Taufkirchen an der Trattnach liegt in der hügeligen Landschaft des Hausrucks im Bezirk Grieskirchen. Die Trattnach eignet sich hier für Ausflüge in die Natur. Entlang des Flusses führen weitläufige Rad- und Wanderwege; an ihnen findet sich eine seltene und unberührte Pflanzen- und Tierwelt. Natur und Bewegung im Freien bilden damit einen Schwerpunkt für die Reiseplanung. Je nach Interesse können Sie den Ort über Wanderwege, den Trattnachtal-Radweg oder seine Sakralbauten kennenlernen. Für die Wahl einer Unterkunft ist es sinnvoll, zunächst zu entscheiden, ob Ausflüge am Fluss oder historische Bauwerke den Schwerpunkt bilden sollen.
Wandern und Radfahren im Trattnachtal
Der Panorama-Rundwanderweg bietet zwei Routen, um die landschaftlich reizvolle Umgebung von Taufkirchen zu erkunden. Route 1 eröffnet Ausblicke in Richtung Haag/Hausruck und auf das Salzkammergut; ab der Haltestelle Obertrattnach ist sie gut ausgeschildert. Wer bei der Wanderwahl auf Aussicht achtet, kann Route 1 anhand dieser Blickrichtungen einordnen.
Der Trattnachtal-Radweg R17 begleitet das Tal der Trattnach vom Ursprung in Geboltskirchen über Weibern, Hofkirchen an der Trattnach und Taufkirchen an der Trattnach bis nach Grieskirchen. Taufkirchen liegt damit auf diesem Verlauf, ist aber nicht dessen Endpunkt. Während der Panorama-Rundwanderweg zwei Routen zur Erkundung der Umgebung bietet, führt der R17 durch eine Folge mehrerer Orte im Trattnachtal. Das hilft, die Aktivitäten nach ihrem Charakter zu unterscheiden: Beim Wandern stehen die Routenwahl und bei Route 1 die Ausblicke im Vordergrund; beim Radweg ist die Ortsfolge entlang des Tals ein wichtiger Orientierungspunkt. Prüfen Sie vor der Fahrt aktuelle Routenangaben, da sich Details ändern können.
Für die Anreise ist auch die Lage an der Innviertler Bundesstraße relevant: Taufkirchen an der Trattnach liegt direkt neben der B 137. Wer eine Unterkunft im Ort sucht, kann diesen Straßenbezug bei der Orientierung für die Anreise berücksichtigen.
Kirchen und Kapellen
Die Pfarrkirche hl. Martin wurde im Stil der Renaissance erbaut und bewahrt gotische Reste in der Sakristei und im Läuthaus. Die Filialkirche in Hehenberg ist dem heiligen Vitus geweiht und stammt aus dem 14. Jahrhundert. Als Wallfahrtskirche hl. Veit ist sie gemäß der Verordnung des Bundesdenkmalamtes für den politischen Bezirk Grieskirchen als unbewegliches Denkmal geschützt. Die Verordnung trat am 1. September 2007 in Kraft. Die Lourdeskapelle in der Ortschaft Aich wurde 1886–1887 erbaut. Für einen Vergleich bieten die Bauten unterschiedliche Anhaltspunkte: den Renaissance-Stil und gotische Reste an der Pfarrkirche, die Datierung ins 14. Jahrhundert in Hehenberg und die genaue Bauzeit der Kapelle in Aich.
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