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Ein fünf Kilometer langer Themenweg zwischen Thomasroith und Holzleithen macht Ottnangs Bergbaugeschichte beim Wandern oder Radfahren konkret: 26 Schautafeln widmen sich dem Bergbau. Hinzu kommen Schaustollen, der Findlingsstein Gmoa-Stoa und Ausblicke über die Gemeinde und auf die Alpen. Neben den Geschichten der Kohle sind Landschaft und Ortsgeschichte eigenständige Themen.

Wanderwege mit verschiedenen Schwerpunkten

Zwischen Thomasroith und Holzleithen verläuft ein ausgebauter Wander- und Fahrradweg. Die Strecke ist fünf Kilometer lang und als Themenweg angelegt; 26 Schautafeln behandeln den Bergbau. So verbinden sich Bewegung und ein klarer Blick auf die lokale Bergbaugeschichte.

Der Grubengeistweg setzt einen anderen Akzent. Er führt durch das alte Kohleabbaugebiet des Hausruckwaldes sowie durch Tunnel und Rutschen. Inhaltlich reicht die Perspektive bis zur Entstehung der Kohle vor 360 Millionen Jahren: Der Weg vermittelt die Geschichte der Kohle im geologischen Maßstab. Die beiden Wege setzen damit unterschiedliche Schwerpunkte: Hier erschließen Schautafeln den Bergbau, dort gehören Abbaugebiet, Tunnel und die geologische Entstehungsgeschichte zusammen.

Stollen und Bergbaugeschichte

Der Mariannenstollen neben dem Gmoa-Stoa ist ein Schaustollen, der an die Geschichte des Kohlenabbaus in der Gemeinde erinnert. In Thomasroith wurden die erhaltenen Teile des Südfeldstollens 2004/05 zu einem Schaustollen ausgebaut. Diese Beispiele zeigen zwei unterschiedliche Stationen des örtlichen Bergbauerbes: den mit dem Gmoa-Stoa verbundenen Mariannenstollen und die spätere Gestaltung erhaltener Teile des Südfeldstollens.

Hausruckwald, Höhen und Ausblicke

Ottnang am Hausruck liegt am Südhang des Hausruckwaldes in einer nebelarmen Mittelgebirgslandschaft auf 550 bis 700 Metern Seehöhe. Von Ottnang bieten sich nach Süden und Südosten freie Blicke auf die Alpen, vom Ötscher bis ins Berchtesgadener Land. Auch ausgedehnte Spaziergänge und Waldwanderungen sind in Ottnang möglich.

Der Gmoa-Stoa ist ein etwa 20 Millionen Jahre alter Findlingsstein. Er kann auf einer Anhöhe am Waldesrand nördlich der Ortschaft Bergern besichtigt werden; vom Standort reicht der Blick über die gesamte Gemeinde. Das Wiedhack-Kreuz steht auf 753 Metern Seehöhe, auf der höchsten Erhebung der Gemeinde. So stehen der Blick vom Gmoa-Stoa über Ottnang und die Höhenangabe des Wiedhack-Kreuzes für zwei verschiedene Orientierungspunkte.

Kirchen und Ortsgeschichte

Die Denkmalschutz-Einträge führen die Barbarakirche in Thomasroith und die Pfarrkirche Zum heiligsten Herzen Jesu in Bruckmühl als denkmalgeschützt. Auch das Quirchtenhaus (Thomas-Bernhard-Haus) in Niederpuchheim wird dort als denkmalgeschützt geführt. Ein als „Hanspaul“ und „Quirchtenhaus“ bezeichnetes Anwesen erwarb Thomas Bernhard 1972 von der Familie Huemer und gestaltete es neu. Diese Beispiele erweitern den Blick von der Bergbaugeschichte auf Kirchen und Ortsgeschichte. Denkmalschutz-Einträge können aktualisiert werden; prüfen Sie den aktuellen Status bei Bedarf vor Ihrer Reise.

Reisethemen und Hotelsuche

Bei der Suche nach Hotels in Ottnang am Hausruck können Sie zunächst festlegen, ob Bergbaugeschichte, Landschaft oder denkmalgeschützte Orte den Schwerpunkt bilden sollen. Der Themenweg zwischen Thomasroith und Holzleithen verbindet Wandern und Radfahren mit Schautafeln; der Grubengeistweg führt durch das alte Abbaugebiet und durch Tunnel und Rutschen. Der Gmoa-Stoa ergänzt diese Themen um einen Blick über die Gemeinde, während die Alpenblicke die weitere Landschaft in den Fokus rücken.

Wenn Angeln am Weiher zu Ihren Plänen gehört, lässt es sich nach vorheriger Vereinbarung organisieren. Stimmen Sie diese Absprache vorab ab. Ausgedehnte Spaziergänge und Waldwanderungen bieten weitere Möglichkeiten, Ottnang als Landschafts- und Kulturziel zu entdecken.

Weitere Reiseziele entdecken: Frankenmarkt, Loibichl, Atzbach, Gampern, Berg Im Attergau, Weissenkirchen Im Attergau, Rüstorf, Ungenach

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vöcklabruck.

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