Zum Inhalt

Mühlen, Fachwerk und Wanderwege geben Epen mehrere unterscheidbare Schwerpunkte. Für die Wahl eines Aufenthalts können Sie zunächst überlegen, ob Sie Baugeschichte, das Ortsbild oder thematische Wanderungen in den Mittelpunkt stellen möchten. Die Geul, historische Mühlen und einzelne Wege bieten konkrete Anknüpfungspunkte, ohne dass daraus ein festes Besuchsprogramm werden muss.

Fachwerk, Wald und Quellen

In Epen gibt es viele Fachwerkhäuser. Sie werden mit der historisch vergleichsweise armen ländlichen Umgebung in Verbindung gebracht. Zusammen mit der waldreichen und quellenreichen Umgebung prägen sie den Charakter des Ortes. Wer sich für Epen als Reiseziel interessiert, kann so neben einzelnen Bauwerken auch die Verbindung von Ortsbild und Landschaft in die Überlegungen einbeziehen.

Historische Mühlen an der Geul

Die Bovenste Molen ist ein historischer Wassermühlenkomplex an der Geul. Zu ihm gehören ein steinernes Mühlengebäude, ein Fabrikgebäude, ein Wohnhaus sowie Fachwerkscheunen und -ställe. Die ältesten Bauspuren im heutigen Gebäude stammen aus dem 15. Jahrhundert. Der Komplex ist damit durch mehrere unterschiedliche Gebäudeteile gekennzeichnet; die Datierung bezieht sich auf die ältesten erhaltenen Bauspuren, nicht auf jedes einzelne Gebäude.

Die Winbergermolen, auch Epermolen genannt, ist eine Wassermühle an der Geul, die als Getreidemühle erbaut wurde. Bei der Wassermühle am Plaatweg 1 stehen andere Merkmale im Vordergrund: Sie ist eine Turbinen-Wassermühle an der Geul, und ihre zwei Gebäude bestehen aus Bruchstein und Backstein. Diese Angaben erlauben einen konkreten Vergleich der Bauwerke: Bei der Winbergermolen ist die ursprüngliche Funktion als Getreidemühle benannt, bei der Mühle am Plaatweg der Turbinentyp und das Baumaterial. Die Bovenste Molen wiederum ist als mehrteiliger historischer Komplex beschrieben.

Auch die Volmolen lässt sich mit einem klaren Bezugspunkt einordnen: Sie liegt 300 Meter südlich des Parkplatzes am Bennetweg und ist von dort aus nur zu Fuß erreichbar. Wenn Sie diesen Ort in Ihre Planung aufnehmen, berücksichtigen Sie den Zugang ab diesem Parkplatz.

Wanderwege mit eigenen Themen

Die Wanderwege rund um Epen setzen unterschiedliche Akzente. Die erneuerte Wanderroute bei Epen ist eine Hommage an Eli Heimans (1861–1914). Mehrere Zitate dienen als Leitfaden durch das Geuldal. Die Route „Dwars door het Geuldal“ ist 6 Kilometer lang. Damit lässt sich bei der Auswahl zwischen zwei konkreten Orientierungspunkten unterscheiden: einer angegebenen Streckenlänge und einer Wanderroute, deren Leitfaden aus Zitaten besteht.

Die Zinkflora-Wanderroute führt zu einem Reservat von Natuurmonumenten, in dem das Zinkviolettchen im Frühjahr besonders gut sichtbar ist. Außerdem führt sie zur Heimansgroeve, wo Gesteinsschichten aus dem Karbon an der Oberfläche sichtbar sind. Pflanzenwelt und Geologie sind hier die beiden greifbaren Themen. Die Jahreszeit spielt für die Sichtbarkeit des Zinkviolettchens eine Rolle; die sichtbaren Gesteinsschichten geben einen anderen Anlass, sich mit der Landschaft zu befassen.

Kirche und Baugeschichte

Sint Paulus’ Bekering ist eine neoklassizistische Saalkirche mit integriertem Westturm. Sie wurde anstelle eines romanischen Vorgängerbaus errichtet. Neben den Mühlen und den Fachwerkhäusern bietet die Kirche einen weiteren Zugang zur Baugeschichte Epen: Hier stehen die Architekturform, der Turm und der Vorgängerbau im Vordergrund. Wer seinen Aufenthalt nach Interessen plant, kann so zwischen Mühlengeschichte, Kirchenarchitektur, Ortsbild und den Natur- oder Geologiethemen der Wanderwege abwägen.

Weitere Reiseziele entdecken: Wittem, Elkenrade, Gulpen, Wijlre, Heijenrath, Eys, Mechelen, Reijmerstok.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Gulpen-Wittem.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.