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Sankt Roman bietet unterschiedliche Anknüpfungspunkte für eine Entdeckungsreise: Das Arboretum widmet sich Bäumen und Sträuchern, der Stampfweg verbindet Naturkunde mit einem historischen Arbeitsgerät. Heimathaus, Pfarrkirche und Kapellen eröffnen weitere Zugänge zu regionaler Geschichte und religiösen Überlieferungen.

Naturwissen und frühere Landwirtschaft

Das Arboretum Sankt Roman ist ein 3,7 Hektar großer botanischer Garten für Bäume und Sträucher. Der Stampfweg richtet den Blick auf die Bedeutung einer möglichst vielseitigen Tier- und Pflanzenwelt: 14 Lehrtafeln erläutern dieses Thema. Zum Weg gehört auch ein Schaubienenstand, dessen Zeitraum mit Mai bis September angegeben ist. Prüfen Sie den angegebenen Zeitraum vor Ihrer Reise vor Ort.

Ein originalgetreu nachgebauter Getreidestampf gehört ebenfalls zum Stampfweg. Früher wurde darin mithilfe der Wasserkraft Futtergetreide für Tiere zerstoßen. So stehen auf dem Themenweg die Vielfalt von Tier- und Pflanzenwelt und ein Beispiel früherer landwirtschaftlicher Arbeit nebeneinander.

Heimathaus und Pfarrkirche

Das Heimathaus St. Roman befindet sich in einem 300 Jahre alten Bauernhaus. Es zeigt Exponate und Einrichtungsgegenstände aus der früheren Lebens- und Arbeitsweise. Dazu gehören Arbeitsgeräte für Küche, Stall und Feld aus der näheren und weiteren Umgebung. Die Kombination aus Einrichtung und Werkzeugen macht unterschiedliche Seiten des früheren Alltags zum Thema.

Die Pfarrkirche St. Roman ist mit Ausnahme des Kirchturms im gotischen Stil erbaut. Der Turm wurde wegen Einsturzgefahr Ende des 18. Jahrhunderts abgetragen und im 19. Jahrhundert neu errichtet. In der Kirche befindet sich ein neugotischer Hochaltar aus dem Jahr 1885. Der linke Seitenaltar, der Marienaltar, enthält im oberen Teil den ehemaligen barocken Hochaltar. Turm und Altäre verweisen damit auf unterschiedliche Bau- und Gestaltungsphasen.

Am Kleinen Schefberg in Altendorf, Sankt Roman, stehen die Befestigungsanlage, die Redoute und die Linienschanze unter Denkmalschutz.

Kapellen und religiöse Überlieferungen

Die Bründelkapelle ist eine hölzerne Kapelle aus dem 18. Jahrhundert in einem kleinen Waldstück westlich des Ortszentrums von Sankt Roman. Bei der Kapelle wurde einer Quelle im Volksglauben, besonders bei Augenleiden, heilkräftige Wirkung zugeschrieben. Die Quelle war deshalb lange Zeit Ziel von Wallfahrten. An der Kapelle versammeln sich auch heute Menschen vor allem an Sonntagnachmittagen und an Marienfeiertagen zum Rosenkranzgebet. Wenn dieses Gebet für Ihre Planung wichtig ist, klären Sie den aktuellen Ablauf vorab vor Ort.

Die Schliafstuben-Kapelle ist eine kleine Holzkapelle in einem Waldstück neben dem Leitenbach zwischen Kössldorf und Ebertsberg. Der Legende nach befand sich an ihrer Stelle früher eine Mühle mit Hammerschmiede beziehungsweise Werkzeugschleiferei. Einmal jährlich, am 2. Juli zum Fest Maria Heimsuchung, findet dort ein Rosenkranzgebet statt. Bestätigen Sie den aktuellen Termin vor Ihrer Reise vor Ort.

Bei der Suche nach einer Unterkunft in Sankt Roman kann der gewünschte Schwerpunkt Ihrer Reise den Ausschlag geben: Naturkunde und frühere Landwirtschaft oder Kirchenbau und religiöse Überlieferungen.

Weitere Reiseziele entdecken: Brunnenthal, Sigharting, Eggerding, Vichtenstein, Kopfing Im Innkreis, Sankt Florian Am Inn, Riedau, Schardenberg

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Schärding.

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