Auckland bietet unterschiedliche Blickwinkel für Ihren Aufenthalt: Aussichtsplattformen, Kunst mit Māori- und pazifischen Perspektiven sowie Grünräume im Auckland Domain. Sie können Ihre Auswahl danach treffen, ob Sie hoch über der Stadt stehen, Kunst aus verschiedenen Epochen sehen oder Glashäuser und einheimischen Wald erleben möchten.
Aussicht: Plattformen oder Außensteg
Eine Eintrittskarte für den Sky Tower ermöglicht den Zugang zu drei Aussichtsplattformen: Main Observation auf 186 Metern, The Lookout auf 192 Metern und Sky Deck auf 220 Metern über dem Straßenniveau. Die Höhen staffeln sich also deutlich: The Lookout liegt sechs Meter über der Main Observation, das Sky Deck weitere 28 Meter über The Lookout. Damit bietet der Turm mehrere Ebenen für den Blick über Auckland.
Der SkyWalk am Sky Tower ist eine andere Art von Erlebnis. Er führt über einen exponierten Außensteg ohne Handläufe entlang eines 192 Meter tiefen Abgrunds. Wenn Sie zwischen den Angeboten wählen, steht damit ein klarer Unterschied im Mittelpunkt: der Blick von einer Aussichtsplattform oder der Weg über den Außensteg.
Kunst in Sammlung, Video und am Wasser
Die Auckland Art Gallery Toi o Tāmaki bewahrt mehr als 17.500 Kunstwerke. Dazu gehören herausragende Werke Māori- und pazifischer Künstler sowie internationale Sammlungen von Gemälden, Skulpturen und Druckgrafiken. Der zeitliche Bogen reicht vom 11. Jahrhundert bis zur Gegenwart. So treffen in einer Sammlung unterschiedliche Medien, kulturelle Perspektiven und Epochen aufeinander.
Die allgemeinen Sammlungsführungen finden werktags um 13:30 Uhr sowie am ersten Samstag des Monats um 11:00 Uhr und 13:30 Uhr statt. Prüfen Sie die Zeiten vor Ihrer Anreise. Für Reisen mit Kindern bietet das familienfreundliche Creative Learning Centre praktische Aktivitäten zum künstlerischen Gestalten.
Eine einzelne Arbeit setzt einen anderen Schwerpunkt: Die großformatige Videoinstallation Ihi von Reihana in der Lobby des Aotea Centre erzählt die Entstehungsgeschichte der Welt aus Māori-Perspektive. Während die Gallery Werke aus vielen Jahrhunderten und in verschiedenen Medien versammelt, steht hier eine Erzählung in Form einer Videoarbeit im Mittelpunkt.
Am Wasser im Wynyard Quarter ist der Silo Park Art Trail ein Uferweg mit Kunstwerken, deren einzigartige Geschichten von der Māori-Kultur inspiriert sind. Damit begegnet Ihnen Kunst nicht als Sammlung in einer Galerie, sondern entlang eines Weges am Ufer. Gallery, Videoinstallation und Art Trail unterscheiden sich also sowohl in ihrer Form als auch darin, wie sie Māori-Kultur aufgreifen.
Glashäuser und Waldweg im Auckland Domain
Im Auckland Domain können Sie zwei verschiedene Grünräume gegenüberstellen. Die Wintergardens bestehen aus zwei großen Glashäusern mit gemäßigten oder tropischen Pflanzen. Hinzu kommt ein umschlossener Innenhof mit Fischteich und Springbrunnen. Glashäuser und Hof verbinden Pflanzenräume mit einem gestalteten Innenbereich.
Ein kurzer Waldweg führt im Auckland Domain dagegen durch einen hügeligen Abschnitt einheimischen Waldes und bietet Ausblicke über Auckland. Hier prägen der Weg durch den Wald und die Aussicht auf die Stadt das Erlebnis. Der Unterschied zu den Wintergardens ist konkret: Sie können zwischen Glashäusern und Innenhof oder einem kurzen Weg durch einheimischen Wald wählen.
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