Die Seterdalen in Budal zeigen, wie Landschaftsschutz und Nutzung zusammenkommen: Sie haben den Status von Landschaftsschutzgebieten und ausgewählten Kulturlandschaften, während aktive Seterbetriebe Rinder und Schafe auf Außenweiden grasen lassen. Teilweise liegt auch der Forollhogna-Nationalpark in Midtre Gauldal. Forollhogna ist ein wichtiges Lebensgebiet für wilde Rentiere. Wer sich für Naturräume interessiert, entdeckt hier sowohl die Schutzgebietsperspektive als auch eine Landschaft, in der die Weidewirtschaft weitergeführt wird.
Kulturlandschaft und historische Spuren
Eine weitere Facette ist die traditionelle Heuwirtschaft: Blåora wird als Ziel empfohlen, um ein großflächiges Gebiet mit Heuwirtschaft auf den Außenflächen zu erleben. Zusammen mit den aktiven Seterbetrieben erzählt das von unterschiedlichen Formen der Nutzung und Pflege der Kulturlandschaft.
Auch die Bauwerke setzen eigene Zeitmarken. Die Singsås kirke ist eine Holzkirche aus dem Jahr 1884. In Budal umfasst die Storbekkøya museumsseter Setergebäude aus dem frühen 19. Jahrhundert. Die Kirche und die Gebäude der Museumsseter stammen damit aus unterschiedlichen Jahrhunderten. Die Storbekkøya museumsseter ist außerdem ein familienfreundliches Ausflugsziel.
Am Storbekklia-Kulturpfad können Sie mehr über Fallensteller, Teerbrennen und Eisenverhüttung erfahren. Die drei Themen eröffnen verschiedene Zugänge zur Geschichte der Arbeit in der Region: von einer Jagdtechnik über das Teerbrennen bis zur Eisenverhüttung.
Auf Pilgerwegen und in der Landschaft unterwegs
Die Pilegrimsleia durch Østerdalen ist innerhalb von Midtre Gauldal etwa 70 Kilometer lang. Der Bahnhof Singsås liegt an der alten Rørosbahn und ist ein natürlicher Knotenpunkt entlang des Østerdalsleden. Die erste Etappe des Østerdalsleden Richtung Trondheim beginnt am Bahnhof. Für die Orientierung sind das zwei verschiedene Wegbezüge: die rund 70 Kilometer lange Strecke der Pilegrimsleia innerhalb der Gemeinde und der Etappenstart des Østerdalsleden in Singsås.
Von der Storbekkøya museumsseter können Sie dem Pilgerweg durch den Birkenhang bergauf zum Aussichtspunkt Rogneskletten folgen. Der Aussichtspunkt liegt auf 1.019 Metern im Forollhogna-Nationalpark. Von Synnerdalen aus unternehmen viele den Aufstieg zum Gipfel des Forollhogna. Beide Ziele rücken den Nationalpark in den Mittelpunkt, beschreiben aber unterschiedliche Ausflüge: den Weg zum Aussichtspunkt Rogneskletten und den Aufstieg zum Gipfel.
Auch mit dem Fahrrad lässt sich die Kulturlandschaft erkunden. Für eine Radtour in Endalen empfiehlt es sich, an den Zugängen zu den Seterdalen zu parken und von dort in die Kulturlandschaft zu fahren. So können Sie den Ausflug mit dem Fahrrad angehen, während die Seterbetriebe und die Weiden den Charakter der Landschaft prägen.
Wildlachs und lokale Angebote
In Støren vermittelt das Nationale Besucherzentrum für Wildlachs auf Gauldalsporten Wissen über den Wildlachs, seinen Lebenszyklus, Flussökosysteme, Naturschutz und lokale Wertschöpfung. Das ist ein anderer Blick auf die Region als der über Seterdalen und Pilgerwege: Hier stehen der Fluss und seine Ökosysteme im Mittelpunkt.
Im Fluss Bua kann man Lachse angeln. Støren JFF verkauft Angelkarten an die Allgemeinheit; für das Angeln auf den Strecken von Støren JFF ist eine Angelkarte erforderlich. An der Gaula muss gemäß den örtlichen Angelregeln das Gaulakortet erworben werden. Regeln und Karten können sich saisonal ändern; prüfen Sie daher vor dem Angeln die aktuellen Vorgaben. Gauldalsporten auf Prestteigen in Støren bietet außerdem lokale Lebensmittel zum Verkauf und ein eigenes Café. Wenn Sie diese Angebote einplanen, prüfen Sie die aktuellen Serviceangaben vor der Fahrt.
Weitere Reiseziele entdecken: Soknedal, Støren, Engan, Tydal, Frøya, Bjugn, Malvik, Trondheim.
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