Zum Inhalt

De Woude ist eine Insel im Alkmaardermeer. Für die Entscheidung, ob das Ziel zu Ihrem Aufenthalt passt, sind zwei Seiten besonders prägend: die Landschaft mit Schilf, Vögeln und Wanderwegen sowie die Geschichte des Dorfes, die sich an Bauwerken und einer Kirche nachvollziehen lässt. Zugleich gehört die Anreise zur Planung: De Woude ist nur mit der Fähre erreichbar.

Anreise und Aktivitäten am Wasser

De Woude ist ausschließlich mit der Fähre erreichbar. Prüfen Sie den Fährfahrplan vor der Reise erneut und beziehen Sie ihn in Ihre Anreiseplanung ein. Der Alkmaardermeer rund um die Insel lädt zum Segeln ein. Im näheren Umfeld des Dorfes liegt De Woudhaven, ein Freizeithafen an der Ostseite des Alkmaardermeers. So stehen zwei unterschiedliche Planungsfragen nebeneinander: Die Fähre betrifft den Zugang zur Insel, das Segeln eine Aktivität auf dem See.

Wandern und Natur

Die Oost- en Westwouderpolderroute ist ein 5–7 km langer Rundwanderweg auf De Woude. Der Wanderweg Saskerleidijk Woudhaven führt vom ersten Abschnitt des Damms zur Saskerlei. Für die Tourenwahl können Sie sich an zwei verschiedenen Merkmalen orientieren: Die Oost- en Westwouderpolderroute ist als Rundweg mit 5–7 km Länge gefasst, während der Wanderweg Saskerleidijk Woudhaven vom ersten Abschnitt des Damms zur Saskerlei führt. Auf der Saskerlei befindet sich außerdem ein kleiner Strand. Das Schilfland dort bietet unter anderem vielen Vögeln und Gänsen einen Rückzugsort. De Woude verfügt außerdem über ein Naturgebiet mit teils seltenen Wiesenvögeln.

Dorfgeschichte und Baukultur

Die zeitliche Einordnung beginnt mit der Insel selbst: De Woude entstand um 1800 nach dem Graben der Markervaart. Die ursprüngliche hölzerne Kirche stammt aus dem Jahr 1838. Die Schleuse und Klappbrücke bei Woude 1 sind ein kommunales Denkmal und stammen aus dem Jahr 1887. Damit treffen in der Ortsgeschichte die Entstehung der Insel und unterschiedliche Bauwerke aus dem 19. Jahrhundert aufeinander.

Het Dampje ist ein denkmalgeschützter Wasserlauf in der Westwouderpolder nordwestlich von De Woude. Zum Ortsbild gehören außerdem hölzerne Zaanse Häuser. So stehen einzelne Bauwerke neben einer Architektur, die das Dorf insgesamt prägt.

Die Kemphaan ist eine originalgetreue Nachbildung der ursprünglichen hölzernen Kirche von De Woude. Diese Kirche stammt aus dem Jahr 1838; die Kemphaan wird heute als Dorfhaus für soziale und kulturelle Aktivitäten genutzt. Für die Einordnung ist wichtig, Nachbildung und ursprünglichen Kirchenbau auseinanderzuhalten: Die Kemphaan verweist auf die frühere Kirche, übernimmt aber heute die genannte Rolle als Dorfhaus. Damit lässt sich die Baugeschichte mit einer aktuellen sozialen und kulturellen Nutzung verbinden.

Weitere Reiseziele entdecken: Akersloot, Castricum, Limmen

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Castricum.