In und nahe Putte stehen unterschiedliche Schwerpunkte für einen Aufenthalt zur Wahl: Wanderwege mit verschiedenen Streckenlängen, historische Parkgestaltung und Erinnerungsorte. Das Klein rondje Putte dauert 45 Minuten; das Groot rondje Putte dauert 2,5 Stunden. Dazu kommen Wege im Umfeld des Moretusbos und Naturgebiete nahe dem Ort.
Wandern und Radfahren rund um Putte
Das Klein rondje Putte ist eine 3 Kilometer lange Wanderroute. Das Groot rondje Putte umfasst 10,5 Kilometer. Das Klein rondje Putte dauert 45 Minuten, das Groot rondje Putte 2,5 Stunden.
Eine weitere Möglichkeit bietet der Wanderweg Kasteel, der sich mit dem 2,5 Kilometer langen Wanderweg Gloriëtte verbinden lässt. Die Fahrradrundroute Stabroek ist 28 Kilometer lang und beginnt am Zugang Ravenhof/Moretusbos in Putte. Für Mountainbike-Fahrende ist Stoppelbergen eine der vier intensiven Schleifen im niederländischen Teil des Grenspark Kalmthoutse Heide.
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Moretusbos und Natur in der Umgebung
Das Moretusbos ist der nördliche Teil der historischen Parkanlage des Landguts Ravenhof und liegt auf niederländischem Staatsgebiet. Zur Parkanlage des 18. Jahrhunderts gehören erhöhte Alleen, ein ehemaliger Sternwald, eine Warande, ein von einem Graben umgebenes Fort und der Aussichtspunkt Geldberg.
Im Moretusbos liegt auch das 1768 errichtete Teehaus De Gloriette. Es steht auf einer künstlichen Erhöhung in einem formalen Parkwald und ist Teil des historischen Komplexes Moretusbos. Ein teilbefestigter Weg beginnt am Zugang Ravenhof/Moretusbos in Putte/Stabroek, führt am Schloss Ravenhof und am alten Schlossgarten vorbei und verläuft durch Alleen mit stattlichen Bäumen.
In der Umgebung liegen die Ossendrechtse Duinen nahe Ossendrecht und Putte. Sie bieten Lebensraum für Ziegenmelker, Heidelerchen, Schwarzkehlchen und den Sandlaufkäfer. Zusammen mit der angrenzenden Kalmthoutse Heide bilden die Ossendrechtse Duinen ein anerkanntes Ruhegebiet; beide gehören zum Nationalpark Grenspark Kalmthoutse Heide.
Erinnerungsorte und Baugeschichte
Am 5. Oktober 1944 überquerten die ersten kanadischen Soldaten des Essex Scottish Regiment von Belgien aus bei Putte die Grenze. Am folgenden Tag, dem 6. Oktober 1944, wurde Putte befreit. Die beiden Daten unterscheiden den Grenzübertritt von der Befreiung des Ortes.
Zum geschützten Gelände des I.B.V.A.-Frechie-Friedhofs gehören ein alter Zugangsweg ab Putseweg und eine von Linden gesäumte Allee in Nord-Süd-Richtung. Sie führt zum geschützten Grabmonument der Familie Horowitz. Das Eingangstor des Friedhofs an der Putseweg stammt aus dem Jahr 1924 und zeigt expressionistische Formen. Wegführung, Allee und Tor machen die Gestaltung des Geländes an mehreren einzelnen Bauteilen erkennbar.
Das Jacob-Jordaens-Denkmal in Putte wurde 1877 errichtet. Es umfasst eine Bronzebüste und einen Grabstein, der in den Sockel eingelassen ist. Auch der geschützte Turm der R.K. Dionysiuskerk hat eine klare zeitliche Einordnung: Er stammt aus dem Jahr 1865 und ist heute ein Gedenkmonument für die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs. Zusammen zeigen diese Orte unterschiedliche Formen des Erinnerns, von einem Denkmal mit Büste bis zur späteren Gedenknutzung eines Kirchturms.
Anreise und Aufenthalt planen
Die niederländische Buslinie 106 des Verkehrsunternehmens Bravo verbindet Putte mit Bergen op Zoom. Wenn Sie mit der niederländischen Buslinie 106 fahren möchten, prüfen Sie vorab den aktuellen Fahrplan. Vlierden, Schaijk
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