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In Hilvarenbeek begegnet Ihnen Geschichte nicht nur in Museen: Am Vrijthof beginnen Wege, die zu Denkmälern und durch die Themen der Region führen. Der Platz wurde früher De Mèrt genannt; seit dem Mittelalter finden dort Aktivitäten statt. Sowohl die Jan-van-Gorp-Rad- und Wanderroute als auch die Monumentenroute starten hier. Sie setzen unterschiedliche Akzente: eine Strecke mit eigenen Varianten für Rad und Fuß, und ein Rundgang durch den historischen Ortskern.

Den Vrijthof und seine Geschichte erkunden

Die Monumentenroute ist etwa 3 km lang und beginnt und endet am Vrijthof. Im historischen Ortskern führt sie zu elf Steinen, die im Umkreis von einem Kilometer um den Platz stehen. Texte, historische Fotos und QR-Codes informieren an den Stationen über die jeweiligen Denkmäler. So lässt sich der Rundgang Schritt für Schritt mit den Geschichten der Orte verbinden.

Am Vrijthof steht auch der Beekse Toren, der gotische Turm der Sint Petruskerk und ein historisches Denkmal. Wer den 75 Meter hohen Turm besteigt, erhält Zugang zur Aussicht von der Ausguck-Etage in der Turmspitze. Der Turm und die Monumentenroute bieten zwei verschiedene Perspektiven auf den historischen Ortskern: einmal von oben, einmal entlang seiner Denkmäler.

Routen für Rad, Fuß und Kunst

Die Jan-van-Gorp-Route ist insgesamt 15,5 km lang. Davon entfallen 10 km auf die Radroute und 5,5 km auf die Wanderroute. Beide beginnen am Vrijthof. Die unterschiedlichen Streckenlängen geben Ihnen eine konkrete Orientierung für die Wahl zwischen Rad- und Wandertour.

Auch die Kunst lässt sich draußen entdecken: Zum Andreas Schotel Museum gehören eine 3 oder 10 km lange Kunstwanderroute mit lebensgroßen Skulpturen und Staffeleien, auf denen verschiedene Darstellungen in der Natur zu sehen sind. Im Museum wechseln die Ausstellungen des Rotterdamer Grafikers Andreas Schotel; außerdem werden Radierworkshops angeboten. Kunstweg und Museum verbinden einen Rundgang mit Einblicken in Schotels Werk, ohne dass Sie sich auf eine einzelne Streckenlänge festlegen müssen.

Wald, Heide und Wasserlandschaften

Landgoed De Utrecht ist überwiegend von Nadelwald geprägt. Zu seinen Landschaften gehören außerdem Heidegebiete mit den Vennen Flaes und Goor, ein Aussichtsturm und das beekdal van de Reusel. Auf bestehenden Wegen und Pfaden ist Wandern und Radfahren erlaubt; mehrere ausgeschilderte Routen verlaufen dort. Für die Tourenplanung ist wichtig, dass sich das Wandern und Radfahren auf diese bestehenden Wege und Pfade bezieht.

Eine andere Naturseite zeigt die Rovertsche Heide: Dort gibt es Wald, und Grünwidderchen, Waldeidechse und Feldlerche kommen vor. Das Gebiet lässt sich zu Fuß erkunden. Die Rovertsche Heide, Landgoed De Utrecht und die Bachtäler gehören zum Natura-2000-Gebiet Kempenland-West. Die genannten Landschaften bieten damit unterschiedliche Anknüpfungspunkte für Spaziergänge, Radtouren und Naturbeobachtungen.

Mühlen, Museen und lokale Erzeugnisse

Die Molen De Doornboom ist die einzige funktionierende Getreidemühle in Hilvarenbeek. Dort können Sie sehen, wie das Mahlen mit Windkraft funktioniert. Verarbeitet werden regional angebauter Dinkel und Weizen; die Bäcker im Dorf stellen daraus verschiedene Backwaren her. Mühle und Backwaren zeigen zusammen, wie sich ein lokales Lebensmittelthema vom Getreide bis zur Verarbeitung entfaltet.

In der Museumbrouwerij De Roos gehören Führungen und ein Audioguide zum Angebot. Der Audioguide ist auf Niederländisch, Englisch, Deutsch und Französisch verfügbar; während der regulären Öffnungszeiten ist auch ein selbstständiger Besuch mit Audioguide möglich. Im Probierstübchen wird Bier angeboten. Das Museum De Dorpsdokter wiederum stellt historische Praxisräume der Dorfmedizin dar: darunter Räume für Arzt, Zahnarzt, Apotheker, Physiotherapeut, Hebamme, Drogist und Erste Hilfe. Die beiden Museen eröffnen sehr unterschiedliche Zugänge zur lokalen Geschichte – über Brauerei und Medizin.

Weitere Erlebnisse und Orientierung

Im Safaripark Beekse Bergen können Sie das Gelände zu Fuß, mit dem Bus, per Boot oder auf einer Autosafari erkunden. Auf den Safarirouten lassen sich mehr als 100 verschiedene Tierarten sehen. Speelland Beekse Bergen ist ein kinderfreundlicher Badesee in der Natur mit Wasserangeboten und Attraktionen wie der Aquashuttle und Spielgeräten.

Wer mit Pferd oder Kutsche unterwegs ist, kann das Ruiterroutenetwerk nutzen: Innerhalb der Gemeindegrenzen von Hilvarenbeek gibt es eine 88 km lange Route, die sich mit dem Knotenpunktsystem im Voraus planen lässt. Für weitere Besuchsplanung ist das Hilvarenbeek Infopunt ein Ausgangspunkt für Aktivitäten in der Gemeinde. Die Gebietskenner beraten Sie bei der Planung, bei der Suche nach einer Unterkunft und beim Zusammenstellen von Arrangements.

Weitere Reiseziele entdecken: Diessen, Hilvarenbeek, Groenstraat, Deurne, Reusel-De Mierden, Etten-Leur, Breda, Someren.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Nordbrabant.

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