Die Nulandse Heide wechselt zwischen Wald, Heide, Gräben und Sandverwehungen. In Nuland kommen dazu die nach der Zerstörung ihrer Vorgängerkirche errichtete Kirche Heilige Johannes’ Onthoofding, örtliche Schmiedearbeiten und Erinnerungsorte zur Befreiung 1944. Für Ihren Aufenthalt ergeben sich damit unterschiedliche Schwerpunkte: Natur, Baugeschichte und Erinnerung.
Landschaft und Wanderung
Wald, Heide, Gräben und Sandverwehungen machen die Nulandse Heide zu einem Naturgebiet mit wechselnden Landschaftsformen. Die Wanderung „Nulandse Heide, Teil 1“ lässt sich mit „Nulandse Heide, Teil 2“ verbinden. Wenn Sie beide Abschnitte einplanen, können Sie die ausdrücklich beschriebene Verbindung der Routenteile für Ihre Tourenplanung berücksichtigen.
Kirche und örtliches Handwerk
Die heutige Kirche Heilige Johannes’ Onthoofding wurde 1950 errichtet, nachdem die Vorgängerkirche 1944 durch Beschuss zerstört worden war. Der Entwurf stammt vom Architekten J. Magis. Die Kirche ist eine dreischiffige Basilika mit massivem Westturm und halbrunder Apsis. Die Jahreszahlen ordnen ihre Geschichte ein: Auf die Zerstörung folgte der Bau der heutigen Kirche sechs Jahre später. Die drei genannten Baumerkmale geben der Kirche eine klare architektonische Beschreibung: die Gliederung in drei Schiffe, der Westturm und der runde Abschluss der Apsis.
Kleinere Zeugnisse ergänzen diesen Blick auf die Ortsgeschichte. Zwei ANWB-Schilder aus der Zeit von 1940 bis 1950 sind als kommunale Denkmäler geschützt. Die Schutskooi stammt aus dem Jahr 1936 und wurde vom örtlichen Schmied Johannes van de Meulenreek gefertigt. Drei schmiedeeiserne Boote kamen 1950 aus der Werkstatt des Dorfschmieds Toon van Amelsvoort. Die Beispiele unterscheiden sich in Material, Datierung und Funktion; gemeinsam verweisen sie auf konkrete Zeugnisse lokaler Handwerks- und Denkmalgeschichte. Auch die noch vorhandenen Bodenkonturen der ehemaligen Polderkerk wurden nach einer Reihe von Ausgrabungen seit 2006 wieder sichtbar gemacht.
Erinnerung an die Befreiung
Das Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkriegs wurde 1990 auf Initiative der Gemeinde Nuland in einer Ecke der Grünanlage an der Heiweg errichtet. Anlass war der 45. Jahrestag der Befreiung. Der Standort wurde gewählt, weil dort während des Krieges bei der Befreiung Nulands am 22. Oktober 1944 ein provisorischer Friedhof für gefallene Militärangehörige lag. Jedes Jahr am 4. Mai ist das Denkmal der zentrale Ort der Gedenkfeier für die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs. So verbindet der Ort ein konkretes Ereignis aus dem Oktober 1944 mit dem jährlich wiederkehrenden Gedenken.
Eine Befreiungsroute durch Nuland führt Wanderer und Radfahrer zu historischen Orten, die bei der Befreiung von Nuland, Rosmalen und ’s-Hertogenbosch im Oktober 1944 eine wichtige Rolle spielten. Die Route richtet den Blick damit nicht nur auf die Geschichte Nulands, sondern auch auf die damaligen Ereignisse in den beiden weiteren genannten Orten. Wer sich für diese Zeit interessiert, findet hier einen thematischen Zugang, der sich von der Architektur der Kirche und den handwerklichen Denkmälern unterscheidet.
Angebote bei ’t Heike
Bei ’t Heike gehören auch Wallabys zu den Tieren des Streichelzoos. Der Streichelzoo ist rollstuhlfreundlich eingerichtet. Das Schwimmbad umfasst zwei Becken: eines mit 30 Zentimetern und eines mit 50 Zentimetern Wassertiefe. Damit lassen sich die konkreten Angebote vor Ort unterscheiden, ohne die beiden Becken oder ihre Tiefen gleichzusetzen.
Im Bildungsbereich steht der Lernpfad Heimannekespad jederzeit Kindern der Klassen 1 bis 8 zur Verfügung. Das etwa zweistündige Programm Meneer Pauw bieten die Betreuer Schulen für Kinder der Klassen 3 und 4 nach Vereinbarung an. Für Schulen unterscheiden sich die Formate also sowohl in der Organisation als auch in der Zielgruppe: Der Lernpfad ist jederzeit verfügbar, während für Meneer Pauw ein Termin vereinbart wird.
Weitere Reiseziele entdecken: Vinkel, Geffen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Maasdonk.