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Sankt Bartholomä liegt in einer ruhigen Hügellandschaft mit Wiesen, Waldwegen und kleinen Siedlungen. Für einen Aufenthalt stehen verschiedene Schwerpunkte zur Wahl: ausgeschilderte Kapellenwege, Kirchen und Ausstellungen über Hanns Koren, eine Radroute durch den Ort sowie lokale Wein- und Jaus’n-Kultur. Welche dieser Seiten Sie in den Mittelpunkt stellen möchten, kann Ihnen dabei helfen, Sankt Bartholomä als Reiseziel einzuordnen.

Kapellenwege und Hügellandschaft

Die Bartholomäer Kapellenwege führen an 27 Glaubenszeichen beziehungsweise Flurdenkmälern vorbei und umfassen vier Rundwege mit pilgerähnlichem Charakter. Sie sind ausgeschildert und verlaufen größtenteils über Gemeindestraßen und befestigte Wege. Die Kombination aus mehreren Rundwegen und religiösen Wegzeichen gibt diesem Angebot einen klaren thematischen Schwerpunkt.

Der ebenfalls ausgeschilderte Wunderwanderweg Sankt Bartholomä verläuft überwiegend über befestigte Wege und Forstwege und kann in beide Richtungen begangen werden. Die Reiteregger Osterkreuzkapelle ist ein hervorgehobener Halt auf dem Weg. Die Wanderangebote setzen unterschiedliche Akzente: Bei den Kapellenwegen stehen mehrere Rundwege und Glaubenszeichen im Vordergrund, beim Wunderwanderweg die Kapelle als markanter Halt.

Radfahren und Kulturgeschichte

Der mittelschwere Liebochtalradweg R56 ist 36,0 Kilometer lang und führt über Sankt Bartholomä. Entlang des Radwegs ist im Ort eine E-Bike-Ladestation vorhanden. Damit steht neben den örtlichen Wanderwegen auch eine längere Radroute als eigener Reiseanlass zur Wahl.

Die „Alte Kirche“ wurde im romanischen Stil erbaut und in der Spätgotik erweitert; sie stammt vermutlich aus dem frühen 13. Jahrhundert. Eine Inschrift in der Kirche verweist auf das Jahr 1239, das als ältester Beleg für das Bestehen der Gemeinde Sankt Bartholomä gilt. Die Pfarrkirche in Sankt Bartholomä wurde 1864 bis 1867 erbaut. So begegnen in der Ortsgeschichte unterschiedliche Bauzeiten, von der mutmaßlichen Datierung der Alten Kirche bis zum Kirchenbau des 19. Jahrhunderts.

Im Glockenturm der „Alten Kirche“ befindet sich die Dauerausstellung „Korenstub´n“ über Hanns Koren. Das Hanns Koren Museum stellt sein facettenreiches Leben anhand persönlicher Gegenstände, Dokumente und aussagekräftiger Texte dar. Die Bartholomäer Kegelstatt bietet einen weiteren kulturellen Bezugspunkt: Auf einer restaurierten, denkmalgeschützten Kegelbahn wird das traditionelle Geschicklichkeitsspiel Luahmbudln gespielt.

Wein, Jaus’n und Vereinsfest

Buschenschänken in Sankt Bartholomä laden dazu ein, Weine aus Sankt Bartholomä zu probieren, und servieren dazu eine zünftige Jaus’n. Auch das Vereinsfest „Aufbartholomäern“ gehört zum örtlichen Veranstaltungsgeschehen: Es findet seit 2009 in Sankt Bartholomä statt, im Mittelpunkt stehen Musik und Kulinarik. Wenn das Fest den Reisezeitraum bestimmen soll, prüfen Sie die Termine vorab.

Ob Sie Ihren Aufenthalt vor allem mit den Kapellenwegen, der Ortsgeschichte, einer Radtour oder regionalen Wein- und Jaus’n-Angeboten verbinden möchten: Sankt Bartholomä bietet dafür verschiedene klar unterscheidbare Themen. Diese können Sie bei der Wahl Ihrer Unterkunft und der Gestaltung des Aufenthalts nach Ihren eigenen Interessen gewichten.

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