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Niagara verbindet drei sehr unterschiedliche Gründe für einen Aufenthalt: den kurzen Fußweg zu den Fällen Māngai Piri, den Catlins Coastal Heritage Trail und das Niagara Falls Café. Natur, lokale Geschichte und Essen treten hier nicht als austauschbare Stationen auf: Die Fälle tragen eine Māori-Erklärung in ihrem Namen, der Trail verbindet Kulturdenkmäler zwischen Niagara und Fortrose, und das Café vereint eigene Küche mit lokaler Kunst und Handwerk. Wer Niagara einplant, kann zwischen einem kurzen Besuch der Fälle, einer längeren Erkundung des Trails und dem Festival im Februar unterscheiden. Für die Wahl der Aufenthaltsdauer ist besonders wichtig, ob nur die Fälle oder der vollständige Trail vorgesehen sind.

Māngai Piri und der Catlins Coastal Heritage Trail

Die Fälle Niagara Falls/Māngai Piri sind über einen kurzen Fußweg erreichbar. Māngai Piri ist der Māori-Name; er bezieht sich darauf, wie Lampreten, auch kana kana genannt, in großer Zahl die Fälle hinaufwinden und sich mit ihren Saugnäpfen an den Felsen festhalten. Der Name verbindet den Ort damit auch mit einer kulturellen und ökologischen Deutung.

Der Catlins Coastal Heritage Trail ist eine 70 Kilometer lange, selbstgeführte Route durch die South Catlins. Er verbindet 13 Kulturdenkmäler zwischen Niagara und Fortrose und kann an jedem Punkt entlang der Strecke begonnen werden. Niagara gehört zu den Orten, die der Trail verbindet. Für die vollständige Erkundung sollten mindestens fünf Stunden eingeplant werden; kurze Spaziergänge und Aussichtspunkte sind darin berücksichtigt. Die Begleitbroschüre enthält Karten, Informationen zu den Stationen und Reisetipps. Bei der Tagesplanung hilft die Unterscheidung zwischen dem kurzen Spaziergang zu den Fällen und der mindestens fünfstündigen Erkundung des gesamten Trails.

Flussverkehr und Siedlungsgeschichte

Die Geschichte Niagaras ist außerdem mit dem Flussverkehr der Siedler verknüpft. Sie brachten ihre Wolle auf dem Landweg nach Niagara, luden sie dort an den Fällen auf eine Punt und transportierten sie flussabwärts zu den Schiffen in Waikawa. Der Fluss zwischen Niagara und Waikawa wurde zu einer Flussverkehrsroute; für Boote waren die Fälle jedoch nicht passierbar und markierten das Ende dieser Wasserroute. Die Abfolge von Landweg, Punt und Flussfahrt macht die historische Transportfunktion des Ortes anschaulich.

Niagara Falls Café: Küche und lokale Erzeugnisse

Die Gebäude des Niagara Falls Café prägen die Landschaft seit 1895. Heute backt das Café eigenes Brot, eigene Slices und eigene Desserts nach eigenen Rezepten; auch Saucen und Dips werden selbst hergestellt. Es baut Gemüse an und räuchert frischen Lachs von Stewart Island. Serviert werden Mahlzeiten aus lokalen, handverlesenen Zutaten. Hinzu kommt eine Galerie mit lokal hergestellter Kunst, lokalem Kunsthandwerk und regionalen Erzeugnissen. So treffen im Café Küche, Kunst und Handwerk zusammen.

Festival im Februar

Jedes Jahr im Februar findet im Niagara Falls Café das Niagara Falls Bluegrass & Roots Festival statt. Musiker und Bands aus Southland und aus ganz Neuseeland treten auf. Zum Festival gehören Essensstände, eine Auswahl an Bier und Wein, Unterhaltung für Kinder sowie zahlreiche Campingplätze. Da das Festival jedes Jahr im Februar stattfindet, prüfen Sie vor der Planung das konkrete Veranstaltungsdatum.

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