Ein Bauernhofmuseum mit Werkzeugen aus Landwirtschaft und Mostherstellung, eine 1766 errichtete Gedenkkapelle und ein 8,5 Kilometer langer Friedensweg geben Manning unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt. Der Friedensweg führt von Wolfshütte bei Manning zum Friedensmuseum in Wolfsegg; das Museum im Bucherhof zeigt Gegenstände aus bäuerlicher Arbeit und Haushalt. Kulturgeschichte und Landschaft prägen damit verschiedene Seiten des Reiseziels.
Landwirtschaft und Hofgeschichte
Im Bauernhofmuseum im Bucherhof sehen Sie Ernte- und Landwirtschaftsgeräte, Geräte zur Mostherstellung, Schmiedewerkzeug sowie alte Haushaltsgegenstände aus bäuerlichen Haushalten. Die Gegenstände führen gedanklich von der Arbeit auf dem Feld über die Mostproduktion und das Schmiedehandwerk bis zum häuslichen Alltag. So stehen landwirtschaftliche Arbeit, Handwerk und das Leben in bäuerlichen Haushalten nebeneinander. Der thematische Bogen ist damit breiter als eine einzelne Tätigkeit auf dem Hof.
Der alte Bauernhof Bucherhof wurde erstmals 1449 erwähnt. Die Jahreszahl bezeichnet die erste Erwähnung des Hofes, nicht automatisch den Zeitpunkt seiner Errichtung. Hofgeschichte und Sammlung geben somit unterschiedliche Einblicke: Das Datum setzt einen frühen historischen Bezugspunkt, während die ausgestellten Dinge verschiedene Bereiche des bäuerlichen Lebens veranschaulichen.
Kapellen als Erinnerungsorte
Die Kreuthererkapelle wurde 1766 zum Andenken an den verunglückten Bauern Balthasar Humer errichtet. Ihr Anlass ist an eine bestimmte Person und ein konkretes Unglück gebunden. Damit unterscheidet sich die Kapelle thematisch von der Sammlung im Bucherhof: Hier steht ein einzelner Gedenkanlass im Mittelpunkt, dort eine Vielfalt von Gegenständen aus Arbeit und Haushalt.
Auch am Friedensweg liegt ein benannter Erinnerungsort: Die Kapelle des Jagdvereins Manning befindet sich am Waldrand an der Strecke. Sie ist auch als Jägerkapelle in Schachen/Manning bekannt.
Ottnanger Redl und Friedensweg
Die Ottnanger Redl durchfließt das Gemeindegebiet von Manning von Norden nach Süden. Ihr Verlauf ist ein geografischer Bezugspunkt; der Friedensweg erschließt die Landschaft dagegen als Route mit einem benannten Anfang und Ziel.
Der 8,5 Kilometer lange Wolfsegger Friedensweg beginnt beim Friedenskreuz auf der Anhöhe in Wolfshütte und führt von Wolfshütte bei Manning zum Friedensmuseum in Wolfsegg. Unterwegs geht es durch abwechslungsreiche Fluren, dunkle Wälder und kleine Ortschaften. Zahlreiche Ruhebänke und schöne Ausblicke gehören ebenfalls zu den Merkmalen des Weges; sie bieten Abwechslung entlang der Strecke und Möglichkeiten für Pausen. Die Ausblicke reichen über Bach und Schwanenstadt bis zum Ötscher in Niederösterreich, wobei die Sichtverhältnisse variieren können. Prüfen Sie vor dem Aufbruch aktuelle Hinweise zum Friedensweg, da sich praktische Einzelheiten ändern können.
Reiseinteressen unterscheiden
Für die Planung eines Aufenthalts in Manning lassen sich die Themen nach Interesse ordnen: Der Friedensweg ist eine fest umrissene Strecke mit Landschaftsmerkmalen und einem Ziel in Wolfsegg; Bucherhof und Kreuthererkapelle stehen für bäuerliche Kultur- beziehungsweise Erinnerungsgeschichte. Auf der GUSTO-Ranch sind Wanderreiter und Kutschenfahrer willkommen. Wenn Sie ein Hotel in Manning suchen, können Sie zunächst entscheiden, welche dieser Seiten des Ortes den Anlass Ihrer Reise prägt.
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