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Ein Leuchtturm mit zwei Namen, ein Fort aus napoleonischer Zeit und eine Kirche mit Ursprüngen um das Jahr 1000 geben Huisduinen einen klaren historischen Schwerpunkt. Die Grafelijkheidsduinen bieten Spaziermöglichkeiten und Wanderwege; in der Huisduinerpolder kommen bei Hochwasser im Frühjahr und Herbst große Zahlen von Vögeln vor.

Fort Kijkduin und die Bunkerroute

Zwischen 1811 und 1813 wurde Fort Kijkduin im Auftrag von Kaiser Napoleon Bonaparte als Teil der Stelling van Den Helder errichtet. Das Fort ist ein bedeutender Bestandteil der Befestigungsanlagen von Den Helder und für die niederländische Militärgeschichte von großer Bedeutung. Zum Angebot gehören ein historisches Museum, das Nordseeaquarium, unterirdische Gangsysteme und eine Bunkerroute.

Die Bunkerroute Den Helder führt als Wanderroute durch Huisduinen und Den Helder zu sieben Orten mit Bezug zum Zweiten Weltkrieg. Sie beginnt am Galgenveld, wo sich heute das Atlantikwall Centrum befindet. Das Centrum ist in einem historischen Gebäude aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs untergebracht und präsentiert die Rolle Den Helders in der deutschen Verteidigungslinie. Während der Öffnungszeiten bietet es täglich eine Fotopuzzle-Tour für Kinder an.

Kirche und Kultur

Das Huisduiner Kerkje bildet seit 1896 das Herz von Huisduinen. Seine Ursprünge reichen ungefähr bis zum Jahr 1000 zurück, in die Zeit, als Huisduinen noch eine Insel war. Als Provinzdenkmal besitzt das Kirchlein eine wertvolle historische Innenausstattung, zu der auch eine Orgel gehört. Nach der Restaurierung erhielt es eine neue Funktion als Kulturzentrum und wird für Konzerte, Lesungen und Ausstellungen genutzt. Das konkrete Programm kann variieren.

Der Leuchtturm Kijkduin

Der Leuchtturm von Huisduinen trägt offiziell den Namen Kijkduin und wird umgangssprachlich Lange Jaap genannt. Er ist sechzehnseitig und aus Gusseisen gefertigt. Mit 55,5 Metern ist er der höchste noch funktionierende Leuchtturm der Niederlande. Außerdem gehört er zu einem Küsten-Leuchtfeuersystem, das die Schifffahrt zum und durch das Schulpengat führt.

Dünenwege und Naturbeobachtung

Im Umfeld von Huisduinen bieten die Grafelijkheidsduinen Spaziermöglichkeiten und Gelegenheit, rund um den Dünensee Harmplas Moose und Vögel zu beobachten. Mehrere Wanderwege führen durch moosbewachsene Dünenhänge. In den Grafelijkheidsduinen lassen sich unter anderem Ohrentaucher, Steinschmätzer und Heidelerchen beobachten.

Als konkrete Wegoption im Umfeld von Huisduinen ist die rote Grafelijkheidsduinenroute 8,72 Kilometer lang. Sie verläuft am Dünenrand entlang zum Fort Kijkduin in Huisduinen. Damit gibt die Route eine klare Streckenlänge vor, während die Naturbeobachtung in der Umgebung verschiedene Schwerpunkte bietet.

Die etwa 40 Hektar große Huisduinerpolder ist ein NNN-Naturgebiet zwischen Huisduinen, Fort Erfprins und dem Seedeich. In der sumpfigen Landschaft zeigt sich in der Vegetation der brackige Einfluss des Nordseewassers. Bei Hochwasser im Frühjahr und Herbst kommen dort große Zahlen von Brachvögeln, Strandläufern und Austernfischern vor.

Wenn Sie Naturthemen für Ihren Aufenthalt vergleichen, bietet die rote Route eine ausgewiesene Streckenlänge; die genannten Vogelvorkommen in der Polder sind dagegen an Hochwasser im Frühjahr und Herbst gebunden. So stehen für die Planung sowohl ein konkreter Weg als auch ein saisonaler Bezug zur Naturbeobachtung bereit.

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