Höhen und Tierwelt
Der Sagarmatha-Nationalpark umfasst den Mount Sagarmatha (Everest), der 8.848 Meter hoch ist; im Park beträgt der Höhenunterschied 6.000 Meter. In diesem Schutzgebiet leben auch Schneeleoparden und Rote Pandas. Gipfelhöhe, große Höhenspanne und Tierwelt geben dem Park mehrere Seiten, die sich gemeinsam entdecken lassen.
Trekking in Nepal führt meist durch Landschaften auf 1.000 bis 4.000 Metern; einige Abschnitte reichen über 5.000 Meter. Trekkingrouten ermöglichen zudem Begegnungen mit verschiedenen ethnischen Gemeinschaften. Die Höhenangaben machen die Spannweite der Wege deutlich, während die Begegnungen eine kulturelle Perspektive auf die Reise eröffnen.
Wege, Wasser und Luft
Der Great Himalayan Trail erstreckt sich über 1.700 Kilometer von Kanchenjungha im Osten bis Humla im Westen. Beliebte Trekkingrouten führen von der Seestadt Pokhara nach Jomsom in der Annapurna-Region. Die beiden Angaben zeigen verschiedene Maßstäbe: Beim Trail stehen Länge und Ost-West-Endpunkte im Vordergrund, bei den Routen ab Pokhara ein konkreter Ausgangsort und ein Ziel.
Auch das Pokhara-Tal bietet Erlebnisse jenseits des Trekking: Dort gibt es Gleitschirmflüge und Flüge mit Ultraleichtflugzeugen. Pokhara ist von Kathmandu aus per Direktflug erreichbar; prüfen Sie die Flugpläne für Ihre Reise separat. Wenn Sie Nepal nicht nur zu Fuß kennenlernen möchten, gehört auch der Trishuli zu den möglichen Erlebnissen: Er ist ein Raftingfluss des Schwierigkeitsgrads 3+.
Nationalparks im Kontrast
Der Chitwan-Nationalpark umfasst Auwälder und Grasland entlang der Flussufer. Im selben Park sind Dschungelsafaris auf Elefantenrücken oder in Jeeps möglich. So begegnen Ihnen hier sowohl Flusslandschaften als auch unterschiedliche Formen, den Park auf einer Safari zu erleben.
Der Bardiya-Nationalpark bietet Naturwanderungen mit erfahrenen Naturkundlern an. Zugleich ist er Lebensraum für den Bengalischen Tiger und das Panzernashorn. Eine Wanderung mit Naturkundlern und die im Park beheimateten Tierarten setzen dabei unterschiedliche Akzente: das genaue Erkunden der Natur und die Vielfalt der Wildtiere.
Im Koshi-Tappu-Wildreservat gibt es 441 Vogelarten; einige davon ziehen im Winter aus Sibirien zu. Der Zuzug aus Sibirien macht den Winter für Vogelinteressierte interessant. Auch die Landschaft ist vielfältig: Das Reservat umfasst Grasland mit eingestreuten Buschflächen und laubabwerfende Auwälder.
Kulturerbe und Pilgerorte
Das Welterbegebiet Kathmandu Valley ist in sieben Monumentzonen gegliedert. Bauddhanath beherbergt die größte Stupa Nepals. So finden Sie im kulturellen Spektrum sowohl ein in Zonen gegliedertes Welterbegebiet als auch ein einzelnes Monument mit einer klaren Besonderheit.
Lumbini liegt in den Terai-Ebenen Nepals und gilt als der Ort, an dem Buddha im Jahr 623 v. Chr. geboren wurde. Zugleich ist Lumbini eine der bedeutendsten Pilgerstätten für Buddhisten. Der Ort verbindet damit eine konkrete historische Überlieferung mit seiner Bedeutung als Pilgerziel.
Muktinath liegt auf 3.749 Metern und ist ein beliebtes Ziel für Pilger und Trekker. Je nach persönlichem Schwerpunkt können Sie den Ort somit sowohl unter spirituellen als auch unter Trekkingzielen einordnen. Zusammen mit Lumbini zeigt Muktinath, dass Pilgerorte in Nepal mit unterschiedlichen Höhenlagen und Besuchsmotiven verbunden sind.
Weitere Reiseziele entdecken: Bagmati, Gandaki, Narayani, Bandipur, Siddharthanagar, Meghauli, Namche, Phulbari, Bhalam, Dhulikhel, Gorkha, Chaurikharka, Phakding, Sheshnarayan, Western Region, Eastern Region, Central Region, Far-Western Region, Mid-Western Region, Janakpur.