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Aisdorf hieß früher Aysdorf. Oberhalb des Orts liegen frühe Besiedlungsspuren auf der Anhöhe von Radensbach und die erhaltenen Mauerreste der „Radensbach-Burg“ am Burgboden. Daneben führt eine Wanderroute bis nach Aisdorf, während eine Radrunde dort startet und endet. Für die Reiseplanung stehen damit unterschiedliche Anknüpfungspunkte bereit: Ortsgeschichte, eine Wanderung am geschützten Luzia-Biotop und eine benannte Radstrecke.

Frühe Besiedlung und Ortsgeschichte

Auf der Anhöhe von Radensbach oberhalb von Aisdorf lebten Menschen der Urnenfelderzeit. Die Spuren dieser frühen Besiedlung sind heute noch erkennbar. Am Burgboden oberhalb von Aisdorf sind die erhaltenen Mauerreste der „Radensbach-Burg“ zu finden. Die beiden historischen Hinweise unterscheiden sich: Die Anhöhe steht für frühe Besiedlung, am Burgboden sind Mauerreste einer namentlich bezeichneten Burg erhalten.

Um das Jahr 1100 stand in Aisdorf ein großer Hof namens „Pauernhof“. Er gilt als Vorläufer des heutigen Toman- und Neuschmiedgutes. Damit kommt zu den Besiedlungsspuren und den Burgresten ein weiterer, zeitlich eingeordneter Bezugspunkt der Ortsgeschichte hinzu. Graf Poto schenkte den Pauernhof samt den dazugehörigen Gütern in Uttendorf dem Stift Millstatt in Kärnten.

Auch der frühere Name Aysdorf gehört zu diesen historischen Bezugspunkten. Die Ortsbezeichnung, die Spuren auf der Anhöhe von Radensbach, die Mauerreste am Burgboden und der Pauernhof erzählen von unterschiedlichen Seiten der Ortsgeschichte. Wenn Sie sich besonders für frühe Siedlungsgeschichte interessieren, sind die Spuren aus der Urnenfelderzeit und der Hof um das Jahr 1100 zwei klar unterscheidbare zeitliche Anker.

Wandern und Radfahren rund um Aisdorf

Auf der Luziarunde führt der Wanderweg 1A am geschützten Luzia-Biotop vorbei bis nach Aisdorf. Damit sind ein konkreter Wanderweg, ein benannter Naturbezug und Aisdorf als Ziel verbunden. Für die Ausflugswahl ist das ein klarer Wanderbezug; die Aisdorfrunde ist dagegen als Radroute beschrieben.

Die Aisdorfrunde führt von Aisdorf über die Straße zur Hacklbrücke und auf dem Tauernradweg entlang der Salzach zurück zum Ausgangspunkt. Außerdem verläuft sie auf einem Wiesenweg durch das Europaschutzgebiet Luzia Lacke in Richtung Aisdorf. Zu den genannten Streckenpunkten gehören damit die Hacklbrücke, der Tauernradweg und die Salzach; der Wiesenweg ergänzt die Routenführung um den Bezug zur Luzia Lacke.

Bei der Wahl zwischen den Routen hilft der unterschiedliche Schwerpunkt: Die Luziarunde führt auf dem Wanderweg 1A am Luzia-Biotop vorbei, während die Aisdorfrunde als Radroute mit Rückkehr zum Ausgangspunkt beschrieben ist. Die Namen Luzia-Biotop und Luzia Lacke beziehen sich dabei auf die jeweils genannten Naturpunkte der beiden Routen.

Auch für die Anreise zum Start- und Endbereich der Aisdorfrunde gibt es einen praktischen Hinweis: Er ist über die Pinzgauer Lokalbahn und die Buslinie 670 erreichbar. Die Haltestellen sind wenige Gehminuten vom Rundenstart und -ende entfernt. Wenn Sie die Runde mit Bahn oder Bus planen, prüfen Sie vor der Abfahrt den Fahrplan, damit Sie Ihre Anreise auf eine konkrete Verbindung abstimmen können.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Zell Am See.

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