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Bei Iglsbach stehen die Greywacke-Zone-Geostätte und die Geschichte des mittelalterlichen Kupferabbaus im Mittelpunkt. Dazu kommen Wege am Hochgründeck: ein Fußweg, ein Meditationsweg und eine Mountainbike-Route. Für Ihre Planung lohnt es sich, die unterschiedlichen Themen und Startpunkte auseinanderzuhalten.

Schwarzphyllite und Greywacke-Geologie

Die Greywacke-Zone-Geostätte bei Iglsbach besteht aus Schwarzphylliten, die aus dunklen, tonigen Ablagerungen in der Tiefsee entstanden. Zu den charakteristischen Mineralen gehören Glimmer und Quarz, gelegentlich auch Feldspat, außerdem Chlorit und Eisenoxid. Die Gesteine sind intensiv, teils mehrfach geschiefert und gefaltet. So umfasst das geologische Thema sowohl die Herkunft des Gesteins als auch seine beschriebene Struktur. Wer sich für Geologie interessiert, findet hier konkrete Anknüpfungspunkte: die Entstehung aus Tiefseeablagerungen, den Mineralbestand und die Schieferung und Faltung.

Ein anderer Landschaftsaspekt ist der Zauberwald. Ein Weg führt dort bergauf durch einen Nadelwald, an dessen Ästen lange Bartflechten wachsen. Die Wald- und Gesteinsdetails setzen unterschiedliche Schwerpunkte: hier die Phyllite und ihre Minerale, dort der Wald mit den auffälligen Flechten an den Ästen.

Kupferabbau und schwer auffindbare Spuren

Der Kupferabbau am Iglsbach war im Mittelalter von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Die Iglsbach-Minen liegen am östlichen Fuß des Hochgründeck. Alte Schlackenhalden und Bergbaugeräte entlang des Iglsbachs sind heute jedoch nur schwer zu finden. Bei einer Beschäftigung mit der Bergbaugeschichte gehören daher zwei verschiedene Aspekte zusammen: die historische Bedeutung des Kupferabbaus und die eingeschränkte Auffindbarkeit der alten Spuren. Planen Sie diese Hinterlassenschaften nicht als sicher sichtbare Stationen ein.

Wege zu Fuß und mit dem Mountainbike

Der Weg zum Hochgründeck beginnt in Hüttau und verläuft durch das Iglsbachtal. Beim Gasthaus Klamm beginnt der Anstieg. Am Hofersattel treffen sich die beiden Wege zum Hochgründeck und zum Heinrich-Kiener-Haus. Damit sind die genannten Zielpunkte ein hilfreicher Anhaltspunkt, wenn Sie die Wegoptionen einordnen möchten.

Eine andere Aktivität ist die Mountainbike-Route Hüttau-Hochgründeck (SW65). Sie beginnt an der Abzweigung Iglsbach in Hüttau. Der Fußweg zum Hochgründeck und die Mountainbike-Route teilen den Bezug zu Hüttau, haben aber unterschiedlich bezeichnete Startpunkte: Beim Fußweg ist Hüttau als Beginn genannt, bei der Route die Abzweigung Iglsbach in Hüttau. Achten Sie bei Ihrer Planung auf diese konkrete Unterscheidung.

Meditationsweg und Pilgerquartier

Der Meditationsweg Hochgründeck ist Teil des Pilgerwegs St. Rupert und führt am Vordersattlegghof vorbei. Inhaltlich behandelt er Selbstfindung, den Dialog der Religionen und Schöpfungsspiritualität. Während die Wegbeschreibung zum Hochgründeck Verlauf und Zielpunkte nennt, setzt der Meditationsweg einen eigenen thematischen Akzent. Das macht ihn zu einer anderen Option für alle, die neben dem Wegverlauf auch diese Themen in ihre Planung einbeziehen möchten.

Der Vordersattlegghof wird als Pilgerquartier empfohlen. Wenn Sie dort übernachten möchten, erkundigen Sie sich vorab nach der Verfügbarkeit.

Weitere Reiseziele entdecken: Großarl, Altenmarkt Im Pongau, Filzmoos, Mühlbach Am Hochkönig, Werfen, Mandling, Forstau, Feuersang

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sankt Johann Im Pongau.

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