, Omaruru, Rand Rifles, Karibib, Uis, Henties Bay, Rossing, Usakos, Cape Cross, Langstrand, Uigaran

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Namibia.

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