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Zu den sakralen Themen in Maria Plain gehören die Ursprungskapelle, das Gnadenbild der Wallfahrtskirche und der Kalvarienberg. Baugeschichte, Bildgeschichte und ein Weg mit Treppen und Kapellen geben unterschiedliche Einblicke. Für die Planung zählen außerdem die jeweiligen Besichtigungsbedingungen und der Termin der Krönungsmesse.

Ursprungskapelle und Gnadenbild

Die Ursprungskapelle in Maria Plain wurde 1710 von Sebastian Stumpfegger aus Stein erbaut. Ihr Altaraufbau trägt die erste Kopie des Gnadenbildes von Maria Plain. Johann Pereth schuf diese Kopie 1653 im Auftrag von Rudolf von Grimming. Damit gehören Bild und Kapellenbau zu unterschiedlichen Zeitpunkten: Die Kopie entstand 57 Jahre vor dem Bau der Ursprungskapelle. Wenn Sie sich für die religiöse Kunst interessieren, bietet dieser zeitliche Abstand einen konkreten Zugang zur Geschichte des Bildes und seines späteren Aufstellungsorts.

Hochaltar und Kalvarienberg

Im Mittelpunkt des Hochaltars der Wallfahrtskirche Maria Plain steht das Gnadenbild von Maria Plain. Im Altaraufbau der Ursprungskapelle befindet sich dagegen die erste Kopie. So lassen sich zwei unterschiedliche Ausstattungszusammenhänge unterscheiden: das Gnadenbild im Zentrum des Kirchenhochaltars und seine erste Kopie im Altaraufbau der Kapelle.

Der im 17. Jahrhundert erbaute Kalvarienberg stellt die Passion Christi mit lebensgroßen Nachbildungen der Kreuzigungsszene dar. Sein geschotterter Weg führt über Treppen und an vier flankierenden Kapellen vorbei zu einer überdachten Kreuzigungsgruppe. Zur Orientierung gehören hier also sowohl die Stationen am Weg als auch dessen Ziel. Schotter und Treppen sind zugleich konkrete Merkmale, die Sie bei der Planung eines Besuchs berücksichtigen können; eine Gehzeit ist damit nicht verbunden. Der Kalvarienberg unterscheidet sich so von den einzelnen Altarbildern: Die religiöse Darstellung entfaltet sich entlang des Weges bis zur Kreuzigungsgruppe.

Wege und Besichtigungen

Ein Weg in Bergheim führt vom Schulparkplatz über den Pfarrweg zur Wallfahrtsbasilika Maria Plain und weiter über Radeck und Kasern zum Gasthaus „der Jägerwirt“. Diese Folge nennt einen Ausgangspunkt, Zwischenorte und ein Ziel. Sie unterscheidet sich von der Stationenfolge am Kalvarienberg, die durch vier Kapellen und die überdachte Kreuzigungsgruppe geprägt ist. Wenn Sie sich für einen der Wege interessieren, bieten die jeweils genannten Orte eine konkrete Orientierung für die eigene Planung.

Schloss Radeck befindet sich in Privatbesitz und ist nicht zu besichtigen. Die Kapelle kann auf Anfrage besichtigt werden. Wenn Sie eine Besichtigung der Kapelle einplanen, fragen Sie die Möglichkeit vorab an; die Anfrage betrifft nicht einen Besuch des Schlosses selbst.

Termin der Krönungsmesse

Die Krönungsmesse ist mit Maria Plain verbunden und wird alljährlich am fünften Sonntag nach Pfingsten aufgeführt. Da sich das Kalenderdatum mit dem Pfingstfest verschiebt, prüfen Sie den Termin für das gewünschte Besuchsjahr, wenn die Messe für Ihre Reise ausschlaggebend ist. So können Sie den Besuch der religiösen Kunst und der historischen Orte von einem möglichen Veranstaltungstermin unterscheiden, statt beides als denselben Anlass zu behandeln.

Weitere Reiseziele entdecken: Elixhausen, Thalgau, Gschwand, Anthering, Ellmau, Viehhausen, Michaelbeuern, Hintersee.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Salzburg-Flachgau.

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