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Wer Sankt Peter am Wimberg für einen Aufenthalt auswählt, kann sich an drei Themen orientieren: Baugeschichte, örtliche Traditionen und Wandern. Pfarrkirche, Pfarrhof und Dorfbrunnen setzen unterschiedliche historische Akzente; zwei Rundwege unterscheiden sich sowohl in der Länge als auch in ihren beschriebenen Schwerpunkten. Diese Unterschiede helfen, den eigenen Reiseplan auszurichten: Soll die Zeit vor allem Baugeschichte und Kirtagen gelten, oder möchten Sie eine Wanderung zum Schwerpunkt machen?

Kirche, Pfarrhof und Dorfbrunnen

Die Pfarrkirche von Sankt Peter am Wimberg wurde 1134 vom Bischof von Passau geweiht; die heutige Pfarrkirche wurde 1490 neu geweiht. Damit sind zwei Daten mit unterschiedlichen Ereignissen verbunden: eine frühere Weihe und die Neuweihe der heutigen Kirche. Der Pfarrhof setzt einen anderen architektonischen Akzent. Er ist ein schlossähnlicher Barockbau; hier prägt die Bauform die Beschreibung, während bei der Kirche die historischen Weihejahre im Vordergrund stehen.

Der Dorfbrunnen wurde 1641 unter dem damaligen Pfleger Schwingenkrug errichtet. Wegen seiner Baufälligkeit wurde der alte Dorfbrunnen 1991 durch eine Nachbildung ersetzt. Damit umfasst seine Geschichte zwei klar unterscheidbare Schritte: die Errichtung und den späteren Ersatz. Der Brunnen bietet so einen weiteren Blick auf die Ortsgeschichte, bei dem neben einem Jahr auch der Anlass einer späteren Veränderung eine Rolle spielt.

Kirtage und Schulmuseum

Drei Kirtage finden weiterhin jährlich statt: am Faschingssonntag, am vierten Sonntag nach Ostern und am Sonntag vor Simoni. Die konkreten Kalendertage verschieben sich von Jahr zu Jahr. Wenn Sie Ihren Aufenthalt um einen Kirtag herum planen, prüfen Sie die Termine für das jeweilige Reisejahr. So können Sie einen der wiederkehrenden Anlässe gezielt in Ihre Terminplanung einbeziehen.

Das Schulmuseum – Schulstub’n im Glockenhäusl in Kasten kann nach telefonischer Vereinbarung besucht werden. Wenn Sie es in Ihren Aufenthalt einbeziehen möchten, stimmen Sie den Besuch telefonisch ab. Damit unterscheidet sich die Vorbereitung von den Kirtagen: Dort prüfen Sie den passenden Kalendersonntag, hier vereinbaren Sie den Besuch im Voraus.

Zwei Rundwege, unterschiedliche Schwerpunkte

Der Simader - Rundweg ist rund fünfeinhalb Kilometer lang. Von Sankt Peter am Wimberg führt er über Güterwege zu Aussichtspunkten und Rastplätzen und wieder zurück zum Ausgangsort. Größtenteils ist die Strecke für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen geeignet. Die Route lässt sich damit sowohl nach ihrem Umfang als auch nach ihren genannten Wegzielen einordnen; Start und Ende liegen wieder am Ausgangsort.

Der Kraft-Quelle-Baum Weg ist ein rund 60 Kilometer langer Rundwanderweg. Dreißig Informationstafeln am Weg informieren über Heilkraft, Mythologie und die Wirkungen der Bäume. Mit Blick auf die Streckenlänge ist der Simader - Rundweg die deutlich kürzere Option; beim Kraft-Quelle-Baum Weg geben die Tafeln einen klaren thematischen Schwerpunkt. So lassen sich die beiden Wege anhand zweier konkreter Fragen vergleichen: Welche Länge passt zu Ihrem Plan, und interessieren Sie sich besonders für die Themen rund um Bäume?

Weitere Reiseziele entdecken: Oberkappel, Sankt Stefan Am Walde, Kleinzell Im Mühlkreis, Godersdorf, Hofkirchen Im Mühlkreis, Atzesberg, Afiesl, Peherstorf.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rohrbach.

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