Leogang verbindet Bergbaugeschichte und gotische Kunst mit Wanderwegen, Landschaftsblicken und unterschiedlichen Bewegungsangeboten. Für die Ausflugsplanung bieten sich verschiedene Anhaltspunkte: Eine Route ist durch Länge und Stationen charakterisiert, eine andere durch ihren Verlauf zwischen den Stationen der Asitzbahn. Dazu kommen ein Museum, historische Werkstätten und eigenständige Erlebnisse am Berg und im Tal.
Bergbaugeschichte und gotische Kunst
Das Bergbau- und Gotikmuseum Leogang vereint bergbauliche Meisterwerke mit sakraler gotischer Kunst von europäischer Spitzenqualität. Zu den Exponaten gehört die Gebetsnuss der Maria von Burgund. So treffen im Museum zwei unterschiedliche Sammlungsbereiche aufeinander: Bergbauobjekte und gotische Kunst geben dem Besuch einen kulturellen Schwerpunkt, der sich nicht auf ein einzelnes Thema beschränkt.
Auch historisches Kunsthandwerk hat hier seinen Platz. Eine reaktivierte mittelalterliche Schmiede sowie eine Malstube und eine Schnitzstube vermitteln es praktisch. Das Schaubergwerk Leogang bietet ein eigenes Kinderprogramm; konkrete Programmdetails können sich ändern. Im Schwarzleotal reichen Bergbauspuren bis ins 14. Jahrhundert zurück. Der kulturelle Schwerpunkt reicht damit vom Betrachten der bergbaulichen und sakral-gotischen Werke bis zur praktischen Vermittlung historischen Kunsthandwerks in Schmiede, Malstube und Schnitzstube.
Wege mit unterschiedlichen Anhaltspunkten
Der Wanderweg „Waldbaden am Asitz“ ist 8,2 Kilometer lang und führt an 14 Stationen vorbei. Dazu zählen Aussichtspunkte, Ruhestationen, Naturschaukeln, ein Yoga-Platz und ein Baumkronenbett. Die Route verbindet damit eine bezifferte Weglänge mit mehreren unterschiedlichen Stationen. Installationen entlang des Weges können sich ändern.
Der Kunstwanderweg führt von der Bergstation der Asitzbahn auf etwa 1.800 Metern hinunter zur Mittelstation. Temporäre Kunst entlang des Weges kann wechseln. Die beiden Wege bieten unterschiedliche Bezugspunkte für die Ausflugsplanung: Beim Waldbaden stehen Streckenlänge und Stationen im Vordergrund, beim Kunstwanderweg der Verlauf von Berg- zu Mittelstation und die Höhe.
Landschaft und weitere Erlebnisse
Das Naturkino besteht aus Holzinstallationen, bequemen Holzliegen und Hängematten, die zum Verweilen und Staunen einladen. Von dort erstrecken sich die Leoganger Steinberge zur Seite; geradeaus liegt das Kalkmassiv des Steinernen Meeres. Hier prägen sowohl die hölzernen Einrichtungen als auch die Ausrichtung des Blicks das Erlebnis.
Beim Abenteuer „Flying Fox XXL“ fliegen Teilnehmende von der Stöcklalm 1,6 Kilometer über das Tal, in 143 Metern Flughöhe. Geschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometern pro Stunde sind möglich. Da sich Betriebsbedingungen ändern können, prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Hinweise.
Im Talbereich der Asitzbahn liegt der asphaltierte Velosolutions Pumptrack. Auf 5.000 m² bietet die Anlage eine Jump-&-Dirt-Line. Details zur Anlage können aktualisiert werden.
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