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Die Hokonui Hills sind ein wichtiges Landschaftsmerkmal des Gore District. In Mataura richtet das Museum den Blick auf lokale Industriegeschichte, während die Eastern Southland Gallery Kunst zeigt. Zusammen mit Wander- und Radwegen durch einheimischen Busch eröffnet sich ein Reiseziel, das Kultur und Natur aus verschiedenen Blickwinkeln erschließt.

Hügel, Wald und Landschaftsgeschichte

Der Dolamore Park umfasst 95 Hektar einheimischen Podocarp-Waldes. Seine Wander- und Radwege führen durch sich regenerierenden einheimischen Busch. Damit steht hier ein Waldgebiet im Mittelpunkt, das sich auf Wegen zu Fuß oder mit dem Rad erkunden lässt. Die Kombination aus Waldfläche und regenerierendem Busch gibt dem Park einen klaren Naturbezug.

Eine andere Perspektive bietet Croydon Bush im Gore District: Das Gebiet vermittelt einen Eindruck von Wald-, Grasland- und Buschgemeinschaften, die einst für die Landschaft von Southland charakteristisch waren. Während im Dolamore Park der sich regenerierende Busch beschrieben wird, richtet Croydon Bush den Blick auf frühere Landschaftsgemeinschaften. So erschließen die beiden Orte unterschiedliche Naturbezüge.

Wege, Radstrecken und Wasser

In Mataura liegt Tulloch Park mit dem größten Splash-Pad-Bereich der Südinsel. Der Wasserspielbereich kann saisonabhängig betrieben werden. Der Park ist über zwei Eingänge erreichbar: einen direkt vom State Highway 1 und einen von der Glendhu Road. Außerdem besitzt er eine 70 Meter lange Pumptrack der Schwierigkeitsstufe 2. Wasserspielbereich und Pumptrack sind unterschiedliche Angebote innerhalb desselben Parks; für den Splash-Pad-Bereich ist die mögliche saisonale Betriebsweise einzuplanen.

Wer sich für Mountainbike-Strecken interessiert, findet im Bezirk auch den Hokonui Water Race Trail, eine sechs Kilometer lange Route. Eine andere Wegeführung bietet der Waikaka Way Walkway: Er führt vom Hamilton Park am Waikaka River entlang bis zur Toronto Street. Am Mataura River ist das Angeln auf Bachforellen international bekannt; der Fluss verfügt über fast 150 Kilometer leicht zugänglicher Gewässer. Die Wege, die Radstrecke und das Angelthema geben Reisenden verschiedene Möglichkeiten, den Bezirk nach ihren Interessen zu entdecken.

Museen, Kunst und regionale Geschichten

Das Mataura Museum befindet sich in einem Cottage aus den 1880er-Jahren, das vor Ort als Clematis Cottage bekannt ist. Es stellt die frühere Mataura Paper Mill und die Fleischfabrik der Alliance Group vor. Zur Sammlung gehören lokale Fotografien aus der Zeit ab den 1870er-Jahren sowie ein umfassendes Archiv zur Ortsgeschichte. Damit stehen Industriegeschichte, Fotografien und das Ortsarchiv als unterschiedliche Zugänge zur Geschichte Matauras nebeneinander.

Auch die Eastern Southland Gallery bietet zwei konkrete Anknüpfungspunkte für Kunstinteressierte: Sie besitzt eine John Money Collection und zeigt eine permanente Ausstellung von Ralph Hotere. Neben der Orts- und Industriegeschichte Matauras tritt so Kunst als weiterer kultureller Akzent im Gore District hinzu.

Zu den kulturellen Themen gehört außerdem Tussock Country, Neuseelands größtes Country-Musikfestival. Hokonui Moonshine ist heute eine bedeutende Touristenattraktion, die auf der früheren illegalen Whiskyindustrie des Bezirks beruht. Zusammen erzählen Festival und Attraktion auf unterschiedliche Weise von der Kulturgeschichte der Region: einmal über Country-Musik, einmal über die frühere Whiskyindustrie.

Für Reisebuchungen ist auch das Gore Visitor Centre eine praktische Anlaufstelle: Es kann Buchungen für InterCity und die Kiwirail Scenic Journeys vornehmen.

Weitere Reiseziele entdecken: Mataura, Gore, Invercargill City, Southland-Distrikt.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Southland.

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